RSC heindl
Berichte
 

Weltmeisterschaft Handbike; sehr anspruchsvolle Strecke; zwei RSC heindl OOe Fahrer; Top-Ten-Platzierungen und UCI Weltranglistenpunkte;

Allgemeines:
Von 19. bis 22. August fand in Baie Comaeu in der kanadischen Provinz Quebec die UCI Weltmeisterschaft Paracycling statt. Ueber die Ergebnisse kann ich erst jetzt berichten, weil dieser Ort mit 23.000 Einwohnern sogar fuer kanadische Verhaeltnisse abgelegen liegt. Es gibt dort keinen Handyempfang, zumindest nicht mit europaeischen Handys. Bei der Rueckreise in Montreal funktionierten die Handys wieder. Und auch der Zugriff aufs Internet war nur mit eigenem Laptop moeglich, und den hatte ich dort nicht mit.

Starter RSC heindl OOe und Strecke:
Vom RSC heindl OOe waren wir zu zweit, Walter Ablinger aus Rainbach (Division H2, Para) und ich (Division H1, Tetra). Beide nahmen wir am Einzelzeitfahren am Donnerstag und am Strassenrennen am Samstag teil. Beide Rennen fanden auf einer Runde von 11,4 km statt, die extrem huegelig und schwer war. Bergauf fiel ich zum Teil auf 4,5 km/h herunter, dabei ueberholte ich noch Fahrer. Und bergab waren Spitzengeschwindigkeiten von etwa 75 km/h moeglich.

Ergebnisse:
Das Einzelzeitfahren fuehrte fuer uns beide ueber ein Runde. Walter belegte dabei den achten Platz mit 1:26 Rueckstand mit einer Zeit von 21:04,9. Ich belegte den siebten Platz mit einer Zeit von 30:09,68 und vier Minuten Rueckstand auf den Sieger in meiner Klasse. Beide blieben wir damit unter dem, was wir uns nach den Ergebnissen der Rennen vorher vorgenommen hatten.
Beim Strassenrennen ueber 3 Runden, also 34,2 km, hatte ich am Start grosse Schwierigkeiten und fiel zurueck. Normalerweise ist das Rennen damit gelaufen, da man als einzelner eine Gruppe, die Windschatten faehrt, nie einholen kann. Aber auf Grund der starken Steigungen fuhren auch die meisten anderen Fahrer bald alleine, und ich wurde mit Fortdauer des Rennens immer staerker und konnte mich vom achten auf den vierten Platz vorarbeiten. Mit einer Zeit von 1:34.44 und etwas mehr als fuenf Minuten Rueckstand wurde ich somit vierter.

Walter hatte eine Runde mehr zurueck zulegen. Ganz vorne lieferten drei Schweizer eine Machtdemonstration ab, dahinter wechselten sich etwa sechs Fahrer ab, wobei Walter am Berg meist etwas verlor und sich bergab und im Flachen wieder nach vorne arbeitete. Letzten Endes wurde er achter, wobei er auf den letzten Kilometern mit taktischem Pech eine bessere Platzierung verpasste.
Ein weiterer Teilnehmer war Manfred Gattringer, der bei den beinamputierten Radfahrern startete und selber eine Presseinfo macht.

Fazit:
Auch wenn es mit den angepeilten Medaillen nichts geworden ist, so haben wir doch UCI Weltranglistenpunkte gesammelt, und die sind Hinblick auf die Quotenplaetze fuer London 2012 schon wichtig.

Mehr Allgemeines:
Die Veranstaltern hielten den Zeitplan ein, die Offiziellen und auch die Bevoelkerung vor Ort war sehr freundlich, interessiert und zuvorkommend. Dazu kam noch relativ gutes Wetter, kuehl und trocken. Die Organisation der teilnehmenden Nationen hatte im Vorfeld schon sehr viel Arbeit, mussten doch in einem kleinen Ort fuer die etwa 500 Teilnehmer rollstuhltaugliche Hotels und Transportmoeglichkeiten gesucht werden. Und auch vor Ort waren die Coaches und Betreuer im Dauereinsatz, wofuer ich ihnen hiermit auch meinen Dank ausspreche. Aus OOe waren zwei Betreuer dabei, Sandra Winzer und Peter Gaisbauer.

Mehr Info zur WM gibt es auf
http://www.championnatsdumondebaiecomeau.com/

Link UCI Paracycling
http://www.uci.ch/templates/UCI/UCI5/layout.asp?MenuId=MTI2MzI&LangId=1

Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei.
Viele weitere Bilder von Rennen gibt es auf:
http://picasaweb.google.at/WISA1977

Christoph Etzlstorfer
Tel 0676 54 10 710
www.erfolglauf.at
www.rollstuhlsport.at

 

Wie Ausgemacht

Heute Samstag trafen sich drei Sportler zum ersten Handbike – Treff beim Lindbauern, um ihren Vergnügen Sport nachzukommen.

Gerhard, Joe und Ich im Windschatten fuhren, für mich schon sehr schnell, 15Km bis zum Kraftwerk. Das Wetter spielte perfekt mit, Teils Sonne, Teils Schatten hatten wir auch noch Glück mit dem Wind.

War echt schön mit den Zwei erfahrenen Bikern zu trainieren, wir sprachen über bessere Sitzposition, Rücksichtslose Radfahrer und das nächste Treffen am Samstag in einer Woche und hoffen, dass mehr Sportler den Weg zum Donau Radweg finden.

Alle sind eingeladen!

Cu Max

 

Handbike Weltmeisterschaft

Vom 19. bis 22. August findet in Baie Comeau in der kanadischen Provinz Quebec an der Muendung des St. Lorenz Stroms die UCI-Weltmeisterschaft Paracycling statt. Vom RSC heindl OOe nehmen zwei Handbiker daran teil, die Bewerbe sind fuer beide das Einzelzeitfahren (Donnerstag nachmittag) ueber 11,4km und das Strassenrennen (Samstag) ueber 34,2 km.

Teilnehmer:
Walter Ablinger aus Rainbach startet in der Division H2 (Para). Fuer ihn ist es die zweite Weltmeisterschaft nach Bogogno 2009. Er hat sich seither noch gesteigert und konnte sich im Europacup schon unter den ersten drei platzieren.
www.ablinger.eu

Ich starte in der Division H1 (Tetra), bei der letzten WM vor einem Jahr gewann ich zwei Mal Bronze. Seit 2003 habe ich an allen internationalen Titelkaempfen mit dem Handbike teilgenommen, davor mit dem Rennrollstuhl. In diesem Jahr konnte ich bereits ein Europacup Rennen gewinnen.
www.erfolgslauf.at

Erwartungen:
In beiden Divisionen ist die Leistungsspitze sehr breit. So haben in bisher acht Europacup-Rennen jeweils sechs verschiedene Fahrer gewonnen. Fuer beide Fahrer besteht die Chance auf Medaillen.

Strecke:
Alle Rennen werden auf einer Runde von 11,4 km gefahren. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll, so gibt es zb einen Kilometer mit durchschnittlicher Steigung von 8 %, was fuer Handbikerennen sehr viel ist. Auf der anderen Seite bergab hat in Kanadier im Training schon 77 km/h erreicht, und das auf sehr rauhem, rissigen und unebenen Asphalt.
Beim Einzelzeitfahren ist eine Runde, beim Strassenrennen sind drei Runden zu fahren.

Terminuebersicht:
14.8. Anreise nach Wien, Teilnahme an einem Antidoping-Seminar;
15.8. Flug ueber Muenchen nach Montreal;
16.8. Charterflug von Montreal nach Baie Comeau;
19.8. Einzelzeitfahren 11,4 km;
21.8. Strassenrennen 34,2 km;
22.8. Teambewerb
23.8. Abflug von Baie Comeau ueber Montreal nach Muenchen
24.8. Ankunft in Muenchen, Weiterflug nach Wien.

Hotel in Baie Comeau: Hotel Comfort Inn, ein Zwei-Sterne-Hotel. Baie Comeau hat 23.000 Einwohner, dem entsprechend ist die Infrastruktur.

Teilnehmer insgesamt:
Die Veranstalter erwarten 400 bis 500 Teilnehmer aus 30 bis 40 Nationen. Das oesterreichische Team umfasst 10 Athleten und 8 Betreuer bzw. Offizielle.

Weitere Teilnehmer aus OOe:
Aus Oberoesterreich kommt weiters der beinamputierte Manfred Gattringer, der mit einem normalen Fahrrad faehrt. Als Betreuer sind Sandra Winzer und Peter Gaisbauer im Team.

Mehr Info zur WM gibt es auf
http://www.championnatsdumondebaiecomeau.com/

Mehr Info ueber den RSC heindl OOe ist zu finden auf
www.rollstuhlsport.at

Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei.
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Christoph Etzlstorfer
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Handbike Europacup Louny Tschechien

Am 3. Juli fanden in Louny in Tschechien zwei Laeufe zum Handbike-Europacup statt, ein Einzelzeitfahren ueber 15 km am Vormittag und eine Kriterium ueber 60 min am Nachmittag. Bei trockenem und sehr heissen Wetter war die Veranstaltung wie ueblich erstklassig organisiert.
Vom RSC heindl OOe waren zwei Fahrer dabei.

In der Division H1 (Tetra) belegte ich im Einzelzeitfahren mit einem guten Lauf den dritten Rang, im Kriterium wurde ich fuenfter. In der Klasse H2 erzielte Walter Ablinger aus Rainbach ein bisher bestes Europacupergebnis und wurde dritter.  Sein Rueckstand auf den Sieger Edward Maalouf aus dem Libanon betrug bei einer Fahrtzeit von 24:53 nur 12 Sekunden. Im Einzelzeitfahren und auch im Kriterium wurde er bester Oesterreicher, auch das ist etwas Neues. Damit bestaetigte er auf eindrucksvolle Weise die Nominierung in das oesterreichische Team fuer die Weltmeisterschaft im August in Kanada. Mich persoenlich freut dieser Erfolg auch deswegen, weil ich seit eineinhalb Jahren einem kleinen Beitrag zu seinem Aufstieg in die Weltklasse liefern kann, indem ich seine Trainingsplaene erstelle, die er mit viel Gespuer umsetzt.

Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei.
Viele weitere Bilder vom Rennen wird es in Kuerze geben auf:
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Christoph Etzlstorfer
Tel 0676 54 10 710
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Bergrennen in Grafendorf

 

Im Anschluss an die EHC Rennen in Grafendorf in der Steiermark fand am Sonntag, 27. Juni, noch ein Bergrennen statt. Auf 16 km waren auf dem Weg auf den Masenberg 900 Hoehenmeter zu ueberwinden.
Vom RSC heindl OOe war nur ein Fahrer am Start. Ludwig Hackinger nahm in seinem selber entwickelten nagelneuen Carbonbike diese Strecke in Angriff und kaempte sich den Berg hoch. Die Strecke war dabei am Ende so steil, dass das Vorderrad zu rutschen begann. Aber der Bergkoenig des RSC hielt durch und belegte mit einer Zeit von 2 Stunden und 19 Sekunden den 12. Platz. Eine ganz aussergewoehnliche Leistung!

 

 

Sieg im Europacup

 

Am 25. und 26. Juni fanden in Grafendort in der Steiermark zwei Laeufe zum Handbike-Europacup statt. Der erste Lauf war ein Einzelzeitfahren ueber 13 km, der zweite ein Strassenrennen ueber 34 bzw. 55 km (je nach Kategorie) auf einer sehr anspruchsvollen Strecke mit einem sehr knackigen Anstieg und einer Abfahrt auf einem engen, gewunden, schmalen Weg, wo wir Geschwindigkeiten von deutlich ueber 50 km/h erreichten. Wie es in diesem Jahr wohl immer sein muss, regnete es zumindest in der Anfangsphase des Zeitfahrens.

Vom RSC heindl OOe waren fuenf Fahrer am Start, so viele wie noch nie. 
Ludwig Hackinger aus St. Georgen und Christoph Stadlbauer aus Schlaegl waren das erste Mal am Start, fuer sie ging es wie fuer Joe Sederl aus Langenstein darum, Erfahrung bei grossen Rennen zu sammeln.

Walter Ablinger aus Rainbach ist einer der erfahrenen Teilnehmer, er war auch im letzten Jahr bei der Weltmeisterschaft dabei. Im Zeitfahren startete er mit seinem neuen Carbonbike. Mit dem noch ungewohnten Sportgeraet versteuerte er sich gleich in der ersten Kurve und demolierte am Randstein das Vorderrad, sodass er nicht weiter fahren konnte. Im Strassenrennen benutzte er das seit langem gewohnte Bike und belegte in einem sehr guten Starterfeld den siebten Platz.

Mir gelang im Zeitfahren ein perfekter Lauf und nach mehr als zwei Jahren gewann ich wieder einmal einen Europacuplauf. Das Ergebnis war sehr knapp. Meine Zeit ist 28 Minuten und 20 Sekunden. 13 Sekunden dahinter belegte der Israeli Lyon Kobi den zweiten Platz, weitere sechs Sekunden dahinter der Franzose Pascal Patrick den dritten. Nur eine Sekunde hinter ihm folgte mit Wolfgang Schattauer der vierte, weiter fuenf Sekunden dahinter mit dem Franzosen Alain Quittet der Fuenfte. Zwischen zweiten und fuenften waren also gerade einmal 12 Sekunden. Im Strassenrennen belegte ich den vierten Platz, hier gewann der Israeli Lyon Kobi. Damit hat im siebten Europacuprennen dieser Saison der siebte Fahrer gewonnen, noch keinem gelangen in diesem Jahr zwei Erfolge.

Naechste Station ist am Samstag in Louny in Tschechien, wo wieder zwei Europacuplaeufe stattfinden. Hoehepunkt in diesem Jahr wird die Weltmeisterschaft in Kanada Mitte August sein. Walter Ablinger und ich sind im Kader fuer die WM.

Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei. Zu beachten ist beim Bild etzlstorfer3, dass man dort in meinem Rueckspiegel mein Gesicht sieht ;-) Viele weitere Bilder vom Rennen wird es in Kuerze geben auf:
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Das Organisationsteam um den Lokalmatador Manfred Putz und den oesterr. Handbike-Referenten Christian Peter hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und unter den vielen Beteiligten ist vor allem die sehr professionelle Kommentatorin aufgefallen.


Christoph Etzlstorfer
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Weltcup Debüt in Segovia (Esp)

Zu meinem allerersten Weltcup Rennen reiste ich und sieben weiter Österreicher ins Spanische Segovia (ca. 60km nördlich von Madrid). Leider begleitete uns auch das schlechte Wetter. So hatten wir, an den Renntagen mit frischen 10-15°C und meistens mit Regen auszukommen.
Vorab gleich mal einen recht herzlichen Dank an das dreiköpfige Betreuerteam unter der Leitung von Lois Nöckler. Lois und Peter Geisbauer transportierten in unermüdlicher Manier unser Radequipment mit einem Leih-LKW von Wien nach Segovia und retour. Sie waren dafür ca. 55 Stunden am Weg. Danke auch an Silvia Mondl für die reibungslose Betreuung während der gesamten Tage.
Das am Freitag stattfindende „Team Relay“, haben wir kurz vom Start abgesagt. Da es sich noch immer um einen Demobewerb handelt, wurden keine Punkte, weder für die Nationenwertung noch für die Sportler vergeben. Der Zeitpunkt ist vom Veranstalter denkbar schlecht gewählt worden, die Streckenführung war sehr anspruchsvoll und auch mit gefährlichen Abfahrten bestückt. Zudem lud das Wetter nicht gerade für ein, unserer Meinung nach, nicht sehr sinnvolles Kräftemessen ein. Die Topnationen (Schweiz und Italien) haben sich erst gar nicht angemeldet, die späteren Sieger, die Deutschen,  waren nach einer offiziellen Regeländerung mit zwei starken Frauen am Start, so das die Teams mit Tetras ohnehin recht Chancenlos waren und die restlichen 9 Nationen, die am Start waren, kämpften mit gehörigem Abstand um die weiteren Podestplätze.
Mein WC Debüt bestritt ich dann am Samstag beim Straßenrennen über 44km. Schon beim Start regnete es wie aus Kübeln. Es sollte auch während des gesamten Rennverlaufs nicht aufhören. Ich konnte die Erste der beiden zu fahrenden Runden, ohne Probleme mit der Spitzengruppe mitfahren. Als Belohnung dafür gab es nächsten Tag ein Bild von mir und meinen Kollegen auf der Titelseite der spanischen Tageszeitung mit dem klingenden Namen „El Norte de Castilla“ (www.nortecastilla.es).  Im zweiten Teil des Rennens, wurde das Feld nach einer Attacke am Anstieg auseinander gezogen. Ein Loch von ca. 500m, machte sich zur zehnköpfigen Führungsgruppe auf. Mit dem Engländer Wickham und dem Libanesen Maalouf kämpften wir uns wieder ans Hauptfeld heran. Leider, habe ich dabei sehr viel „Körner“ gelassen und nach der letzten Abzweigung den Anschluss wieder verloren. In den verbleibenden 4km, habe ich mir noch einen zweiminütigen Rückstand auf den späteren Sieger Lukas Weber aus der Schweiz eingefangen. Zweiter wurde Heinz Frei (Sui) vor Paolo Cecchetto. Für mich blieb am Ende des Feldes nur der 15. Rang.
Das Einzelzeitfahren wurde bei etwas besseren, trockeneren aber kühlen und windigen Verhältnissen ausgetragen. Auch hier habe ich mir, trotz guter Leistung und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 36,5 km/h, einen Zeitrückstand von 2Min. eingefangen. Im extrem guten Starterfeld meiner Klasse, belegte ich wieder den 15. Rang von 29 gewerteten Handbikern. Die Podestplätze, wurden vom starken Italiener Vittorio Podesta, dem Vortagessieger Lukas Weber (Sui) und dem Zeitfahrweltmeister Jean-Marc Berset (Sui) belegt.
Als Resümee bleibt mir nun die positive Weiterentwicklung meiner Leistung. Bei der letzten Weltmeisterschaft und einem ähnlich guten Starterfeld, hatte ich noch einen Zeitrückstand von 4 Min und 49 Sek. auf den Sieger.

Mit sportlichen Grüßen,
Walter Ablinger
www.ablinger.eu

 

 

Wieder Regenrennen

Leider, hat sich für mich die Reise (gesamt 1090km) in das schöne Städtchen Elzach im Schwarzwald nicht gelohnt.
Anstatt UCI Punkte zu sammeln, habe ich mir eine „fette“ Erkältung eingefangen. Diesen Umstand verdanke ich nicht nur dem miserablen Wetter, für das kann ja bekanntlich niemand was, nein, auch die verantwortlichen Organisatoren, sollten sich besser auf die äußeren Bedingungen einstellen. Bei der Startnummernausgabe am Freitag, konnten noch keine Angaben zur Startzeit gemacht werden. Die sollen sich mal ein Beispiel an Grafendorf nehmen, da weis jetzt schon jeder Teilnehmer seine Startzeit (einzusehen unter http://www.handbiken.at/Grafendorf - Startliste - Stratliste EHC Time Trail). Laut offizieller Ausschreibung, sollte das P1 Europa Cup Einzelzeitfahren um 12:oo Uhr gestartet werden. Da ich Startnummer 27 hatte, rechnete ich mir eine Startzeit von ca. 12:15 Uhr aus. Leider wurden die Gruppen nicht nach den laufenden Nummern abgeschickt. Ich habe mich bei strömenden Regen um 11:40 Uhr (relativ spät) auf die Aufwärmstrecke gemacht. Die Verantwortlichen haben es aber vorgezogen, den ersten Block bis zum letzten Fahrer im Ziel zu sammeln, um sie gemeinsam wieder auf der Rennstrecke zurück zu lotsen. So hat sich unser Start schon um eine Stunde verschoben. Komplett durchnässt und unterkühlt, wurde ich um 13:20 Uhr auf die Strecke geschickt. Für das Bergzeitfahren (12km) benötigte ich 0:33:48,26 Min. Oben angekommen, mussten wir wieder auf den letzten Fahrer unserer Gruppe warten, aus „Sicherheitsgründen“ hat man uns gesagt. Der junge Mann hat leider etwas länger gebraucht (0:55:05,19) und die Temperaturen (ca. 13°C) sind auch nicht wirklich gestiegen. Nach der aufgebrummten Wartezeit, durften wir geschlossen die Abfahrt antreten. Ich bin dann um ca. 14:30 Uhr total unterkühlt aus dem Bike gestiegen. Auch eine sehr ausgiebige Dusche, konnte meine Beine nicht wirklich aufwärmen. Zu guter Letzt, wurde die Siegerehrung noch im Freien, neben der lehren Turnhalle, in der es „vielleicht“ etwas angenehmer gewesen wäre, durchgeführt.
Nach einer schlaflosen Nacht, in der ich meine kalten Füße noch bis mindestens 01:30 Uhr zu wärmen versuchte, bin ich sehr zeitig mit überhöhter Temperatur munter geworden. Normaler weise hab ich zurzeit einen Ruhepuls von 48 – 51 Schlägen pro Minute. Heute hatte ich 82.
Da es nach dem Frühstück wieder zu regnen begonnen hatte, hab ich entschlossen, den Heimweg anzutreten und die sicher scheinenden UCI Punkte sausen zu lassen.
Unsere Klasse, konnte Stefan Bäumann in souveräner Manier, mit über 1 Minute Abstand auf Tobias Knecht und den dritten Max Weber für sich entscheiden. Endlich konnte auch Stefan mal zeigen, was in ihm steckt – Gratulation.
Ich habe mir einen relativ großen Rückstand von 3:16 Minuten aufgerissen, hoffe aber, dass ich mit dem neuen Bike wieder Konkurrenzfähiger werden kann.

Mit sportlichen Grüßen
Walter Ablinger
www.ablinger.eu

 

Handbikekurs für Anfänger

Vom 26.05.2010 bis 30.05.2010 fand in der Steiermark, in Gnas ein Anfängerkurs für Handbiker statt. Insgesamt waren wir 8 Handbiker mit Trainer Christian Peter, der das Training sehr gut organisierte. In den 4 Tagen hatten wir zum Glück immer schönes Wetter und konnten ungehindert trainieren. Wir sind ca. 230 km gefahren und etliche Höhenmeter so konnte ich mich gut vorbereiten für die zwei anstehenden Rennen in Grafendorf und die Östm, wo ich heuer zum erstenmal dabei bin.


 

EHC Einzelzeitfahren in Schenkon / Sui

Seit 1986 findet jedes zweite Jahr der Rollstuhlmarathon um den Sempacher See mit Start und Ziel in Schenkon in der Schweiz statt. Seit 2002 findet in diesem Rahmen auch ein Einzelzeit-fahren für Handbiker statt. Jahr für Jahr zieht diese bestens organisierte Traditionsveranstaltung eine große Zahl von Sportlern aus der ganzen Welt an. In diesem Jahr waren etwa 150 Handbiker aus Europa und weiteren Ländern wie Canada oder den arabischen Emiraten dabei, um die 21 km um den Sempacher See zu absolvieren. Vom RSC heindl OÖ nahmen Walter Ablinger und ich bei äußerst widrigen Bedingungen, strömender Regen bei etwa 8 Grad, an diesem Rennen teil.
Solche Bedingungen machen mir leider immer sehr zu schaffen, mit klammen Fingern gelang mit nur eine mittelmäßige Leistung und ich belegte in der Division H1.2 (Tetras) unter 15 Startern den achten Rang.
Walter dagegen ließ sich vom Wetter wenig beeindrucken und konnte einige der Elitefahrer der Division H2 (Paras) hinter sich lassen. Unter 48 Startern fuhr er mit einer Zeit von 36 Minuten und 45 Sekunden auf Rang neun. Die Abstände sind sehr gering, innerhalb einer Minute befanden sich sieben Fahrer.
Viele Fotos vom Rennen, gemacht von unserer Betreuerin Sandra Winzer, finden sich auf
http://picasaweb.google.com/WISA1977


Christoph Etzlstorfer

 

19. Neusiedler See Radmarathon 2010

Distanz:125 km, 502 höhenmeter, ca. 1.000 Starter darunter 6 Handbiker
Bericht: Gerhard Hochmayr


Am Sonntag 25. April 2009, 10:00, Mörbisch am Neusiedlersee war es wieder einmal so weit, 6 Handbiker starteten zwei Minuten vor 1.000 Radfahrern zum Radmarathon rund um den Neusiedlersee. Traum Wetter und für den Neusiedlersee wenig Wind begleiteten uns rund um den See, leider verlor ich schon beim ersten Anstieg den Kontakt zur Führung und so musste ich großteils der Strecke alleine fahren, trotzdem konnte ich meinen persönlichen Streckenrekord wieder verbessern. 



Ergebnis:
Von 972 Startern:
Handbiker  Rang total  Name    Verein/Ort   Gesamt
1.   678   Frühwirth Thomas   su tri styria   03:57:30
2.   688   Schmoll Markus BBSV/RC Gittis2RS  04:00:40
3.   747   Karl-Heinz Lampel     04:18:50
4.   765   Hochmayr Gerhard   RSC heindl OÖ  04:25:17
5.   901   Georg Drees  LC Solbad Ravensb. 06:00:00*
6.   902   Marc Verhaert   LC Solbad Ravensb 06:00:00*

* Zeitnehmung wurde nach 6h beendet.

 

Handbike-Marathon Padua/Ita

Am 25. April fand in Padua ein mit 130 Startern sehr gut besetzter Handbike-Marathon statt. Die Strecke führt von Vedelago außerhalb der Stadt ins Zentrum auf den Prato della Valle, den größten Stadtplatz Mitteleuropas. Das Wetter war angenehm warm, ein schöner Kontrast zu den letzen Rennen in Rosenau und Linz.

Zwei Starter vom RSC heindl OÖ waren dabei. Es gibt hier keine Wertung für Tetras, aber meine Zeit von 1:21:21 ist im internationalen Vergleich sehr gut und brachte mir in einer inoffiziellen Tetrawertung den zweiten Platz. Ein überragendes Rennen fuhr der Franzose Alain Quittet, der mit 1:15:19 meinen hier vor einem Jahr aufgestellten Weltrekord um mehr als zweieinhalb Minuten verbesserte.
Ein ganz ausgezeichnetes Rennen fuhr Walter Ablinger, der sich fast bis zum Ziel in der Spitzengruppe hielt und dort auch für Tempo sorgte. Erst auf den letzten Kilometern, die über Kopfsteinpflaster führen, verlor er den Anschluss. In der persönlichen Bestzeit von 1:04:12 belegte er mit etwa einer halben Minute Rückstand auf den Franzosen Joel Jeannot den 8. Rang. Mit dieser Zeit schiebt er sich in den internationalen Ranglisten schon ganz weit nach vor.
Am Start war auch der ehemalige Formel-1 Fahrer Alessandro Zanardi, der bei einem Unfall 2001 beide Beine verloren hat und seit einigen Jahren an Handbike-Rennen teilnimmt. Der Start des Rennens musste um einige Minuten verschoben werden, weil die lokale Prominenz auf ein Foto mit Zanardi wollte. Ich hatte einen Logenplatz direkt dahinter und konnte mit ansehen, wie sich in der ersten Startreihe immer mehr Personen neben Zanardi hinknieten, um aufs Foto zu kommen. Die übrigen Top-Fahrer gehen dabei völlig unter. Die übrigen Top-Fahrer schreibe ich deshalb, weil sich Zanardi langsam, aber sicher in der Handbikeszene etabliert und beim Marathon den dritten Platz belegte.

 

Linz Marathon

Am 11. April fand im Rahmen des 9. Linz Marathons wieder ein Handbike-Halbmarathon statt. 34 Teilnehmer waren gemeldet, mehr als bei jedem anderen Rennen in Österreich in den letzten Jahren. Bei winterlichen Temperaturen von 5 Grad am Start und gelegentlichem leichten Niederschlag (Regen, Graupelschauer) fanden sich 26 Fahrer am Start ein: Handbikespezialisten, Vorspannbiker, erstmals auch eine Dame, Tischtennisspieler, Rugbyspieler, Schifahrer, Hobbyfahrer und zwei Rennrollstuhlfahrer. Es ist sehr beachtlich, dass so viele den widrigen Wetterverhältnissen trotzten.
An der Spitze bildete sich nach wenigen Kilometern eine Dreiergruppe. Walter Ablinger konnte sich früh vom Feld absetzen, nahm aber dann Tempo heraus, um nicht das ganze Rennen als Einzelzeitfahren zu bestreiten. In der Folge leistete er sehr viel Führungsarbeit und bog auch als erster auf die Zielgerade ein. Allerdings fuhr er fast auf das Führungsmotorrad auf, das zu langsam beschleunigte und verlor dadurch etwas an Tempo. Dies nützte der Steirer Fritz Hopfgartner, um Walter einzuholen und in einem packenden Zielsprint um wenige Zentimeter zu schlagen. Dritter wurde Jan Tomanek aus Tschechien mit nur wenige Meter Rückstand.

Gerhard Hochmayr, der sich wieder auf den Ironman-Triathlon (3,8km Schwimmen, 180 km Handbike, 42,2 km mit dem Rennrollstuhl) wurde vierter. Joe Sederl beendete das Rennen als  achter, knapp gefolgt von Christoph Stadlbauer und Ludwig Hackinger. Mit Respektsabstand folgten Günter Noitz und Neuling Peter Fleischanderl und komplettierten die Ergebnisse unserer Vereinsmitglieder in der Paraklasse.
Bei den Tetras erfuhr ich erst bei der Siegerehrung, dass sich auch zwei starke tschechische Fahrer im Feld befunden hatten, sie hatten nachgemeldet und standen daher nicht auf der Startliste. Und da im großen Starterfeld der Unterschied zwischen Para und Tetra nicht erkennbar ist, übersah ich die beiden. Ich wurde zweiter, Reinhold Felhofer vierter, das interne Duell der Tischtennispieler entschied diesmal Sepp Erlinger für sich vor Hans Ruep.
Ulli Ullmann gehört zwar nicht zu unserem Verein, aber als erste Starterin beim Linz Marathon fuhr sie in 1:06 eine sehr beachtliche Zeit mit dem Vorspannbike.
Bei einigen Fahrern gab es Probleme mit dem Zeitmessungschip, sie scheinen deshalb ohne Zeit in der Ergebnisliste auf. Vorbildlich waren diesmal die Anweisungen der Streckenposten, die die Kurven schon von weitem anzeigten. Dies ist gerade beim den Liegebikern sehr wichtig, da wir auf Grund der Position oft recht wenig Überblick haben.
Erfreulich war diesmal das Presseecho, es wurde mehr als in den letzten Jahren berichtet. Sehr erfreulich ist das nach wie vor sehr große Interesse der Veranstalter des Linz Marathons, angeführt von Ewald Tröbinger und Silvia Anzinger, die sehr bemüht sind, gute Bedingungen für uns zu schaffen.
 
1 Hopfgartner Fritz AUT Vscgraz Para 0:36:30,9
2 Ablinger Walter AUT Rsc heindl Oö Para 0:36:31,1
3 Jan Tomanek  CZE Ck Windoors Para
4 Hochmayr Gerhard AUT Rsc heindl Oö Para 0:39:05,2
5 Schmoll Markus AUT Bbsv UTTB Para 0:39:08,9
6 Hiebl Rudolf  GER BSG Ruhstorf Para 0:41:18,3
7 Hoffmann Lars GER Hmr Wings Para 0:41:21,5
8 Kovrj Martin  CZE Praha 9 Tetra 0:44:03,0
9 Sederl Josef  AUT Rsc heindl Oö Para 0:44:29,6
10 Stadlbauer Christoph AUT Rsc heindl Oö Para 0:46:16,4
11 Mayrhofer Johann AUT Mühldorf Para 0:46:18,6
12 Etzlstorfer Christoph AUT Rsc heindl Oö Tetra 0:48:08,2
13 Foltyn Paul  CZE Pl2en  Tetra 0:49:20,5
14 Hackinger Ludwig AUT Rsc heindl Oö Para 0:54:05,0
15 Ferchl Gottfried AUT RSCTU Para 0:54:25,6
16 Frühwirth Thomas AUT SU TriStyria Para 0:54:26,4
17 Felhofer Reinhold AUT Rsc heindl Oö Tetra 1:06:50,1
18 Ullmann Ulrike AUT Ullmann Arch.Para 1:06:56,6
19 Noitz Günter  AUT Rsc heindl Oö Para 1:13:06,1
20 Erlinger Josef  AUT Rsc heindl Oö Tetra 1:34:32,2
21 Hans Ruep  AUT Rsc heindl Oö Tetra 1:42:53,4
22 Fleischanderl Peter AUT Rk Bad Leonf.Para 1:59:03,9
DNF Millonig Werner AUT Freunde dL Para 1:44:45,4
DNF Hollensteiner Angela AUT Lauftreff Haf. Para 1:53:38,0
DNF Bimmelmair Anna AUT St.Marien Para 1:54:00,5
DNF Weinmayr Peter AUT Reichraming Para 1:55:58,6

 

Europacup Lauf in Rosenau / Frau
 
Ein Rennen in der „Einschicht“, keine Zuschauer, oft kaltes Wetter, manchmal Regen, kalte Duschen nach dem Rennen, und trotzdem waren dieses Jahr 188 Handbiker aus 19 Nationen am Start. Die Veranstalter machen ganz offenbar ihre Arbeit sehr gut, sonst könnte unter diesen Umständen nicht eines der bestbesetzten Rennen im Europacup stattfinden.
Auf einem flachen Wendekurs waren 44 km zurückzulegen, bei kühlem Wetter um 10 Grad kamen immer wieder Regenschauer, sodass sowohl bei den Rennen am Vormittag als auch am Nachmittag alle Fahrer nass wurden.
Vom RSC heindl OÖ waren Walter Ablinger und ich dabei. Walter startet in der Klasse H2, die mit 76 Teilnehmern, darunter fast die gesamte europäische Elite, am stärksten besetzt war. Ging es für ihn im letzten Jahr noch um einen guten Platz im Mittelfeld, so sollten es in diesem Jahr schon die Top Ten sein. Er fuhr ein aktives Rennen, war auch immer wieder an der Spitze zu finden. Im Endspurt bestand die Gruppe noch immer aus 19 Teilnehmern, die auf einer schmalen Strasse, wo kaum mehr als drei Fahrer nebeneinander Platz hatten, um den Sieg fuhr. Da spielt dann neben der Taktik auch das Glück eine Rolle, und von bei beidem hat Walter noch Entwicklungspotential ;-) Mit dem 14. Platz war er nicht ganz zufrieden, auch wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit bei fast 38 km/h lag.
In der Klasse H1 waren mit 16 Teilnehmern auch so viele am Start wie schon lange nicht mehr. Eine Spitzengruppe von sieben Mann wurde so nach und nach dezimiert, ich verlor den Anschluss an die ersten drei bei einer Wende. Von hinten kamen drei weitere Fahrer an mich heran, für die ich dann auf etwa 30 km die Lokomotive machte. Durch Zwischenspurts konnte ich mich leider nicht absetzen. Etwa 3 km vor dem Ziel machte ich mit meinem deutschen Team-Sopur-Kollegen Torben Broer bei 30 km/h Taktikbesprechung, um uns gegen die beiden anderen im Endspurt durchsetzen zu können. Und die Taktik ging auf, ich gewann den Spurt um Platz vier vor Torben.
Neben großartiger Betreuung beim Rennen war Sandra Winzer auch wieder als Fotografin im Einsatz, das Ergebnis ist zu finden auf einer Homepage, zu der es von allen Handbike-Seiten Verweise gibt.
http://picasaweb.google.com/WISA1977/EHCHandbikeStrassenrennenRosenau2010#
Die beiliegenden Fotos sind auch von ihr.

Christoph Etzlstorfer

 

Saisonauftakt im Wüstenstaat

Auf Einladung des Scheichs Hazzaa Bin Zayed Al Nahyan von Al Ain (dies gehört zum Emirat von Dubai) und des Sportministeriums von Abu Dhabi, wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten die ersten EHC / UCI Handbikerennen der Saison ausgetragen.
Hatte es anfangs der Woche, bei uns im Innviertel noch grimmige -15° Celsius, so wurden wir in Dubai nach einem angenehmen Nachtflug um 6:40 Uhr morgens schon mit fast 30° Celsius empfangen. Mit dem Taxi ging es in die ca. 2 Autostunden entfernte Oasenstadt Al Ain. Nach einigen Trainingsfahrten, die uns Richtung Omanischer Grenze führten, wurden am Samstag im Stadtzentrum zwei Rennen ausgetragen.
Das Einzelzeitfahren von 15 km ist auf einem H-Förmigen Rundkurs gefahren worden. Ich fand auf der sehr flachen Strecke einen guten Rhythmus und konnte mein Tempo hoch halten. Etwas zu schaffen, machte mir schon nach ca. einem Kilometer die extreme Vormittagshitze. Da ich mir auf die kurze Distanz kein Getränk mitnahm, musste ich mit der Mundtrockenheit über die Runde kommen. In der Ergebnisliste scheint mein Name auf den für mich sehr guten 7. Rang auf. Da vor mir nur die Besten der Besten Handbiker meiner Klasse waren, konnte ich mit der Platzierung mehr als zufrieden sein. Es siegte der Weltmeister Berset (Sui) vor Maalouf (Lib) und Nationalkollegen Putz (Aut). Weiters, waren vor mir Platziert: Randall (USA), Frei (Sui) und Piper (Ger).

Das nachmittägliche Straßenrennen, wurde auf demselben, etwas verkürzten L-Förmigen Straßenabschnitt über 50km (7Runden mit ca. 7km) gefahren. Während des gesamten Rennens, konnte ich mit der Führungsgruppe mithalten. Da ich weder Sieges- noch Rekordambitionen hatte und lediglich eine Platzierung für die Entsendung zur WM benötigte, leistete ich nahezu keine Führungsarbeit. Beim Massenzielsprint, habe ich mich leider zu viel auf das Hinterrad des amtierenden Weltmeisters Heinz Frei aus der Schweiz verlassen und die davon rauschende Konkurrenz übersehen. Am Ende reichte es für den 9. Rang. Mit nur 1,4 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten und wenigen hundertstel Sekunden auf die vor mir liegenden Handbiker beendete ich das Rennen. Gewonnen hat meine Klasse der Libanese Maalouf vor dem Schweizer Berset und meinem Landsmann Putz.
Die Siegerehrung der beiden Bewerbe, wurde mit einem im stielvollen, abendlichen Buffet und im Beisein einiger hochrangiger Kalifen und Scheichs unter Palmen im Garten des Hotel Hilten durchgeführt.
Beim abschließenden Bergrennen am Sonntag über 12km, wurde der 742m hohe Mubazzara im Jebel Hafeet Gebierge von 40 Athleten/innen befahren. Ich musste mein Rennen, auf einer aussichtsreichen Position liegend, wegen einer Reifenpanne schon nach 4,5km beenden. Der Höchsttemperatur von 46° und die noch heißere Asphalttemperatur, hielt mein Vorderreifen nicht stand.
Noch bevor der Muezzin zu seinem täglichen Morgengebet aufrief, haben wir am Montag den Rückflug von Dubai nach München angetreten.
Vielen Dank an alle Verantwortlichen für diese Rennen, unter der Führung von Tarek Souei und für die Unterstützung seitens der RSC heindl OÖ, des Behindertensportverbandes und des Radverbandes.
Mit sportlichen Grüßen,
www.ablinger.eu Walter

 

 

EHC Finale 2009 in Oupeye/Haccourt (Bel)

Anfang Oktober, wurde in Belgien die diesjährige EHC Handbike - Rennserie mit einer Kombiwertung abgeschlossen. Ich war als einziger Vertreter des RSC heindl OÖ am Start. Koller und Etzlstorfer, konnten leider aus persönlichen, zeittechnischen Gründen nicht an der Schlussveranstaltung teilnehmen.
Die Wetter- und Streckenverhältnisse waren zwar alles andere als perfekt, aber ich hatte wieder die Gelegenheit, mich mit den allerbesten europäischen Handbikern zu messen.
Starker Wind (bis 75km/h), frische Temperaturen (zwischen 13 und 15°C), eine geänderte Streckenführung (wegen einer Baustelle musste die Rennstrecke auf einen schmalen Radweg verlegt werden) und schlechter Bodenbelag (rauer, löchriger Asphalt / Beton), machten die beiden Rennen nicht leichter.
Das Einzelzeitfahren wurde um 10:00 Uhr gestartet. Das Rennen verlief recht gut für mich. Mit dem 9. Rang und einem Zeitrückstand von 1:50 auf den Zeitfahrsieger Vittorio Podesta aus Italien, konnte ich mich im vorderen Drittel des sehr gut besetzten Starterfeld der Klasse HCB (Paraplegiker) einreihen.
Das Straßenrennen wurde auf derselben schmalen Strecke durchgeführt. In dem 10 Runden - Rennen (ges. 44 km), ist von den Sieganwärtern sehr viel taktiert worden. Da mir meine Chancen auf den Tagessieg sehr gering erschienen, versuchte ich so viel wie möglich an Führungsarbeit zu übernehmen und so meine unmittelbaren EHC Konkurrenten abzuschütteln. Ca. 10km vor der Ziellinie, bin ich dann von der Spitzengruppe heraus gefallen.

Der Italiener Podesta holte sich den Gesamttagessieg, vor den beiden Deutschen Bäumann und Knecht. In der offiziellen Tageswertung, wurde ich an der 7 Stelle eingereiht.

Bäumann sicherte sich dabei die EHC Gesamtwertung 2009 der Klasse HCB mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 5 Punkten  auf Podesta. Tobias Knecht hat meinen erkrankten Nationalkollegen, Manfred Putz noch abgefangen und belegte den 3. Gesamtrang.
In der Jahreswertung, konnte ich noch mal einen Sprung nach vorne machen und mich auf den, für mich sehr guten 7. Rang einreihen. Mein definiertes Saisonziel, den 15. Gesamtrang, habe ich somit weit übertroffen.

Köln Marathon – ein erfolgreicher Abschluss einer erfolgreichen Handbikesaison

Am Nachhauseweg von Belgien, nahmen Hackinger Ludwig und ich noch am 12. Köln Handbikemarathon teil.
Die Strecke in Köln ist alles andere als einfach. Sehr oft geht es über Straßenbahnschienen, es gibt viele Abzweigungen mit gefährlichen Kurven und einige beschädigte Stellen am Asphalt. Als wir um ca. 11:35 Uhr, eine Stunde hinter den „Inlinern“ auf die Strecke geschickt wurden, war die Straße nass und schmierig. Der zuvor gefallene Regen war zu wenig, um den ganzen Schmutz vom Belag zu schwemmen. Während des Rennens, begann es dann so richtig zu schütten, was die Sache auch nicht leichter machte.
Bereits von Anfang an, konnte sich der Marathonweltrekordhalter Vico Merklein aus Langstadt (Kreis Darmstadt) deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Bei Km 17, bin ich schon auf die langsamsten Skater aufgefahren. In der Tageswertung belegte ich schlussendlich den hervorragenden dritten Gesamtrang. Somit habe ich meine Schadensklasse (HCB – Paraplegiker) und meinen ersten City – Marathon gewonnen.
Auf Grund der schlechten Bedingungen, hatten so weit ich weiß, fünf unserer Kollegen einen „Plattfuss“ Darunter waren auch die beiden Österreicher Schattauer, er konnte sein Rennen noch zu Ende fahren, den Vorsprung ins Ziel retten und die Wertung der Tetras gewinnen, und mein Freund Hackinger.

Sicherlich, bin ich mehr als Zufrieden mit der Handbikesaison 2009. Ich habe 5 Top Ten Platzierungen in den 10 EHC Rennen erreicht, den Linz- und den Kölnmarathon gewonnen, eine Teilnahme an der WM geschafft und vor allem eine enorme Leistungssteigerung erlebt. Den Löwenanteil an dieser Steigerung tragen sicherlich mein Trainer Dr. Christoph Etzlstorfer und meine Familie, die mir immer wieder den Rücken frei gehalten hat und an mich geglaubt hat.

Mit sportlichen Grüßen,

Walter Ablinger
( www.ablinger.eu )

 

Berlin Marathon

 

Am 20.9. fand im Rahmen des Berlin Marathons auch ein Rennen fuer Handbiker statt. 167 Fahrer waren am Start, drei davon vom RSC heindl OOe.
Der Triathlet Gerhard Hochmayr (Engerwitzdorf) belegte in der Division C (Para) in 1:15:06 den 14. Platz und verpasste damit eine persoenliche Bestzeit um wenige Sekunden.
Walter Ablinger aus Rainbach bestaetigte mit einem sieben Platz in der Division B (Para) in der Zeit von 1:11:04 einmal mehr seine ausgezeichnete Form, durch die er in dieser Saison bestaendig Top 10 Platzierungen herausfaehrt.
Mir gelang in der Division A (Tetra) in 1:25:01 nach mehreren zweiten Plaetzen in den letzten Jahren wieder einmal ein Sieg mit klarem Vorsprung auf den Deutschen Torben Broeer.

Fuer mich ist diese Saison damit beendet, mit zwei Mal Bronze bei der WM und einem Weltrekord im Marathon (WR werden von der European Handcycling Federation EHF gefuehrt, von der UCI nicht) im April in Padua ist sie sehr erfolgreich abgelaufen. Walter Ablinger hatte in dieser Saison einen kometenhaften Aufstieg und wird noch einige Rennen bestreiten. Und fuer Gerhard Hochmayr beginnt in wenigen Wochen ein langfristiges Projekt: Vorbereitung und Qualifikation fuer den Ironman Triathlon 2010 in Hawaii.
Einen Tag nach dem Marathon wurde das Ergebnis veraendert. Ein Fahrer aus Australien, der sich als Division C, also als Para, angemeldet hatte, entpuppte sich als Division A, also als Tetra. Der war in meiner Gruppe gefahren, ich kannte ihn nicht. Da er im Endspurt vor mir war, ist er der neue Sieger in der Klasse.
Allerdings ist diese Vorgangsweise etwas fragwuerdig. Haette ich gewusst, dass es sich um einen weiteren A-Fahrer handelt, waere ich weniger offensiv gefahren und haette Kraft fuer den Endspurt aufgehoben. Da mir dieser in einer Gruppe mit Paras nicht wichtig erschien, bin ich im ganzen Rennen immer wieder an der Spitze gefahren, um Tempo zu machen, anstatt mich fuer den Endspurt zu schonen. Da wird das Rennen fuer Tetras zum Gluecksspiel.

Christoph Etzlstorfer
www.rollstuhlsport.at
www.erfolgslauf.at

Tel. 0676 54 10 710

 

Weltmeisterschaft Handbike

 

Vom 7. bis 13. September fand in Bogogno in Italien noerdlich von Mailand die Weltmeisterschaft Radsport fuer Behinderte statt, ein Teil davon sind die Bewerbe mit dem Handbike. Die Wettkampfstrecke ist eine selektive huegelige Runde mit engen Abfahrten, die Laenge ist 9,6 km und wird je nach Bewerb mehrfach durchfahren. Die Geschwindigkeiten betrugen zum Teil ueber 60 km/h, bei der letzten Abfahrt vor dem Ziel musste allerdings gebremst werden, wollte man nicht in der Hausmauer landen.

Am Donnerstag, 10.9., fand das Einzelzeitfahren statt, fuer Para zwei Runden, also 19,2 km, fuer Tetras eine Runde. Zwei Tage spaeter, am Samstag, 12.9., wurden die Strassenrennen mit Massenstart ausgetragen, vier Runden fuer Tetras, sechs fuer Paras.

Vom RSC heindl OOe waren zwei Teilnehmer dabei.

Das Einzelzeitfahren fand bei angenehmen warmen Wetter statt. Walter Ablinger aus Rainbach platzierte sich in der Division B (Para) als 14. 
im Mittelfeld. Ich konnte ein sehr gutes Rennen fahren und gewann hinter Robert Labbe (Can) und Wolfgang Schattauer (Aut) die Bronzemedaille.
Aehnlich lief es auch beim Strassenrennen, wo Ablinger ebenfalls den 14. Platz belegte. An einer Engstelle noch wenigen Kilometern bremste er ab, um einen Konkurrenten, der sich in der Kurve vordraengte, Platz zu machen. Unmittelbar danach beschleunigte die Gruppe und es gelang ihm nicht mehr, die Luecke zu schliessen. Mit einer Alleinfahrt ueber die restlichen 50 km stellte er sein Durchhaltevermoegen unter Beweis.
In meinem Rennen setzten sich Schatttauer und Labbe bereits in der ersten Runde an der letzten Steigung ab und machten unter sich den Sieg aus, den diesmal Schattauer holte. Ich fuhr in einer Gruppe mit einem Franzosen und einem Belgier und setzte Anfangs der vierten Runde an einer Hochgeschwindigkeitsstrecke (leicht fallend und schnurgerade) meine Attacke und konnte da auch eine grosses Loch aufreissen und bis zum Ziel halten. Als dritter beendete ich das Rennen.

Walter Ablinger hat damit seine Ziele von Anfang der Saison weit uebertroffen, eine Teilnahme an der WM war damals noch kein Thema. 


Und  bei der WM hat er dann die Erwartungen, die er im Laufe der Saison aufgebaut wurden, erfuellen koennen. Dies ist gerade fuer Neulinge mit wenig Erfahrung bei  grossen Rennen schon ein grosser Erfolg. Ich war in dieser Saison im Europacup auch schon weiter hinten und konnte genau fuer die WM sehr gute Leistungen abrufen. Wenn diese Leistungen dann auch noch fuer Medaillen reichen, ist das schon sehr erfreulich.

Mehr Info dazu gibt es auf der Homepage des Internationalen Radsportverbandes UCI www.uci.ch

Viele Gruesse von

Christoph Etzlstorfer
Tel 0676 54 10 710
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Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei. Mehr Bilder gibt es auf den jeweiligen Homepages.

 

Österr. Meisterschaft Handbike

 

Am 23. August fand in St. Johann in Tirol die oesterr. Meisterschaft fuer Handbiken im Strassenlauf statt. Auf einer sehr anspruchsvollen Strecke mit starken Steigungen und Abfahrten mit ueber 60 km/h waren
31 km zurueck zu legen.

Vom RSC heindl OOe waren drei Teilnehmer am Start.
In der Division A (Tetra) belegte ich hinter dem Wiener Wolfgang Schattauer den zweiten Platz.
In der Division B (Para) wurde Walter Ablinger aus Rainbach zweiter hinter Manfred Putz aus der Steiermark. Vierter wurde Joe Sederl aus Langenstein.

Diese OeM war sehr lehrreich. Dass bei der Streckenauswahl Tetras auf Grund der starken Steigungen kaum eine Chance habe, ueberhaupt durchzufahren, das ist nicht neu, sondern mit wenigen Ausnahmen (wie der Strecke beim Zeitfahren vor einer Woche) der Normalfall. Neu war, dass der Rennleiter das Rennen einfach ohne Vorankuendigung ein paar Minuten frueher startet, auch wenn noch nicht alle da sind. Auf der Strecke war normaler Autoverkehr, und bergab durfte man sich aussuchen, ob man hinter den Autos mit 40 km/h rollt und bremst oder ob man sich auf die Gegenverkehrseite traut, um dann mit 60 km/h an den Autos vorbeizufahren, immer mit der Gefahr, dass einer herausfaehrt oder Gegenverkehr kommt. Und nuetzlich ist es auch, wenn man sich eine Strassenkarte mitnimmt, den die Streckenposten, ja wo waren die denn?

In der zweiten Septemberwoche findet noredlich von Mailand in Bogogno in Italien die Weltmeisterschaft statt. Walter Ablinger wird zum ersten Mal an einer WM teilnehmen, fuer mich ist es bereits die achte WM.

Christoph Etzlstorfer
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Staatsmeisterschaft Handbike

 

Am 15. August fand in Erpfendorf in Tirol die oesterr. Meisterschaft fuer Einzelzeitfahren mit dem Handbike statt. Auf einem schnellen Wendekurs waren bei gutem Wetter 20 km zurueckzulegen.

Vom RSC heindl OOe waren drei Teilnehmer am Start.
In der Division A (Tetra) belegte ich mit einer Zeit von 39:28,6 und
22 Sekunden Rueckstand auf Paralympics Sieger Wolfgang Schattauer aus Wien den zweiten Platz.
In der Division B (Para) nuetzte Walter Ablinger aus Rainbach die Gunst der Stunde und gewann in 34:15,5 seinen ersten Staatsmeistertitel. Auf dem vierten Rand platzierte sich Joe Sederl aus Langenstein.

Naechstes Rennen ist die oesterr. Meisterschaft im Strassenlauf, die in einer Woche auf einer sehr anspruchsvollen Strecke in St. Johann in Tirol ausgetragen wird. In der zweiten Septemberwoche findet dann in Bogogno in Italien die Weltmeisterschaft statt, bei der Walter Ablinger und ich antreten werden.

Christoph Etzlstorfer
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Tel 0676 54 10 710

 

Sederl am Podest

Im Zuge des 7. Austrian Skate Marathon, wurde im Wiener Prater die 3. Austrian Handbike Challenge ausgetragen.


Für den RSC heindl OÖ waren dabei drei Athleten am Start. Richard Koller aus Ennsdorf, Josef Sederl aus Langenstein und ich, Walter Ablinger aus Rainbach im Innkreis.
Für den in der Tetra Klasse startenden Koller, war das Rennen nach der sechsten, von acht zu fahrenden Runden, zu Ende. Hoch gelähmte Rollstuhlfahrer, haben bei heißen Temperaturen leider sehr oft mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Diese, wurde ihm zum Verhängnis.
Nicht viel besser ist es mir ergangen. Nach einem Fahrfehler, schon in der ersten Runde, bin ich mit ca. 37 km/h gegen den Randstein gekracht. Meine Karbonfelge war kaputt und ich musste das Rennen vorzeitig beenden.


Mit einer Endzeit von 1:34:34, schaffte Joe Seder den Sprung auf´s Podest. Auf der 45km langen, entlang der Prater Hauptallee und zum Stadion führenden Strecke, fuhr er immerhin eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 28,55km/h. Den dritten Rang in der Para-Klasse erkämpfte er sich im Zielsprint.

Mit sportlichen Grüßen,
Walter Ablinger
www.ablinger.eu

 

Handbike Europacup in Louny / Tschechien

Am 11. Juli fanden in Louny in Tschechien zwei Europacup-Laeufe der Handbiker statt. Die Rennen waren ungewoehnlich gut besetzt, sogar aus Canada, USA und den arabischen Emiraten waren Fahrer dabei.
Am Vormittag fand ein Einzelzeitfahren ueber 15 km statt, am Nachmittag ein Kriterium auf einer sehr anspruchsvollen Runde von 2 km Laenge, 40 bzw. 60 min je nach Klasse betrug die Renndauer.
Drei Fahrer des RSC heindl OOe gingen an den Start. Richard Koller belegte in der Klasse A1 (Tetra) in beiden Bewerben den dritten Platz  und erfuellte damit nicht ganz seine hochgesteckten Erwartungen. In der Klasse A2 (ebenfalls Tetra, aber weniger Einschraenkungen als in A1) fuhr ich ein sehr durchschnittliches Einzelzeitfahren und belegte damit Platz 4. Im Kriterium rollte ich das Feld von hinten auf und wurde schiesslich Zweiter. In der Klasse B (Para) ist Walter Ablinger jetzt endgueltig so weit, dass in auch die Spitzenfahrer kennen. Im Kriterium setzte er sich nach etwas mehr als der halben Distanz einmal sogar 200 m von der Spitzengruppe ab, wurde aber wieder eingeholt und erzielte nach dem achten Platz im Einzelzeitfahren einen siebten Platz im Kriterium.


Anfang September findet in Bogogno in Italien die Weltmeisterschaft im Handbiken statt. Mit den Ergebnissen der sechs Rennen in den letzten fuenf Wochen hat Walter Ablinger sehr gute Chancen, zum ersten Mal daran teilzunehmen. Die Entscheidung dafuer wird in den naechsten Wochen in den Gremien des OeBSV fallen. Damit waere er neben mir der zweite Teilnehmer aus Oberoesterreich. Richard Koller liefert zwar im Europacup konstant gute Ergebnisse, fuer seine Klasse wurden allerdings keine Bewerbe ins Programm der WM aufgenommen.

Christoph Etzlstorfer

www.rollstuhlsport.at
www.erfolgslauf.at

Aktuelle Bilder gibt es auf meiner Homepage www.erfolgslauf.at und ab morgen auf
http://picasaweb.google.at/WISA1977
Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer.

 

 

Handbike Marathon Heidelberg

 

Am Sonntag, 5. Juli, fand in Heidelberg in Deutschland zum 10. Mal der Marathon fuer Handbiker und Rollstuhlfahrer statt. Entlang des Neckars sind zwei Runden zu fahren. Ueber 180 Handbiker standen am Start. Ich habe bei diesem Rennen vor zwei Jahren den Weltrekord verbessert und auch davor mit dem Rennrollstuhl mehrmals gewonnen.
Vom RSC heindl OOe waren drei Teilnehmer dabei.
Richard Koller fuhr in der Klasse A1 (Tetra) ueber weite Strecken alleine und belegte mit persoenlicher Bestzeit den zweiten Rang.
In der Klasse A2 (Tetra) fuhr ich mein bestes Rennen seit langem, mit einer Sekunde Rueckstand auf den Sieger wurde ich zweiter. Wir blieben zwar unter dem alten Rekord von Heidelberg und kamen auch an den aktuellen Weltrekord, den ich heuer in Padua aufgestellt hatte, bis auf 20 Sekunden heran.
Walter Ablinger in der Klasse B (Para) erreichte den ausgezeichneten vierten Platz und war damit dem Podium bei einem hochklassigen Rennen so nahe wie noch nie zuvor.
Weiter geht es am Samstag mit zwei Europacup Laeufen in Tschechien in Louny.

Beiliegend eine Auswahl an Bildern von Sandra Winzer, mehr dazu gibt es auf
http://picasaweb.google.de/WISA1977/10InternationalerRollstuhlmarathonInHeidelberg2009?

 

Christoph Etzlstorfer
Tel  0676 54 10 710
www.rollstuhlsport.at
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Handbike Europacup Lorsch
 
Am 28. Juni fand in Lorsch in Deutschland (zwischen Mannheim und Frankfurt) der sechste Lauf zum Handbikeeuropacup statt. Auf einer flachen Strecke von 5 km waren bei schwl warmem Wetter acht Runden zu fahren.
In der Division A (Tetra) kämpfte ich auf den ersten zwei Runden um den Anschluss an die Spitzengruppe, musste diese dann ziehen lassen und brach auf den letzten zwei Runden völlig ein. Kurz vor dem Ziel wurde ich noch von den Verfolgern berholt und belegte den sechsten Rang.
Wesentlich besser erging es Walter Ablinger in der Division B (Para). Er konnte seinen kontinuierlichen Aufwärtstrend fortsetzen. Das ganze Rennen ber fuhr er in der Spitzengruppe und leistete auch manchmal Fhrungsarbeit. Im Endspurt belegte er den achten Platz und etabliert sich damit so nach und nach in der Weltspitze.
Weitere Gelegenheiten dafr bieten der Marathon in Heidelberg am kommenden Wochenende und zwei Europacup-Läufe in Tschechien eine Woche danach.
 
Christoph Etzlstorfer

 


 
Weiter Fotos auf
http://picasaweb.google.at/WISA1977/EHCHandbikeStrassenrennenLorsch2009#

 

EHC

Am 11. und 12. Juni fanden im Rahmen des Handbike Europacups in der Schweiz zwei Rennen statt. Vom RSC heindl OÖ nahmen drei Fahrer daran teil: Walter Ablinger aus Rainbach in der Division B (Para), Richard Koller aus Ennsdorf in der Division A1 (Tetra) sowie ich in der Division A2 (Tetra).
Am ersten Tag wurde in Oensingen in der Nähe von Solothurn ein Straßenrennen ausgetragen. Eine selektive hügelige Runde von 14km war je nach Behinderungsgrad  drei mal (42 km) bzw. fünf mal (70 km) zu fahren. Starker Wind ermöglichte auf den Gefälleteilen Geschwindigkeiten von über 65 km/h.
Walter Ablinger konnte sich bis zur Hälfte des Rennens in der Spitzengruppe halten, die etwa 20 Fahrer umfasste. Nach einem von mehreren Zwischenspurts konnte der Fahrer unmittelbar vor ihm das Tempo nicht mehr halten, Walter gelang es in der Folge nicht mehr, den Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. Die Verfolgergruppe dezimierte sich durch weitere Tempoverschärfungen, mit einer Zeit von 2:12:02 für 70 km wurde er mit neun Minuten Rückstand 15.
Völlig anders entwickelte sich das Rennen in der Division A1, wo Richard Koller weite Strecken des Rennens alleine fuhr und die 42 km in 2:17:03 mit einer Minute Rückstand auf den ersten als zweiter beendete.
In der Division A2 wurde die Spitzengruppe von fünf Fahrern auch rasch dezimiert, ab der Hälfte des Rennens war ich alleine in der Verfolgung des ersten Fahrers und beendete mit 1:33:16 und etwas mehr als zwei Minuten Rückstand die 42 km als Zweiter.
Am zweiten Tag stand im benachbarten Recherswil ein Einzelzeitfahren über 10 km auf einer selektiven Strecke auf dem Programm. Hier platzierte sich Richard Koller mit einer Zeit von 36:17 und eineinhalb Minuten Rückstand als zweiter (A1), ich mit 21:33 und nicht ganz einer Minute Rückstand als dritter (A2) und Walter Ablinger mit 17:52 und etwa eineinhalb Minuten Rückstand als Zwölfter (B).
Während Richard und ich schon seit Jahren Ergebnisse mit Topplatzierungen liefern, gelingt Walter sukzessive der Vorstoß in die Spitze der sehr starken Division B, in der wenige Sekunden gleich viele Plätze ausmachen.
Abgesehen vom Sportlichen war es auch sonst eine sehr gute Reise. Richi entpuppte sich als Tüftler und Last-Minute Schrauber. Walter hatte mit seiner Familie (drei Töchter) eine sehr starke Fangruppe, die aber auch noch viel Betreuung brauchte (Zwillinge mit zwei Jahren).

 

 

 

Linz Marathon


Am 17. Mai fand im Rahmen des Linz Marathons ein Halbmarathon für Handbiker statt. 25 Fah-rer waren gemeldet, so viele wie noch nie zuvor und wie bei keiner anderen Veranstaltung in Ös-terreich. Das Leistungsspektrum reicht vom Weltrekordler und Paralympics-Sieger bis hin zum Hobby-Handbiker, wobei diese Hobby-Handbiker zum Teil in anderen Sportarten auch schon an Paralympics teilgenommen haben.
Der Start fand bei sonnigem und warmen Wetter um acht Uhr auf der Autobahnbrücke statt, da-nach ging es mehr oder weniger rasant nach Urfahr, zurück über die Donau bis in den Wasser-wald und dann wieder zurück ins Zentrum.
Der Sieg ging nach vielen Jahren endlich wieder einmal an einen Fahrer unseres Vereins. Walter Ablinger, der sich in diesem Jahr ganz unglaublich gesteigert hat, gewann im Endspurt gegen Vorjahressieger Fritz Hopfgartner aus Graz. Dritter wurde Jan Tomanek aus Tschechien, der den Spurt gegen Gerhard Hochmayr gewann. Joe Sederl wurde mit persönlicher Bestzeit achter. Nach vielen Jahren bestritt einer der Handbike-Pioniere Günter Gritsch wieder einmal ein Rennen und belegt mit dem Vorspannbike den 11. Platz, knapp dahinter der erst siebzehnjährige Dominik Prommegger, der hier sein erstes Rennen bestritt. Günter Noitz, der seit vielen Jahren in Linz fährt, wurde mit einer Zeit von knapp über einer Stunde 16.
In der Tetraklasse konnte ich mit einer sehr guten Zeit und einem Durchschnitt von knapp über 30 km/h gewinnen. Richi Koller, der aufgrund größerer Einschränkungen international in einer anderen Klasse fährt, wurde trotz Sturz mit einer ganz ausgezeichneten Zeit von knapp unter ei-ner Stunde zweiter. Dahinter platzieren sich unsere Rugbyspieler Reinhold Felhofer und Max Stroblmayr sowie die Tischtennisspieler Sepp Erlinger und Hans Ruep, die sich mit dem Vor-spannnbike gegenüber dem Vorjahr verbesserten. Abgerundet wurde das Ergebnis durch zwei Oberösterreicher, die nicht zu unserem Verein gehören, befanden sich noch dahinter.
Es sind zwar einige gemeldete Fahrer nicht am Start gewesen, trotzdem waren noch nie so viele Fahrer in Linz im Ziel. Sehr erfreulich ist, dass neben den Handbikespezialisten, die viele Rennen fahren, auch die schon angesprochenen Hobbyfahrer sehr zahlreich vertreten waren. Die gute Organisation, die relativ flache Strecke und die tolle Zuschauerkulisse tragen dazu bei. Und damit ist auch fürs nächste Jahr noch viel Potential für eine Vergrößerung des Fahrerfeldes vorhanden.

 

Rg.

Name

Jg.

NAT

Verein/Ort

Klasse

Kl-Rg.

Zeit

 

 

 

 

 

 

 

 

1

Ablinger Walter

69

AUT

Rsc Heindl Ooe

M-Para

1

00:35:57,50

2

Hopfgartner Fritz

64

AUT

Vsc Graz

M-Para

2

00:35:57,90

3

Tomanek Jan

87

CZE

Ck Pribram

M-Para

3

00:37:46,30

4

Hochmayr Gerhard

66

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Para

4

00:37:46,40

5

Huber Alfred

69

GER

SB Rosenheim

M-Para

5

00:37:48,00

6

Peter Christian

54

AUT

Absv Wien / Nora Rac. Team

M-Para

6

00:41:01,90

7

Etzlstorfer Christoph

63

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Tetra

1

00:41:04,00

8

Sederl Josef

60

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Para

7

00:41:04,30

9

Hoffmann Lars

68

GER

Hmr Wingsforlife Team

M-Para

8

00:43:27,20

10

Zipfelmayer Otto

60

GER

Sb Rosenheim

M-Para

9

00:46:32,80

11

Gritsch Günther

61

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Para

10

00:53:45,30

12

Prommegger Dominik

92

AUT

RSC Heindl OÖ

M-Para

11

00:56:21,30

13

Koller Richard

81

AUT

Siemens VAI

M-Tetra

2

00:58:29,70

14

Stroblmair Markus

73

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Tetra

3

01:02:44,50

15

Felhofer Reinhold

70

AUT

KH BHS Linz

M-Tetra

4

01:03:51,90

16

Noitz Günter

63

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Para

12

01:05:47,80

17

Erlinger Josef

71

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Para

13

01:22:05,80

18

Ruep Hans

60

AUT

Rsc Heindl Oö

M-Tetra

5

01:27:45,60

19

Huber Markus

69

AUT

Enns

M-Para

14

01:33:30,30

20

Erhardt Hermann

69

AUT

LC Ebensee

M-Para

15

01:35:49,90

 

Christoph Etzlstorfer

 

 

Handbiken auf fitness.at

http://www.fitness.at/ireds3/page.php?P=1949

Weltrekord Marathon

Am 26. 4. fand in Padua / Italien der Marathon statt. In den letzen Jahren hat die sehr schnelle Strecke immer mehr Handbiker angezogen, diesmal waren bei kühlem Wetter schon fast 100 am Start.

Vom RSC heindl OOe nahmen drei Fahrer teil. In der Klasse Para kam Walter Ablinger aus Rainbach zum ersten Mal mit der Spitzengruppe ins Ziel und belegte in 1:08:31 den achten Platz (Ergebnis noch inoffiziell). Er trainiert seit einem halben Jahr nach meinen Programmen und hat mit diesem Ergebnis seine Marathonbestzeit innerhalb eines halben Jahres um mehr als zehn Minuten verbessert. 
Der Triathlet Gerhard Hochmayr aus Engerwitzdorf verbesserte seine Bestzeit um fünf Minuten und belegte in 1:14:47 den 16. Platz.

In der Klasse Tetra gelang mir ein superschnelles Rennen, ich gewann in 1:17:55 mit 15 Sekunden Vorsprung auf Torben Broer aus Deutschland. Torben kenne ich sehr gut, da wir beide den gleichen Materialsponsor haben. Im Endspurt auf den letzten 100m ist er kaum zu schlagen. Während des Rennens war ich sehr viel an der Spitze gefahren, bei 36 km kamen wir über eine Passage mit Kopfsteinpflaster und Strassenbahnschienen, wo jeder Fahrer seine eigene Linie suchte. 
Dies nutzte ich zu einem Zwischenspurt, durch den ich die Verfolger aus meinem Windschatten herausbekam, in der Folge zog ich einen langen Spurt bis zum Ziel durch und konnte die Verfolger auf Distanz halten.
Im Handbiken gibt es keine offiziellen Weltbestzeiten, fuer die Marathondistanz werden trotzdem Bestenlisten geführt. Meine bisherige Bestzeit von 1:18:54 vom Marathon in Heidelberg 2007 war bisher Weltbestzeit fuer Tetras, in Padua konnte ich diese fast um eine Minute verbessern.

Das naechste Rennen wird der Halbmarathon im Rahmen des Linzmarathon sein.

Christoph Etzlstorfer
Tel. 0676 54 10 710
www.erfolgslauf.at

 

Bericht von Walter Ablinger
Handbikerennen in Frankreich mit persönlicher Bestzeit

Strahlender Sonnenschein, Frühsommerliche +25°, nur leichter Wind und ein flacher Rundkurs, beste Vorraussetzungen fanden ca. 160 Behindertensportler in Rosenau (Frankreich) am Karsamstag vor.

Auf Grund der guten Vorbereitung über die Wintermonate (seit Anfang November 4.200km auf der Rolle) mit meinem Trainer Dr. Christoph Etzlstorfer, dem neuen Schmicking Handbike und der guten äußerlichen Verhältnisse, setzte ich mir ein hohes Ziel, für meinen ersten Handbikebewerb 2009.
In der Startaufstellung, wurde ich an der 28. Position, in die 4 Reihe eingewiesen. Im ersten Drittel des Rennens, konnte ich das Tempo der Führenden noch leicht mithalten. Nach einer Tempoverschärfung, haben sich ca. 10 Athleten abgesetzt. Leider waren wir uns in der Verfolgergruppe (ca. 15 Mann) nicht einig um die immer größer werdende Lücke zu schließen.
Zur Hälfte des Rennens, haben mich zwei unaufmerksame, rücksichtslose Handbikekollegen in die Zange genommen. Das Tempo wurde wieder mal verschärft, zu meinem Vordermann tat sich ein halber Meter auf, meine beiden, seitlich fahrenden Kollegen, wollten in den Windschatten unseres Vordermannes, beide gleichzeitig, sie zwickten mich ein. Leider hatte ich weder die Möglichkeit auszuweichen, noch konnte ich rechtzeitig bremsen. Der Linke verbog mir meinen Fußraster, sodass mein Schuh den Rest des Rennens an der Felge streifte und der Rechte hat mir, die am Rahmen befestigte Schaltung hoch gebogen, dass die Kette aus der Kassette sprang. Bis ich die Kette wieder aufgelegt und den Schaltheben zurechtgerichtet hatte, war meine Gruppe über alle Berge. Den Rückstand konnte ich nicht mehr aufholen und radelte alleine ins Ziel. Schade, eine Position bis zu Platz 11 wäre locker drinnen gewesen.
Nicht desto Trotz bin ich mit dem neuen Material, der Zusammenarbeit mit Christoph und dem ersten Rennen 2009 sehr zufrieden.
Zu den Rennen im Jahre 2007 (Endzeit 1:27:40) und 2008 (Endzeit 1:29:59) in Rosenau, habe ich mich stark verbessert.

Ergänzungen von Christoph Etzlstorfer
Den ausführlichen Bericht von Walter möchte ich noch ergänzen durch zwei weitere Ergebnisse.
In der Division A1 (Tetra) belegte Richi Koller den zweiten Platz, nur wenige Sekunden hinter dem dritten.
In der Division A2 (ebenfalls Tetras, weniger beeinträchtigt als A1) wurde ich zunächst fünfter, nach Protest gegen den drittplatzieren  Tschechen Martin Kovar noch vierter. Ich versäumte durch einen Fahrer mit Defekt vor mir bereits am Start den Anschluss an die Spitzengruppe, leistete dann bei den Verfolgern sehr viel Führungsarbeit, das fehlte mir dann auf den letzten Kilometern, wo ich den Attacken der anderen nichts mehr entgegensetzen konnte. Das Ergebnis ist zwar nicht ganz optimal, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden.

 

Berlin Marathon

48.000 Läufer, 8000 Inline Skater, tausende Walker, 160 Handbiker und 50 Rennrollstuhlfahrer, das waren die Teilnehmer am 35. Berlin Marathon am 28. September. Bei strahlend schönem und kühlem Wetter nahmen auch drei Sportler des RSC heindl OÖ die relativ flache Strecke, die knapp vor dem Ziel durchs Brandenburger Tor, ein Wahrzeichen Berlins führt, in Angriff.
In der Division A (Tetra) konnte ich zeigen, dass ich bei den Paralympics in Peking vor zwei Wochen tatsächlich ein Rennen hatte, das weit unter meinem Leistungsniveau war. Mit Platz zwei und einer recht ansprechenden Zeit von 1:30:19 kam ich ins Ziel.

Walter Ablinger und Gerhard Hochmayr hatten beide persönliche Bestleistungen als Ziel. Gerhard belegte mit 1:19:43 in Division C den 19 Platz, Walter mit der gleichen Zeit in der Division B den 10. 
Ihr Pech war, dass sie am Start in keine der schnellen Gruppen kamen und dadurch nicht vom Windschatten guter Fahrer profitieren konnten. 
Ganz im Gegenteil, sie mussten in ihrer Gruppe viel Führungsarbeit leisten und andere Fahrer ziehen. Somit erreichten sie gerade einmal ihre Minimalziele mit Zeiten knapp unter 1:20.
Wie immer standen hunderttausende Zuschauer entlang der Strecken,
Musik- und Showgruppen sorgten auch abseits der Strecke für Stimmung und bereiten so eine einzigartige Kulisse.

Christoph Etzlstorfer

8. Kapsreiter „Sauwaldman“ Radmarathon

Mein zweiter Start beim "Sauwaldman" Radmarathon, führte mich gleich wie im letzten Jahr, über die Strecke B (78km mit 1000hm) durch das wunderschöne Sauwaldgebiet zwischen Schärding, Passau und St Roman.

Insgesamt, fanden sich 440 Radfahrer (und ein Handbiker) ein, um den Prolog am Samstag und eine der drei frei wählbaren Distanzen am Sonntag zu bestreiten.
Mir erging es dabei ähnlich, wie bei meinem ersten Antreten. Die letzt jährige Endzeit, konnte ich sogar um 4 Min. und 40Sek. unterbieten. Meine offizielle Gesamtzeit, war heuer 3:45:09,56 Std. ("gerade mal" 1:30:26 Std. hinter dem schnellsten Radfahrer über die Strecke B) - ist doch nicht sooo schlimm - oder?
Highlights waren sicherlich die Durchfahrten am Schärdinger Stadtplatz und in der Brauerei Kapsreiter.
Vielleicht stehen nächstes Jahr mehrere Handbiker mit mir am Start.
Mit sportlichen Grüßen,
Walter Ablinger
(www.ablingner.eu)

6. CLR-Sauwald Bergsprint

Es gab zwar einen Wechsel des Veranstalters (CLR Sauwald), aber der Bewerb, wurde wie gewohnt professionell ausgetragen.

In einer gesonderten Wertung, wurden wir Handbiker (mit dabei die zwei RSC heindl Sportler Hackinger und ich) eine halbe Stunde vor dem Hauptfeld auf die 10km lange und über 420 hm führende Strecke geschickt. So genossen wir auch heuer wieder, einen Zieleinlauf mit vielen begeisterten Zusehern.

Den Titel des Sauwald – Bergkönigs bei den Handbikern, sicherte sich in souveräner Manier der Steirer Thomas Frühwirth. Mit einer Siegerzeit von gerade mal 39,47 Min. und einem Schnitt von 15,0 km/h, lies er den Vorjahressieger und heurigen Zweiten Christian Peter aus Wien mit 4,11 Min. hinter sich. Dritter, wurde der aus Villach angereiste Klaus Dolleschal.
 
Bei meinem bereits dritten Antritt bei diesem Bewerb, belegte ich heuer den fünften Gesamtrang bei den Handbikern. Erstmals, konnte ich unter einer Stunde bleiben. Mit genau 57,16 Min. unterbot ich mein Vorjahresergebnis um 7,10 Min.

Besonders erfreulich ist die Teilnahme von Ludwig Hackinger. Mein Vereinskollege, konnte nach einer sehr  langen Verletzungspause, vielen Krankenhaustagen und anstrengender Therapie- und Kuraufenthalte wieder am Bergrennen teilnehmen.

Mit sportlichen Grüssen,

Walter Ablinger
www.ablinger.eu 

EHC Veranstaltung Louny / Tschechien

Am 26. Juli fanden in Louny in Tschechien zwei Europacup-Läufe der Handbiker statt. Wie üblich war die Veranstaltung sehr gut organisiert. Am Vormittag wurde ein Einzelzeitfahren über 15 km ausgetragen, am Nachmittag ein Kriterium auf einem winkeligen und hügeligen Stadtkurs mit 2 km Länge (30 Minuten plus eine Runde für Tetras, 60 Minuten für Paras). Die Kurven wurden mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h angefahren, vor dem Rennen der Tetras ging ein Gewitterregen nieder, wodurch viele Sportler wie Cross-Fahrer aussahen. Nach erst kürzlich überstandenen Infekt war Richarc Koller mit jeweils zweiten Plätzen in der Klasse A1 (hohe Tetras) sehr zufrieden,
damit sicherte er sich auch in der EHC Gesamtwertung den zweiten Platz. Walter Ablinger war in den letzen Wochen durch einen Dekubitus gehandicapt und platzierte sich jeweils im vorderen Mittelfeld der Division B (hohe Paras). In der Division A2 (tiefe Tetras) belegte ich ebenfalls jeweils zweite Plätze, was genauso wie bei Richi den zweiten Platz in der Endwertung bedeutete. Dies war die letzte Veranstaltung des EHC 2008, das nächste große Rennen wird in Peking bei den Paralympics stattfinden.

Christoph Etzlstorfer

 

 

 

 

Österr. Meisterschaft Radsport

Am 19. Juli fand in Statzendorf / NÖ die österr. Meisterschaft im Radsport statt, an der zwei Handbiker unseres Vereins teilnahmen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Joe Sederl und Walter Ablinger fuhr unserer Rugby-Crack Max Stroblmair sein erstes Rennen. Wie üblich fand die ÖM auf der schwersten Strecke des ganzen Jahres statt. Drei Runden waren zu fahren mit einer Länge von je 7,2 km und 110 Höhenmetern. Das bedeutete eine lange Abfahrt mit 65 bis 70 km/h und eine langgezogene Steigung von etwa 1,5 km mit bis zu 10% Steigung und stellenweise 10 km/h für Paras, 5 km/h oder weniger für Tetras.

Max hielt auf dieser Strecke eine Runde durch, ich war nach drei Runden zweiter mit deutlichem Rückstand auf den zweiten Paralympics-Starter Wolfgang Schattauer aus Wien. Es ist schade, dass die ÖM immer auf solch schweren Kursen ausgetragen wird, weil die Zahl der Starter dadurch immer klein bleiben wird. Strecken, die für Radfahrer gerade einmal anspruchsvoll sind, werden für wenig trainierte oder schwerer behinderte Handbiker zur kaum bewältigbaren Hürde.

Christoph Etzlstorfer

Handbike EC Rennen Holzkirchen

Am 20. und 21. Juni fanden in Holzkirchen bei München zwei UCI/IPC Europacup-Rennen für Handbiker und Radfahrer statt. Das Wetter war an beiden Tagen ausgezeichnet. Vom RSC heindl OÖ waren Walter Ablinger  und ich am Start.
Überraschend war, dass nach EHC Regel gefahren wurde und nicht nach dem restriktiveren Reglement des IPC, welches auch in Peking zur Anwendung kommen wird. Am Freitag wurde auf einer leicht hügeligen Runde von 7,2 km Länge das Strassenrennen ausgetragen, für alle Klassen waren 5 Runden zu fahren. Walter konnte sich in der Division B in der Verfolgergruppe halten und belegte mit nur geringem Rückstand auf den Sieger den zehnten Platz. Damit dokumentierte er ein weiteres Mal seinen stetigen Leistungszuwachs. In der Division A legte der deutsche Paralympics-Starter Torben Broer einen Blitzstart hin, erst am Anfang der zweiten Runde konnte ich ihn einholen, wenige Kilometer später an einer Steigung abschütteln und dann mit gleichmäßigen Rundenzeiten das Rennen ganz klar als Sieger beenden.
Der Kurs für das Zeitfahren über 8km am Samstag war sehr anspruchsvoll, kaum flache Stellen, dafür viele Steigungen und Abfahrten mit einigen engen Kurven. Hier lief es für Walter nicht ganz nach Wunsch, aber das lag wohl eher an seinen hohen Erwartungen. Er belegte den zwölften Rang, auch hier wieder mit relativ wenig Rückstand auf den Ersten. Für mich wurde es auch in diesem Rennen ein klarer Sieg, was insofern von Bedeutung ist, als die Strecke in Peking ebenfalls sehr anspruchsvoll und hügelig sein wird.

Das nächste Rennen wird die österr. Meisterschaft in vier Wochen in Statzendorf / NÖ sein, wo unser Verein wieder stärker vertreten sein wird.

Christoph Etzlstorfer

Vom Mühlviertel bis zum Meer mit dem Handbike

Bericht Gerhard Hochmayr

Engerwitzdorf, Donnerstag, 29. Mai 2008, 7:00 Uhr Früh:
Wolfgang Weilguni mit dem Rennrad und ich mit dem Handbike, starten pünktlich wie verabredet. Um dem Morgenverkehr auszuweichen fuhren wir durch das Gusental nach St. Georgen, über die Donau (Kraftwerk Asten) durch Enns, Richtung Sierning, entlang der Steyr, eine wunderschöne Landschaft die wir Dank des schönen Wetters so richtig genießen konnten, bis nach Klaus. Von dort weg ging es auf der Bundesstraße weiter Richtung Windischgarsten und damit auch die ersten richtigen Anstiege. Kurz vor Windischgarsten und den ersten 100 km am Bike kehrten wir ein zum Mittagessen. Zu diesem Zeitpunkt zeigte das Thermometer 37°C im Schatten an, und was die Sachen nicht vereinfachte hatten wir Südwind der uns übrigens bis zum Meer treu blieb.
Beides konnte uns aber nicht aufhalten, und es ging weiter Richtung Phyrnpass, was an diesem Tag mit 994 m Höhe und mit einer max. Steigung von 10% schon sehr anstrengend für mich, jedoch nur ein Vorgeschmack für den nächsten Tag war. Doch wie sage ich immer: „Wo es hinauf geht, geht es dann auch wieder hinunter“, und es folgte eine tolle Abfahrt bis hinunter nach Liezen, von dort neben der Hauptverkehrsroute durch Aigen, Öblarn nach Stein am Fuße des Sölkpasses wo wir unser Tageziel nach 156km und 8Std 23min Fahrzeit erreicht hatten.
Wenig später erreichte uns Elke meine Frau, und mein Sohn Mathias, die am Nachmittag von Zuhause mit dem Auto gefolgt waren und an den nächsten zwei Tagen unsere Begleitung waren.

Gröbming, Freitag, 30. Mai 8:00 Uhr Früh:
Wolfgang und ich waren ausgeruht vom ersten Tag und bereit zur abfahrt. Geschlafen haben wir übrigens in einer kleinen sehr netten Privatpension bei Putz Klement, wo der Besitzer selbst im Rollstuhl sitzt und einigen Insidern von uns ein Begriff sein wird. Wir lernten ihn am Vorabend bei ein paar lustigen Anekdoten aus seinem Leben kennen, und hatten viel Spaß dabei.
Doch nun ging es los 8km zurück  nach Stein auf 670 m Seehöhe, eine optimale Strecke um uns warmzufahren für den Anstieg über den Sölkpass, der 27 km lang ist und auf 1790 hm ansteigt. Es ging gleich einmal heftig los, für mich galt es meine Herzfrequenz in Griff zu halten ( nicht über 165 hf) und so teilte ich mir auch die Geschwindigkeit ein. Nach ca. 4km flacht der Pass dann etwas ab, bis wieder ca. 4 km vor dem Gipfel, von Weitem sieht man schon die Kehren die es in sich haben, mit einer Steigung bis 15% und den letzen 550 hm, dann war der höchste Punkt unserer Reise erreicht. Stolz nahm ich am Gipfel die Gratulationen einiger Bergwanderer entgegen die uns beim Anstieg beobachtet hatten. Und dann ging es wieder bergab, Elke sagte sie bleibt mit dem Auto weit hinter uns weil sie es nicht mit Ansehen kann wenn wir bis zu 80km/h hinunter fuhren.
Kurz vor Murau vereinbarten wir, dass ich mit Elke und Mathias essen gehe und Wolfgang mit dem Rad weiter fährt. Nach dem Essen und etwas erholt von den doch sehr starken Anstrengungen über den Sölkpass folgte ich Wolfgang mit dem Auto und kurz vor Flattnitz stieg ich wieder in mein Handbike, nach noch einem kurzen Anstieg für mich ging es dann wieder bergab, weiter über noch ein paar Anstiege die mittlerweile ganz schön weh in den Armen taten, kamen wir durch Feldkirchen an den Ossiachersee. Dort folgten wir dem Südufer fuhren durch Villach und dann hinaus entlang der Bundesstrasse nach Arnoldstein Bei mir zeigte mein Polar 127 km und eine reine Fahrzeit von 8Std 40min an. Leider gab es in Arnoldstein kein passendes Zimmer für mich so mussten wir zur Autobahnrasstation Dreiländereck mit dem Auto fahren. Beim Reichhaltigen Abendessen beschlossen wir, unser geplantes Ziel  von Venedig nach Lignano wo wir unser Hotel gebucht hatten zu verlegen, so verkürzte sich die letzte Tagesetappe auf ca. 150 km.

Tarvisio Samstag 31. Mai 8:00 Uhr
Nach einer sehr erholsamen Nacht fühlte ich mich zu meinem Erstaunen extrem gut. Mit dem Auto fuhren wir nach Tarvisio, von wo aus wir unsere letzte Etappe starteten. Tarvisio liegt ca. auf 750m Seehöhe und von nun an ging es fast nur mehr bergab. Also jeder der mit dem Handbike einmal eine längere Strecke in einer tollen Zeit fahren will dem kann ich nur diese Strecke ans Herz legen. Nach gut 50km durchs Kanaltal in Italien hatten wir noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 36km/h „sagenhaft“. Beim Mittagessen nach knapp über 100 km lagen wir immer noch auf 32km/h.
Die letzten 45 km kamen wir dann zweimal in einen richtig staken Mairegen, jedoch bei der Ankunft in Lignano wo uns Elke, Mathias meine Schwester Silvia, ihre Kinder Anja und Tina, Wolfgang und mich nach einer Tagesetappe von 4Std 57min, 149km mit einem Schnitt von 30,06km/h in Empfang nahmen, schien wieder die Sonne.

 

Handbike Europacup


Am 24. Mai fand in Schenkon in der Nähe von Luzern in der Schweiz ein Einzelzeitfahren im  Rahmen des Europacups statt. Eine anspruchsvolle Runde von 21 km um den Sempacher See wurde von etwa 50 
Rennrollstuhlfahrern (zwei Runden als Marathon) und etwa 140 Handbikern in Angriff genommen. Wie üblich war das Rennen hervorragend organisiert, auch das Wetter spielte weitgehend mit. Vom RSC heindl OÖ waren zwei Teilnehmer vertreten. In der Division A1 (hohe Tetras) startete Richard Koller. Sein Wunschergebnis, eine Zeit um eine Stunde, versäumte er knapp, mit 1:05:03 wurde er dritter. In 
der Division A2 war ich am Start. Nach einem Trainingsunfall vor zwei Wochen (mehrere Mittelfussknochen gebrochen, Blutergüße im Fuss) waren meine Ziele sehr moderat, die konnte ich aber in einem sehr 
guten Rennen weit übertreffen. Mit 43:19 (etwa 29 km/h Durchschnitt) belegte ich den zweiten Platz.

Etzlstorfer Christoph 

 

ÖSTM Behindertenradsport (Einzelzeitfahren) in Pinsdorf/Wiesen (OÖ)

Auf Grund der Vorverlegung des Einzelzeitfahrens, von ursprünglich Ende August auf Anfang Mai, verbrachte ich den diesjährigen Muttertag im Handbike.
Da leider unser Obmann und Vorzeigehandbiker Christoph Etzlstorfer wegen eines Trainingsunfalls, er kollidierte mit einem Motorradfahrer und zog sich dabei mehrere Brüche der Mittelfußknochens zu, nicht starten konnte, war ich der einzige Teilnehmer aus unserem Verein. Auch Teamkollege Sederl musste krankheitsbedingt passen.
Der Bewerb lief relativ gut für mich. Der anfänglich etwas hügelige Kurs und der doch recht heftige Wind, ließen keine Spitzenzeiten zu.  Mit einer Endzeit von 26:57,13 und einem Rückstand von 4:05 Minuten auf den späteren Sieger in meiner Klasse (HC B), Manfred Putz aus der Steiermark, war ich jedoch sehr zufrieden. Manfred schaffte die 12,9km in 22:51,69 und einem Schnitt von 33,9 km/h. Zweiter, wurde sein steirischer Landsmann Fritz Hopfgartner. Ich konnte mir hinter den Beiden, den dritten Rang sichern.
Mit einem Schnitt von 34,5 km/h, schaffte Elmar Sternath aus Bayern (Klasse HC C) die schnellste Handbikerzeit des Tages. Zweiter, wurde Markus Schmoll (Bgl) vor Klaus Dolleschal (Knt).
Ich wünsch Christoph und Jo gute Besserung und baldige Genesung.
Mit sportlichen Grüssen,
Walter Ablinger
www.ablinger.eu

 

Neusiedlersee Radmarathon 2008

Zwei Sportler des RSC heindl OÖ stellten sich der Herausforderung, den Radmarathon mit dem Handbike zu bestreiten.

Hochmayr Gerhard, er war auch schon im letzten Jahr dabei, und ich fanden heuer fast perfekte äusserliche Bedingungen vor. Die fast 1100 Radfahrer, hatten eine Strecke von 129km zurückzulegen. Beim Ultra Bewerb, waren nicht ganz 100 Sportler angetreten. Sie mussten sogar zwei Seerunden radeln.
Bei meinem bis lang längsten Handbikerennen, ging es gleich nach dem Start in Mörbisch in die Weinberge (- nicht wirklich Berge, aber doch recht "saftige" Hügel). Die ersten 20 km waren sehr kupiert und auch der Wind lies nicht lange auf sich warten. Freilich viel schwächer als letztes Jahr, aber doch immerhin mit ca. 15km/h, wehte er uns - komischer weise immer von vorne, entgegen.
Mit starker Unterstützung vom Teamkollegen Hochmayr, brachte ich die erste Hälfte des Rennens relativ gut hinter mich. Bei km 85 hatte ich einen leichten Schwächeanfall und musste abreissen lassen. Auch Gerhard konnte den Windschatten einer guten Radfahrergruppe nicht halten und quälte sich alleine weiter. Ich konnte wieder zu ihm aufschließen, merkte aber bald (ca. 30km vorm Ziel), dass er momentan in guter Form ist. Die Vorbereitung auf den Ironman in Klagenfurt trägt Früchte - weiter so!
Auf den letzten km hat mir Gerhard noch 3:34 Min abgenommen. Er ging mit einer Gesamtzeit von 4Std. 27Min. und 43Sek. als 641. über die Ziellinie. Ich beendete das Rennen an der 648 Stelle mit einer Endzeit von 4Std. 31Min. und 17Sek.
Mit sportlichen Grüssen,
Walter Ablinger
www.ablinger.eu

 

Linz Marathon

Am 13. April fand im Rahmen des 7. Linzer Marathons ein Halbmarathon für Handbiker statt. Der Start erfolgte beim kühlem, aber sehr sonnigen Wetter um 8:45 auf der Autobahnbrücke über die Donau, es folgten etwa 4km auf der Autobahn und die restlichen 17km durchs Linzer Stadtgebiet (Urfahr, Wasserwald und Zentrum).

17 Fahrer waren am Start, darunter auch einige Neulinge mit dem Vorspannbike. Zehn Fahrer sind Mitglieder des RSC heindl OÖ, erstmals waren auch unsere Top Tischtennsspieler Hans Ruep und Sepp Erlinger am Start. Das interne Duell ging ganz knapp an Hans. Die beiden haben auch schon fürs nächste Jahr ihren Start zugesagt, ich hoffe, es gibt dann wieder ein paar Neulinge mehr.

Den Sieg bei den Paras holte sich Fritz Hopfgartner aus der Steiermark, knapp hinter ihm mit einer sehr guten Zeit folgte unser Triathlet Gerhard Hochmayr (Zeit 39:01, das sind 32,4 km/h), der sich im  Endspurt gegen einen deutschen Fahrer durchsetzen konnte. Walter Ablinger, Joe Sederl, Robert Huemer, Christoph Stadlbauer und Günter Noitz platzierten sich im Mittelfeld. Bei den Tetras kratzte Richi Koller an der Schallmauer von einer Stunde (1:01), eine für seine Klasse sehr beachtliche Zeit.

1 Hopfgartner Fritz Vsc Graz  M-Para 1 0:36:56 34.27
2 Hochmayr Gerhard  Rsc Heindl OöM-Para 2 0:39:02 32.43
3 Komatz-Madlener Josef  GER   M-Para 3 0:39:03 32.42
4 Tomanek Jan  CZE  M-Para 4 0:41:31 30.49
5 Marek Wilhelm Öamtc Rmc  M-Para 5 0:41:32 30.48
6 Ablinger Walter  Rsc Heindl OöM-Para 6 0:42:17 29.94
7 Hiebl Rudolf  GER   M-Para 7 0:43:48 28.90
8 Sederl Josef Rsc Heindl OöM-Para 8 0:48:29 26.11
9 Etzlstorfer Christoph  Rsc Heindl OöM-Tetra 1 0:48:32 26.08
10 Huemer Robert  Rsc Heindl OöM-Para 9 0:51:32 24.56
11 Stadlbauer Christoph Rsc Heindl OöM-Para 10 0:53:22 23.72
12 Koller Richard Rsc Heindl OöM-Tetra 2 1:01:10 20.69
13 Noitz Günter Rsc Heindl OöM-Para 11 1:08:20 18.52
14 Martin Höfer Virgosystem M-Tetra 3 1:15:10 16.84
15 Ruep Hans Rsc Heindl OöM-Tetra 4 1:30:56 13.92
16 Erlinger Josef Rsc Heindl OöM-Tetra 5 1:35:49 13.21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.Offene Niederbayerische Handbike-Meisterschaften 2008
am 05.04.2008 in Ruhstorf

Bei besten Wetterbedingungen konnte die Handbike-Meiserschaft in Ruhstorf abgehalten werden, es war wieder einmal eine toll organisierte Veranstaltung. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs a´2,1km, der 10 mal zu fahren war, konnte Hopfgartner Fritz mit einer starken Aufholjagd das Rennen für sich entscheiden. Kobisch Peter und ich wechselten uns jede Runde mit der Führungsarbeit ab, für mich war es nach der Winterpause ein erster Test, und das Ergebnis fiel sehr positiv mit einer persönlichen Bestleistung für mich aus. Für den RSC heindl OÖ starteten noch Huemer Robert und Stadlbauer Christoph die mit einer tollen Leistung den 11 und 12 Gesamtplatz erreichten.

Rennbike 21 km

1. Hopfgartner Fritz VSC-Graz 37:22,40
2. Sternath Elmar Sportbund Rosenheim 37:23,02
3. Mosandl Norbert Sportbund Rosenheim 37:23,73
4. Fiedler Tobias Sportbund Rosenheim 38:03,90
5. Kobisch Peter BSG Ruhstorf 39:45,50
6 Hochmayr Gerhard RSC Heindl OÖ 39:45,71
7. Huber Alfred Sportbund Rosenheim 43:22,13
8. Hiebl Rudolf BSG Ruhstorf 46:59,16
9. Maier Franz BSG Ruhstorf 47:18,76
10. Scheichl Manuel BSG Ruhstorf 49:34,85
11. Huemer Robert RSC Heindl OÖ 50:13,38
12. Stadlbauer Christoph RSC Heindl OÖ 50:43,52
13. Westermaier Georg BSG Ruhstorf 52:33,25

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit sportlichen Grüssen

Gerhard Hochmayr

Los Angeles Marathon

christoph.etzlstorfer@jku.at
Am 2. März fand der 23. Los Angeles Marathon statt, an dem ich zum bereits 18. Mal teilnahm. Die Vorbereitung war leider nicht optimal, da ich zwei Wochen vorher noch mit Fieber im Bett lag. Bis zum Rennen war ich aber wieder gesund, aber eben nicht so gut vorbereitet wie geplant.
Der Start fand vor den Universal Studios statt, auf dem ersten Kilometer ging es 50 Höhenmeter nach oben, dann 200 Höhenmeter hinunter, auf einer leicht kurvigen Strecke mit schlechtem Asphalt gab es Abschnitte mit bis zu 10% Gefälle.
Mein Hotel war in Zielnähe, und so machte ich mich um 6:00 mit dem Handbike auf Richtung Start, kletterte mit 6 km/h die 200 Höhenmeter hinauf zum Start, wo ich um 7:30 eintraf, genau richtig für den Start um 7:45. Bei der Abfahrt erreichte ich knapp 65 km/h, das war bei dem holprigen Straßenbelag schon eine interessante Herausforderung. Die hügelige Anfangsphase hatte jede Gruppe aufgesplittert. Ich überholte zwar im Rennen einige Fahrer, die es bergab mehr laufen hatten lassen, fuhr aber den Grossteil des Rennens alleine. Mit 1:42:12 belegte ich in der offenen Klasse Platz fünf, alle übrigen Tetras waren hinter mir.
Abgerundet wurde die Reise mit viel Training bei sehr angenehmen Wetter, dem Besuch eines NBA Spiels sowie Touren nach Stanta Monica, Pasadena und Hollywood.

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Kalender

2010

4.-5. September
Handbike EHC Fowlmead / UK

18./19. September
Handbike EHC Comar-Berg Lux

26. September
Handbike Marathon Berlin / Ger

9.-10. Oktober
TT ÖSTM Mannschaft St. Pölten

9.-10. Oktober
Deutschlandpokalturnier Bad Blankenburg

16.-17. Oktober
ÖSTM Rollstuhlrugby Horn / NÖ

20.-29. Oktober
TT Weltmeisterschaft Gangju / Korea

13.-14. November
TT Ranglistenturnier Bad Häring

19. November
Jahresabschlussfeier des RSC heindl OÖ