Zu den traditionellen Behindertensportarten zählt die Leichtathletik, eine der Disziplinen, die hauptsächlich in der freien Natur ausgeübt werden. Breitensport und Leistungssport ergänzen sich bei der Leichtathletik in hervorragender Weise: Für jeden Behinderten gibt es eine leichtathletische Disziplin, die auf seine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Sowohl Schnelligkeit als auch Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit werden in gleicher Weise trainiert. Dieser Sport unterstützt die Verbesserung des Herz-, Kreislauf und Atmungssystems sowie den förderlichen Aufbau der Muskulatur. Das Training wird auf die jeweilige Behinderung abgestimmt. Hierzu zählen u. a. eine bessere Gewöhnung an den Rollstuhl und der entsprechende Umgang damit. So leistet diese Sportart auch einen Beitrag zur Rehabilitation.
Was zählt zu den Disziplinen? Werfen/ Stoßen: Speerwurf, Kugelstoß, Diskuswurf, meistens aus dem Rollstuhl bzw. aus einem eigens dafür entwickelten Wurfstuhl. Fahren: Kurzstrecke, Langstrecke mit Rollstuhl,(oder veraltet mit einem Dreirad).
Leichtathletik kann z. B. sowohl von Behinderten mit Schädigungen der oberen Extremitäten (Tetraplegiger) aber auch von Menschen mit Beeinträchtigung der unteren Extremitäten (Paraplegiker) trainiert werden.
Es wird grundsätzlich in der Leichathletik in 2 Kategorien unterschieden: Field (Feld) = Wurfbewerbe: Kugel, Diskus, Speer, Keule Track (Fahr) = Fahrbewerbe: 100m, 200m, 400m 800m 1500m, 5000m, 10000m, Marathon (42,2km)

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