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20.09.18 - Team Inklusive Transalp - Step 2

Text: Holzinger Peter

Wir trafen uns dieses mal in Steinach am Brenner vom 26.08. - 31.08.2018.
Es standen zum Teil sehr schwere Mountainbiketouren am Programm. Sie führten uns durch landschaftlich herrliche Gegenden.
Durch die teilweise sehr steilen Anstiege auf Schotterwegen, stießen wir und unsere E-Handbikes manches mal an unsere Grenzen.
Diese Erfahrungen waren sehr wichtig, da wir nun unsere Tour für den September 2019 planen konnten.
Wir starten in Scharnitz, es geht durch das Karwendel, dann wechseln wir ins Zillertal, von dort zum Brenner und dann über Meran nach Torbole am Gardasee.
Das einzige längere Stück auf Asphalt wird uns über den Jaufenpass in Südtirol führen.
Die Tour wird neun Tage dauern und wir werden dabei ca. 8.500 Höhenmeter zu bewältigen haben.
Ich freue mich jetzt schon riesig auf diese Alpentour, da wir ein super eingespieltes Team sind.

Einen Film, Bilder und eine Schilderung der Erlebnisse bei Step 2 gibt es auf der Webseite des Österreichischen Alpenvereins.

Auf ORF Sport + gibt es am 21.09.2018 um 21:15 einen Bericht über das Team Inklusive Tranalp.

 

21.06.18 - Team Inklusive Transalp - Step 1

Text: Peter Holzinger

Vom 25.05. - 29.05.2018 fand auf der Ferienwiese in Weißbach bei Lofer das erste Zusammentreffen des "Team Inklusive Transalp" statt.
Es trafen sich sieben Personen mit und sieben Personen ohne Handicap und je einem/er Bukeguide und Bergführer.
Ziel ist es, im September 2019 gemeinsam die Alpen, in sechs bis sieben Tagen, zu überqueren. Auf möglichst wenig bis gar keinem Asphalt.

Im Mittelpunkt bei diesem ersten Treffen stand das Kennenlernen und Zusammenfinden. Es gab auch jeden Tag eine Biketour. Die Personen mit Handicap sind alle mit einem E-Handbike unterwegs.

Einen kleinen Vorgeschmack bekamen wir bei der dritten Tour, die uns auf Forststrassen von 650m auf 1180m führte.
Bei der Rückfahrt befuhren wir dann noch einen Mountainbiketrail (Wildenbachklamm). Bei dieser Abfahrt zeigte sich, daß das Team super zusammenarbeitet.
Mitten auf der Strecke versperrte uns ein umgestürzter Baum den Weg. Umdrehen war unmöglich, also wurden wir Handbiker einfach darübergehoben.
Na ja, einfach war es für die Personen, die uns Handbiker halfen, sicher nicht. Aber wir haben das Hindernis zusammen überwunden.

Das nächste Treffen findet vom 26.08. - 31.08.2018 in Steinach am Brenner statt. Dort werden auch die ersten Schritte für die Routenplanung gesetzt.
Weitere Treffen finden im Dezember 2018 und im Mai 2019 statt.

Für mich ist es ein richtiges Abenteuer in einem wunderbaren Team.

Mehr Informationen gibt es beim Österreichischen Alpenverein, der auch Veranstalter der Transalp ist.


02.09.15 - Mit dem E-Handbike von Obertraun nach Wels

Text: Peter Holzinger

Am 09.08. brachten mich meine Tochter und mein Schwiegersohn (DANKE!!) mit dem Auto zum Bahnhof in Obertraun. Direkt am Radweg R2 (Salzkammergutweg) hat man genügend Platz, um das Handbike aus dem Auto zu laden.
Um 09:30 ging es, bei noch angenehmen Temperaturen los. Die Route führt am Ostufer entlang des Hallstättersees. Zu Beginn fährt man teilweise auf Schotter und mit kurzen, aber etwas steileren Anstiegen. Auf einem Abschnitt ist der Radweg direkt an die senkrechte Felswand gehängt. Der größte Teil liegt am Vormittag im Schatten.
Weiter ging es dann, meistens entlang der Traun, von Steeg über Bad Goisern, Lauffen nach Bad Ischl.
Von Bad Ischl bis kurz vor Ebensee führt der Radweg (leider) entlang der Bundesstrasse. Der Radweg ist aber baulich von der Strasse getrennt.
Der Teil von Ebensee nach Gmunden ist wieder schön zu befahren. Man fährt auf der alten Bundesstrasse entlang des Traunsees.

Nach einem Verlängerten und dem Auffüllen der Getränke in Gmunden, ging es mit dem Radweg R4 (Traunweg) weiter.
Auf wenig befahrenen Strassen (Güterwegen) ging es dann über Laakirchen nach Stadl Paura. Mit einem Umweg über Gunskirchen, ein Bier bei der Familie, ging es dann nach Wels.

Es waren ca. 112 km und etwa 300 hm. Für mich war es eine wunderbare Radtour, mit einem herrlichen und zum Teil grandiosen Panorama, auf einem sehr gut beschilderten Radweg.


13.08.15 - Mit dem Handbike auf den Großglockner am 09.08.2015

Ein Bericht von Christoph Etzlstorfer

Befahrung des Großglockners 

Die Großglockner Hochalpenstraße ist mittlerweile 80 Jahre alt und führt von Bruck über Fusch und Verleiten auf der Salzburger Seite zum Fuscher Törl und Hochtor nach Heiligenblut in Kärnten.

Vor zwei Jahren unternahm ich als einziger Handbiker in einer Gruppe von etwa 20 Personen der Firma „Company Health Coaching“ den Versuch, von Fusc,h auf 815 m Seehöhe, über Ferleiten, auf 1151 m, zum Fuscher Törl, auf 2428 m Höhe zu kommen.
Mit meinem Liegebike schaffte ich etwas mehr als die Hälfte der fast 1600 Höhenmeter, dann ging nichts mehr. Auf der Abfahrt platzte der Vorderreifen, weil beim Bremsen so viel Wärme entstand.

Diesmal war ich besser vorbereitet, mit einem Mountainbike der Marke Praschberger mit E-Bike Motor.
Die Herausforderung bestand darin, abzuwägen, mit wie viel Motorunterstützung ich fahren durfte, damit ich bis oben Strom hatte. Viel Motor half mit Kraft sparen, kostete aber Akku-Laufzeit, wenig Unterstützung sparte Strom, kostete aber mich mehr Energie.

Ich startete um 5:50 in Fusch bei unserem Hotel in Fusch. Auf den ersten 7 km bis zur Mautstation sind nur 300 Höhenmeter zu bewältigen, das war für mich eine gute Aufwärmstrecke.
An der Mautstation in Ferleiten traf ich um 6:35 ein, dort startete die ganze Gruppe, entweder gehend, laufend, skatend oder per Fahrrad. Und ab da ging es mit durchschnittlich 10% die restlichen 13 km hinauf.
Mit etwa 5 bis 6 km/h arbeitete ich mich hinauf. Die anfänglichen Schmerzen im linken Ellbogen liesen nach, dafür kamen sie im rechten und vergingen wieder.
Auf den letzten 200 Höhenmeter hatte ich das Gefühl, meine Arme würden abbrechen, nach insgesamt 03:15 erreichte ich das Fuscher Törl. Ich hatte es optimal ausbalanciert, dass sowohl ich, als auch der Akku mit dem letzten Quäntchen Energie oben ankamen. Ein Teil der Gruppe war schon oben, die restlichen kamen innerhalb der nächsten halben Stunde an. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten wir die Aussicht genießen.

Die anschließende Abfahrt war spannend und kurz, die Scheibenbremsen verhalfen mit zu mehr Sicherheit. Sowohl aufwärts als auch abwärts war unglaublich viel Verkehr von Radfahrern mit Renn- und Mountainbikes, Motorrädern, Sportautos, eine wahre Völkerwanderung. 

In der Vergangenheit haben schon Handbiker auch ohne Motor die ganze Strecke befahren. Für mich war es unter diesen Umständen eine Tour an den Grenzen meiner Leistungsfähigkeit und somit eine überaus bereichernde Erfahrung.


26.07.15 - Handbike-Tour auf die Hohe Wand (NÖ)

Christian Pinkernell machte mit seinem Handbike einen Ausflug auf die Hohe Wand in NÖ.
Wenn jemand in seiner Umgebung (Wiener Neustadt) eine Handbike-Tour machen möchte, ist Christian jederzeit behilflich.


14.07.15 - Neues Freizeit-Handbike für Christoph

Christoph hat ein neues Freizeit-Handbike bekommen.

Mit diesem E-Bike können auch Touren abseits von Strassen unternommen werden.


09.06.15 - Südtirol-Radtour vom 19.05. - 25.05.2015

Text: Peter Holzinger

Wir waren ca. 30 Teilnehmer, davon die Hälfte Rollifahrer, ein Teilnehmer fuhr mit einem Knie-Bike. Drei Teilnehmer fuhren ohne Strom, der Rest der Rollifahrer rollte mit einem E-Bike durch die Gegend.
Treffpunkt war am 19.05. bei der Fa. Praschberger in Niederndorf/Tirol. Praschberger Lois plante und organisierte diese Tour.
Von dort fuhren wir gemeinsam mit einem Rolligerechten Bus (den Charly Hafele, vom Hotel Weisseespitze im Kaunertal, in Deutschland organisiert hat) und zwei Begleitbussen ins Kaunertal und übernachteten im Hotel Weisseespitze.

Mittwoch 20.05. - Reschenpaß - Goldrain
Obwohl das Wetter bescheiden war, machte ich mich am Morgen fertig zum Radfahren. Mein Optimismus wurde dann stark gebremst, es begann zu schneien. Es wurde rasch entschieden, diese Etappe mit dem Bus zu fahren, da die Gefahr bestand, daß wir mit dem Bus nicht über den Reschenpaß (Sommerreifen) kommen. Schade, es wäre so gut wie nur bergab gegangen.
Übernachtet haben wir im Hotel Bamboo.

Donnerstag 21.05. - Goldrain - Lana - Bozen
Heute konnten wir endlich durchstarten. Das Wetter war kühl, aber ganz passabel, so etwa die letzten 20 km vor Bozen begann es zu regnen.
Ein Höhenpunkt war ca. 12 km vor Lana, eine Abfahrt mit einigen Serpentinen, perfekt asphaltiert, mit einem wunderbaren Ausblick in die Berge und dann wieder hinunter ins Tal.
Wir fuhren 67 km, es ging 45 m bergauf und 500 m bergab. Das sagt alles, also eine ganz gemütliche Etappe.
In Bozen haben wir im Hotel Four Points übernachtet.

Freitag 22.05. - Bozen - Brixen - Vintl
Bei halbwegs sonnigem Wetter ging es entlang, ober- oder unterhalb der Brennerautobahn bis Brixen. Die Strecke führt auf einer aufgelassenen Bahntrasse, durch einige beleuchtete (Bewegungsmelder) Tunnels durch dieses Tal. Von Bozen bis Brixen geht es immer, mehr oder weniger, bergauf, aber nicht steil. Auf diesem Abschnitt (ca. 40 km) kommt man so richtig in einen schönen Rhythmus hinein.
Nach dem Mittagessen ging es von Brixen ins Pustertal nach Vintl.
An diesem Tag fuhren wir 75 km und 750 m bergauf sowie 270 m bergab.
Geschlafen haben wir im Hotel Lodenwirt.

Samstag 23.05. - Vintl - Mitterolang - Innichen
In Vintl starteten wir bei Sonnenschein und fuhren bis Mitterolang, wo wir eine Pause machten. Von Mitterolang bis Innichen (24 km) hat es uns voll eingeregnet.
Leider konnte ich hier nicht viel Eindrücke mitnehmen, da es bei diesem Sauwetter nur mehr ums ankommen ging. Außerdem siehst du bei dem Regen sowieso fast nichts mehr.
Es waren 75 km, 675 m bergauf und 270 hinunter.
Ich habe dann noch die Erfahrung im Hotel Grauer Bär gemacht, auch wenn Du durchgefroren bist und kalt brausen gehst, wird dir trotzdem warm.

Sonntag 24.05. - Innichen - Matrei/Osttirol
Dieser Radtag war so, wie man es sich wünscht. Angenehm warm, sonnig und ein herrliche Landschaft und die meiste Zeit ging es bergab. Entlang der Drau fuhren wir bis zur Galitzenklamm, wo wir eine Rast einlegten. Es ging dann noch hinunter nach Lienz und dann wieder hinauf nach Matrei/Osttirol.
Auf der letzten Etappe fuhren wir 76 km, davon 390 m bergauf und 570 m bergab.
In Matrei haben wir im Hotel Rauter übernachtet.

Am Pfingstmontag ging es dann mit dem Bus wieder zurück nach Niederndorf.
Es war eine von Lois perfekt geführte Radtour. Unsere drei Chauffeure haben unser Gepäck von einem Hotel ins andere transportiert, wir mußten es nur mehr von der Rezeption ins Zimmer tragen.
Bei den Mittagspausen standen unsere Rollstühle perfekt aufgereiht auf dem Parkplatz oder Gehsteig, sodaß wir uns um nichts kümmern mußten. Zu Mittag wurden immer Lokale ausgesucht, die absolut Rollstuhltauglich waren.

Ich möchte mich an dieser Stelle, noch einmal bei Lois für die perfekte Organisation, die Auswahl der Strecke und der Hotels und bei unseren drei Chauffeuren (Charly, Otto und Winni) und bei allen anderen Begleitern für deren Hilfe und Unterstützung bedanken. Solche Ausflüge wären sonst nicht möglich.

Eine Radtour, die man absolut weiterempfehlen kann, alle Hotels sind für Rollstühle sehr gut geeignet. Die Radwege sind top gekennzeichnet. Im besonderen sind mir die vielen Bodenmarkierungen in guter Erinnerung, verfahren fast unmöglich. Das bei mir, wo ich mich in meiner Umgebung in Wels immer wieder mal verfahre.

 

25.08.14 - E-Handbiketour von Wels nach Passau am 18.08.14

Am 18.08.14 fuhr ich mit meinem Handbike mit E-Antrieb auf einer selbst zusammengestellten Tour von Wels nach Passau, der Bericht dazu...

Die Radtour habe ich mit meinem GPS-Empfänger aufgezeichnet, auf Google Earth ansehen...

Absolut zum Empfehlen wäre noch ein Link zum umfangreichen und sehr gut beschilderten OÖ Radwegnetz!
Es gibt dies ebenfalls auch auf Google Earth, beides wird vom Land OÖ zur Verfügung gestellt.