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Handbike-Marathon in Miami (USA) am 29.01.2012
Text: Christian Pinkernell Fotos: Andrea Greiner
 Am 29. Jänner fand der 10. ING Miami Marathon in Florida/USA statt. Neben 25000 Läufern waren auch 37 Handbiker aus fünf Nationen am Start. Das Rennen startete um 6 Uhr morgens bei 23°, d.h. es war auf der ganzen Strecke bis kurz vor Zieleinlauf stockdunkel.
Die für uns Europäer ungewohnte Startzeit ist notwendig, da die letzten Läufer bis mittags unterwegs sind und es in Florida auch im Jänner Temperaturen von weit über 30° erreichen kann.
Zum Glück konnte ich mich gleich am Beginn des Rennes vom Rest des Feldes absetzen und hatte so zur Orientierung ein Begleitmotorrad vor mir. Trotzdem war die Sicht sehr schlecht, Bodenwellen, Kanaldeckel usw. waren kaum zu erkennen und ich war froh, ohne Reifenpanne das Ziel zu erreichen. Entlang der Strecke hatte ich mehrmals Glück, denn ich wurde fast von Zuschauern, welche die Strasse überquerten, und Helfern bei Labestationen übersehen. Einmal kam ich fast zum Stillstand, da sich eine Auto auf die gesperrte Strecke "verirrt" hat. Dies dürfte auch der Grund gewesen sein, dass die Elitefahrer nicht am Start waren. Windschattenfahren im Pulk wäre eine gefährliche Sache gewesen.
Der Kurs war abgesehen von ein paar Brücken sehr flach, doch der Wind und viele enge Kurven machten die Strecke nicht sehr schnell. Für mich persönlich kam das Rennen einem 42 km Einzelzeitfahren gleich und ich konnte nach 1:14:25 als Erster durch´s Ziel fahren.
Auch wenn die Konkurrenz nicht gross war, ist es etwas besonderes in Amerika ein Rennen zu gewinnen und z.B. am bekannten Miami South Beach entlangzufahren.
Noch dazu war es der erste Start für mich unter der Flagge des RSC Heindl! Zum Seitenanfang
Linz Marathon 2012
Text: Christoph Etzlstorfer
Am 22. April 2012 findet, wie jedes Jahr, im Rahmen des Linz Marathons ein Handbike-Rennen über 21,1 km statt. Teilnehmen kann jeder Rollstuhlfahrer mit einem Handbike, egal ob Liege- oder Vorspannbike. Der erste Nennschluß ist am 30. Jänner 2012. Bis dahin beträgt das Nenngeld 27 Euro, danach steigt es in mehreren Stufen bis zu 47 Euro (je nach Anmeldedatum).
Die Details zum Marathon findet ihr mit diesem Link
Wie schon in den letzten Jahren wird der RSC heindl OÖ für alle Mitglieder, die an dieser Veranstaltung teilnehmen, das Nenngeld in Höhe von 27 Euro übernehmen. Das heißt, Ihr meldet euch auf obiger Homepage an und bezahlt zunächst das Nenngeld selber. Wenn ihr beim Bewerb bei mir Listen ausfüllt und die Nenngeldbestätigung bringt, dann wird das Nenngeld rückerstattet, allerdings in jedem Fall 27 Euro, auch wenn ihr wegen späterer Anmeldung ein erhöhtes Nenngeld bezahlt habt.
Um es für die Neulinge noch einmal zu betonen, am Linz Marathon nehmen nicht nur Handbiker in Liegebikes teil, die viel trainieren. Jedes Jahr sind viele Fahrer mit Vorspannbikes dabei. Es nehmen Tischtennisspieler, Rugby-Spieler oder Basketballspieler teil. Aber auch Fahrer, die einfach nur aus Freude an der Bewegung oder an der schönen Veranstaltung mitmachen, die einmal mit dem Bike über die Autobahn und durch die Straßen in Linz fahren wollen. Zum Seitenanfang
Handbike-Jahresbericht 2011
Text: Christoph Etzlstorfer
Mit insgesamt 82 Starts bei 26 Rennen waren die Handbiker des RSC heindl OÖ sehr aktiv. Aus lokaler Sicht bedeutend ist der Halbmarathon im Rahmen des Linz-Marathons, bei dem elf Fahrer unseres Vereins teilnahmen. Das Spektrum reicht vom Hobbyfahrer mit dem Vorspannbike, der nur dieses eine Rennen wegen der tollen Stimmung fährt, über Topsportler aus anderen Sportarten hin bis zu den Handbikeprofis, die viele Rennen fahren.
Bei der österreichischen Meisterschaft waren wir mit fünf Teilnehmern stark vertreten, von denen drei (Walter Ablinger, Ludwig Hackinger und ich) Podestplätze errangen.
Im EHC (European Handbike Cup) waren ebenfalls diese drei Fahrer sehr viel unterwegs. Walter Ablinger gewann drei der acht Rennen und sicherte sich damit erstmals den Gesamtsieg (112 Starter insgesamt). Ludwig Hackinger belegte den 12. Platz unter 92 in der Gesamtwertung. Ich wurde siebter von 28. Bei der Weltmeisterschaft in Roskilde in Dänemark gewann Walter seine erste WM-Medaille im Einzelzeitfahren, dazu kam ein siebenter Platz im Straßenrennen. Ich fuhr nach einer eher verpatzen Saison mit einem vierten Platz im Einzelzeitfahren und einem zehnten im Straßenrennen überraschend gute Rennen.
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11. Handbike Marathon Heidelberg am 09.10.2011
Text: Christoph Etzlstorfer Bilder: Sandra Winzer Am 9. Oktober fand der 11. Heidelberg Maxi-Marathon statt und vom RSC heindl OÖ waren zwei Fahrer dabei. Ein Maxi-Marathon ist es deshalb, weil die zwei Runden entlang des Neckar insgesamt eine Länge von 44 km aufweisen. Um aber trotzdem vergleichbare Zeiten für die Bestenlisten zu bekommen, ist bei 42,2 km eine Zeitnehmung installiert. Neben dem Rennen für etwa 150 Handbiker gab es auch Bewerbe für Rennrollstuhlfahrer, Jugendliche, Kinder und Inlineskater. Die Strecke ist zwar sehr schmal, oft passen nur zwei Handbikes nebeneinander, aber super schnell. Vor zwei Jahren wurde dort mit 01:00:03 die bisher schnellste Marathonzeit gefahren.
Ich hatte vor dem Rennen beim meinem Materialsponsor Sopur (in der Nähe von Heidelberg ansässig) noch einige Modifikationen am Bike vornehmen lassen, die sich im Training gut anfühlten. Im Rennen merkte ich aber, dass diese Änderungen nicht optimal waren und litt dementsprechend. Platz drei in der Division H1 (Tetra) war die Ausbeute. Im Hinblick auf das neue Bike, das in den nächsten Wochen gebaut wird, lieferte dieser Test aber wertvolle Erkenntnisse. Dieses Bike wird nicht nur für mich neu sein, es ist ein völlig neues Modell, dass nach vielen Monaten des Testens auf dem Materialprüfstand, Ende des Jahres in Serie gehen wird.
Walter Ablinger lieferte wieder ein gewohnt, sehr gutes Rennen ab. Er befand sich in der Spitzengruppe und sicherte sich sogar den Prämiensprint nach 15 km. Das große Ziel, die absolute Weltbestzeit von 1:00:03 wurde nicht erreicht, aber innerhalb der Klasse H2 (Para) gab es mit 1:01:08 eine neue Bestzeit. Walter war mit 1:01:12 nur knapp dahinter und verbesserte seine persönliche Bestzeit als dritter um ziemlich genau drei Minuten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit für diese Zeit beträgt über 41 km/h.
Dies war für uns beide das letzte Rennen für das Jahr 2011. In den nächsten Wochen steht ein Regenerationstraining auf dem Programm. Spätestens Mitte November beginnt das Training für die Paralympics-Saison. Walter ist schon nominiert und muss dies nur noch bestätigen, für ihn sind das die ersten Paralympics. Ich dagegen war schon sieben Mal dabei und habe durchaus Chancen, mich mit guten Rennen ein weiteres mal zu qualifizieren.
Bilder von diesem Marathon gibt es von Sandra Winzer auf Picasa Web Albums zu sehen. Zum Seitenanfang
„Night-Race“ beim EHC Finale in Parabiago (Ita) vom 30.09. - 01.10.2011
Text: Ablinger Walter Bilder: Schattauer Wolfgang Im italienischen Parabiago, in der Nähe von Mailand, wurden die finalen EHC Rennen der Saison 2011 ausgetragen. Vom RSC heindl OÖ waren Ludwig Hackinger und ich am Start. Die italienische Gelassenheit bei der Organisation, der sehr winkelige, 3,7 km lange Stadtrundkurs, mit neun schnellen 90° Abbiegungen, das große Starterfeld und vor allem die Startzeiten, stellten für alle Teilnehmer eine große Herausforderung dar.
Die drei Runden beim Einzelzeitfahren am Freitag, waren für Ludwig und mich auf Grund der Dunkelheit, der schlecht ausgeleuchteten Strecke und der langen Anreise von ca. 700 km sehr anstrengend. Trotz eines fatalen Missgeschicks bei einer Bodenwelle, es wurde der Fuß von Ludwig aus dem Fußbügel geschleudert, konnte er noch mit 32,8 km/h Schnitt als 21ster von 33 Athleten in der Schadensklasse MH3 das Rennen verletzungsfrei beenden.
Etwas besser verlief mein Antreten in der Klasse MH2. Ich verpasste um nur 9 Sekunden den 3. Podestplatz. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 39,3 km/h bin ich aber mit dem vierten Rang von 47 Startern in meiner Klasse sehr zufrieden.
Nicht weniger „chaotisch“ verliefen die Straßenrennen am Samstag. Der Deutsche Marklof Neuske hat den Ablauf des Rennens auf seiner Internetseite sehr treffend formuliert.
Ludwig machte wieder ein gutes Rennen. Er kurbelte in der vorgegebenen Stunde plus eine zusätzliche Runde 10 Runden (37km) und belegte den guten 21sten Rang. Mit dem Trainingsplan von Obmann Christoph Etzlstorfer sind seine Leistungs- und Geschwindigkeitswerte wieder besser geworden. Ich bin mir sicher, dass er noch sehr viel Potential hat und dieses auch in der nächsten Saison abrufen wird.
Mit einer Rundenanzahl von 12, einer Endzeit von 1:08:08 und einem Schnitt von 39,1 km/h, konnte ich den Zielsprint für mich entscheiden und einen weiteren EHC Sieg verbuchen. Den Sprint schon sehr zeitig angesetzt, gewann ich vor dem Franzosen Franek, dem Italiener Podesta und dem Schweizer Frei das Rennen.
Dieser Sieg ist für mich etwas ganz Besonderes. Christoph ist beim Erstellen des Trainingsplanes mit speziellem Training auf meine Sprintdefizite eingegangen. Ich durfte dabei wieder viel Erfahrungen sammeln und konnte seine Vorgaben beim Zielsprint umsetzen. Vielen herzlichen Dank für die gute, erfolgreiche, herzliche Zusammenarbeit an Coach Christoph. Als positive „Draufgabe“ gab es für mich noch den Sieg in der EHC Gesamtwertung. Durch den verletzungsbedingten, verspäteten Einstieg in die Rennserie, hat sich für mich die endgültige Platzierung erst beim letzten Rennen ergeben. Mit dem Gesamtsieg der EHC Wertung, habe ich ein weiteres Saisonziel erreicht und kann auf eine sehr erfolgreiche Serie zurückblicken.
Mit sportlichen Grüßen, Euer Walter Ablinger Zum Seitenanfang
38. Berlin Marathon am 25.09.2011
Text: Christoph Etzlstorfer Bilder: Sandra Winzer Am 25. September fand der 38. Berlin Marathon statt. An dieser Traditionsveranstaltung nehmen jedes Jahr über 40.000 Läufer, einige tausend Inlineskater, sowie etwa 200 Handbiker und Rennrollstuhlfahrer teil. Die sehr flache Strecke führt quer durch Berlin und ist immer wieder für Bestzeiten gut. Nach dem Regenrennen vom Vorjahr gab es diesmal sehr gute Bedingungen: trocken, sonnig, zunächst sehr kühl, später angenehm warm. Start war um 08:43 Uhr. Bei diesen Stadtmarathons starten meist alle Klassen gleichzeitig, dadurch fahren Tetras (Division H1, Einschränkungen in Armen und Beinen) mit Paras mit. Dadurch wird es zwar etwas unübersichtlich, es sind aber auch schnellere Zeiten möglich
Walter Ablinger konnte sich mit einem deutschen und einem polnischen Fahrer gleich von Anfang an vom großen Feld absetzen. Die drei Spitzenfahrer wechselten ich in der Führungsarbeit konsequent ab und konnten den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Im Sprint um den Tagessieg setzte sich Vico Merklein aus Deutschland durch und gewann mit neuem Streckenrekord von 1:04:12. Walter wurde Gesamtdritter, gewann aber seine Klasse Division H2 (Para) mit Streckenrekord für diese Klasse.
Ich war bis 12 km an einer sehr schnellen Gruppe dran und kämpfte dort im Windschatten ums Überleben, musste dann aber schließlich abreißen lassen. In der Folge fuhr ich viel alleine und belegte in der Divsion H1 Tetra schließlich den dritten Platz (Gesamt-46ster).
Vorbildlich war die Arbeit der Streckenposten, die mit Fahnen sowohl Hindernisse auf der Strecke, als auch Kurven gut anzeigten. Aus der tiefen Position im Handbike ist die Sicht sehr eingeschränkt, da sind diese Posten sehr hilfreich.
Viele Bilder von Sandra Winzer gibt es auf Picasa Web Albums zu sehen. Zum Seitenanfang
Paracycling Europacup in Prag am 17.09.2011
Text: Christoph Etzlstorfer Bilder: Sandra Winzer
Eine Woche nach der WM, waren wir beim Paracycling Europacup in Prag im Einsatz.
Die Strecke war sehr hügelig, bergab mit 55 km/h und dann um eine unübersichtliche Kurve, holprig, rutschig, ein guter Adrenalinkick. Den brauchte man auch für die folgende Steigung mit 12 % und insgesamt 35 Höhenmeter. Das alles gab es auf einer kurzen Runde von 2,4 km, die sieben Mal (für Tetra H1) bzw. zwölf Mal (für Para H2) zu fahren war. In dieser Saison bin ich (Division H1 Tetra) zwar einige gute Einzelzeitfahren gefahren, aber keine guten Straßenrennen. Auf dieser hügeligen Strecke wurde aus dem Straßenrennen ein Einzelzeitfahren, nach zwei der sieben Runden war ich vorne und konnte mit recht konstanten Rundenzeiten das Rennen vor Martin Kovar/Tch und Rastislav Turecek/Svk, beides WM Teilnehmer, gewinnen.
Ähnlich ging Walter Ablinger in der Division H2 (Para) vor und setzte sich ebenfalls frühzeitig vom Feld ab, das er in der Folge zur Gänze überrunden konnte. Bei ihm ist man diese Ergebnisse, im Gegensatz zu mir, in dieser Saison, schon fast gewohnt. Es war ein weiteres Mal eine Demonstration seiner Stärke.
Auch die übrigen Österreicher schnitten sehr gut ab, Details dazu gibt es auf Handbike Austria. Bestens betreut wurden wir wieder einmal von Sandra Winzer, die auch mit der Kamera sehr aktiv war. Mehr dazu auf Picasa Web Albums. Zum Seitenanfang
Weltmeisterschaft Paracycling mit zwei Handbikern vom RSC heindl Ooe in Roskilde/Dänemark
Text: Christoph Etzlstorfer
Heute, Samstag (10.09.2011), fand das Strassenrennen statt. Walter Ablinger aus Rainbach wurde in der Division H2 (Para) über 62 km und 400 Höhenmeter siebenter. Er fuhr ein sehr aktives Rennen, musste einige mal Lücken schliessen und im Endspurt waren dann nicht mehr viele Körner übrig. Mit diesem siebten Platz und Bronze im Einzelzeitfahren hat er sich gegenüber der letzten WM wieder deutlich verbessert und einen wichtigen Grundstein für die Qualifikation für London 2012 gelegt. Basis für diese Leistungsentwicklung sind neben sehr gutem Training, auch eine professionelle Einstellung und mentale Stärke. Mehr Infos auf Walters Website.
In der Division H1 (Tetra) verlor ich gleich am Start den Anschluss an die Spitzengruppe, holte dann aber immer mehr auf. Drei Runden, insgesamt 46 km mit 300 Höhenmeter waren zu fahren. Ab Mitte der zweiten Runde war unsere Gruppe auf sechs Fahrer angewachsen. Ab dort fuhr ich sehr viel vorne, zuerst sehr dosiert, dann mit ständigen Attacken. Auf etwa 5 km, mit Abfahrten von bis zu 55 km/h, Kurven und kurzen Steigungen, konnte ich zwei Fahrer abschütteln. Im Endspurt zog ich den Kürzeren und musste zwei Fahrer vor lassen. Platz zehn war die Ausbeute. Allerdings waren die beiden Rennen hier die besten Rennen seit etwa vier Monaten, die Ergebnisse waren auch in Hinblick auf die Paralympics 2012 sehr wichtig.
Morgen (11.09.2011) steht noch der Teambewerb am Programm, bei dem Walter am Start sein wird.
Mehr Infos dazu gibt es auf der Homepage der UCI Paracycling. Foto's von Sandra Winzer zur WM gibt es auf Picasa Web Albums zu sehen. Zum Seitenanfang
Weltmeisterschaft Paracycling mit zwei Handbikern vom RSC heindl Ooe in Roskilde/Dänemark
Text: Christoph Etzlstorfer Bilder: Sandra Winzer
Heute, Donnerstag (08.09.2011), fand das Einzelzeitfahren statt, eine Runde von 15,3 km, sehr hügelig, Abfahrten um Kurven mit über 50 km/h, dazu böiger Seitenwind, aber entgegen der Wetterprognose nicht nass.
Walter Ablinger aus Rainbach gewann in der Division H2 (Para) Bronze mit nur drei Sekunden Rückstand auf Silber (Vittorio Podesta aus Ita, Gold Jean Marc Berset aus Sui). Es ist dies sein bisher größter Erfolg. Einen kleinen Beitrag zu diesem Erfolg durfte ich, mit der Erstellung seiner Trainingsprogramme seit drei Jahren, liefern.
In der Division H1(Tetra) belegte ich mit dem besten Rennen seit vielen Monaten den vierten Platz. Nur eine Sekunde vor dem fünften, Robert Labbe aus Kanada.
Weiter geht es für uns am Samstag (10.09.2011) mit dem Strassenrennen, für mich 46 km um 8:02, für Walter 62 km um 13:30.
Über diesen Link geht es zur Ergebnisliste. Dann bitte "H1" und "H2" anklicken. Zum Seitenanfang
Infos zur bevorstehenden Paracycling Weltmeisterschaft in Roskilde/Dänemark 07.09. - 11.09.2011
Text: Christoph Etzlstorfer
Sportlich ist ein Höhepunkt Anfang September die Weltmeisterschaft der Handbiker in Roskilde in Dänemark. Weiter unten finden sich viele Details dazu. Vom RSC heindl OÖ werden zwei Fahrer daran teilnehmen. Ich konnte mich nur mit viel Mühe für diese WM qualifizieren, meine Ergebnisse waren bisher sehr durchwachsen, die Erwartungen sind entsprechend gering. Ganz im Gegenteil dazu hatte Walter Ablinger eine unglaublich gute Saison: Siege bei vielen Rennen auf jedem Leistungsniveau, bis hin zu Läufen zum Europacup und Weltcup. Die Leistungsdichte in seiner Klasse ist sehr hoch, aber er zählt zweifellos zu den Favoriten. Als Betreuerin aus OÖ für die Handbiker wird Sandra Winzer dabei sein.
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Text: Ablinger Walter
Mittwoch 07.09.2011: Eröffnungsfeier um 18:00 Uhr
Donnerstag 08.09.2011: Einzelzeitfahren (1 Runde = 15,2km). Der erste Handbiker startet um 13:30 Uhr die weiteren (H4 – H1) in Minutenabständen. Die Siegerehrung ist um 16:30 Uhr
Samstag 10.09.2011 Straßenrennen: Christoph Etzlstorfer, MH1 (Tetra), startet um 08:02 Uhr - 46,1 km (3 Runden). Walter Ablinger, MH2 (Para), startet um 13:32 Uhr – 61,5 km (4 Runden) Die Siegerehrung beider Rennen ist um 18:00 Uhr.
Sonntag 11.09.2011: Mannschaftsbewerb "Team relay" Start um 16:45 Uhr - die Teamzusammenstellung ist noch offen. Die Siegerehrung ist um 18:45 Uhr.
Alle Österreichischen Behindertensportler und BetreuerInnen in Dänemark: Handbike: Etzlstorfer Christoph MH1 (RSC heindl OÖ) Ablinger Walter MH2 (RSC heindl OÖ) Schattauer Wolfgang MH1 (W) Putz Manfred MH2 (Stm) Dolleschal Klaus MH3 (Knt) Dreirad: Winterleitner Helmut MT2 (NÖ) Normalrad: Schwab Georg MC1 (NÖ) Zirkl Andreas MC1 (Stm) Gattringer Manfred MC4 (OÖ) Eibeck Wolfgang MC5 (NÖ) Betreuerteam: Peter Christian (Mannschaftsführer) Kaiblinger Alfred (Betreuer) Pelinka Gary (Masseur) Schattauer Ingrid (Betreuerin) Strummer Erich (Betreuer) Vollmann Joachim (Mechaniker) Winzer Sandra (Betreuerin)
Die Infos zur WM Zum Seitenanfang
„Generalprobe“ für die WM in Dänemark geglückt – zwei Siege in Belgien
Text: Ablinger Walter
Die letzten internationalen Handbikerennen vor der Paracycling Weltmeisterschaft in Dänemark, konnte ich für mich entscheiden. Die als UCI (Internationaler Radverband) P1 Rennen ausgetragenen belgischen Meisterschaften in den Randgemeinden von Lüttich, waren für mich die letzten Belastungstests und Formüberprüfungen für die WM in Roskilde. Schon beim Einzelzeitfahren über 7,8 hügelige km durch die Obstgärten von Oupeye konnte ich meine Konkurrenten auf Distanz halten. Ich gewann das Rennen in 0:14:28, genau 47 Sekunden vor dem Niederländer Mischa Hilkema. Auch im Straßenrennen, das wir gemeinsam mit den Klassen MH4 (Kniebiker) und MH3 (Para mit tiefer Lähmung) starteten, konnte ich meine Klasse MH2 (Para mit Lähmung bis TH10) gewinnen. Begeistert war ich vom Rennverlauf, weil mich die Kniebiker zwar an den Anstiegen mitfahren ließen, ich aber auf den flachen Passagen sowie auf den Bergab- und Gegenwind-Passagen gut Tempo machen konnte. Meine super körperliche und mentale Verfassung, das gute Material und die gelungene Generalprobe, stimmt mich sehr positiv für den bevorstehenden Saisonhöhepunkt in Dänemark.
Mit sportlichen Grüßen Walter Ablinger Zum Seitenanfang
Gesamtwertung AHC Austrian Handbike Cup
Text: Christoph Etzlstorfer
2011 gab es das erste Mal einen österreichischen Handbike-Cup, der vor allem für die Breitensportler und Nachwuchsfahrer gedacht war, wenn auch bei einzelnen Rennen Nationalteam-Fahrer dabei waren. Er bestand aus fünf Rennen, die besten vier Ergebnisse wurden gewertet. Drei dieser Rennen fanden in Oberösterreich statt: Linz Marathon, Einzelzeitfahren Lambach und der Bergsprint im Rahmen des Sauwaldmann in Engelhartszell. Organisiert wurde der Cup mit viel Einsatz vom Radsportreferenten Christian Peter. 38 Männer (32 Paras und 6 Tetras) und zwei Frauen nahmen teil. Vier der sechs Handbikern der Klasse Tetra kommen vom RSC heindl OÖ, ich startete als Einziger an zwei Rennen und gewann damit die Gesamtwertung. Im nächsten Jahr gibt es hoffentlich schon mehr Teilnehmer. Von den 32 Handbikern der Klasse Para kommen acht vom RSC heindl OÖ. Ludwig Hackinger belegte vor Joe Sederl und Christoph Stadlbauer den dritten Platz, sie gehörten zu den neun Fahrern, die mehr als ein Rennen bestritten haben..
Die Ergebnisse im Detail gibt es auf Handbike Austria Zum Seitenanfang
Handbikerennen Kleblach-Lind am 20.08.2011
Text: Christoph Etzlstorfer Bilder: Stefan Etzlstorfer
In Kleblach-Lind in Kärnten fanden die österreichische Seniorenmeisterschaft, die Kärntner Meisterschaft und das AHC Finale in einem Rennen statt. Eine flache Runde von 7,3 km war bei Sonnenschein und Temperaturen um die 30 Grad fünfmal zu fahren, was in Summe 36,5 km ergibt. Vom RSC heindl OÖ waren Ludwig Hackinger und ich angereist. Unterstützt wurden wir von meinem Neffen Stefan, der Betreuer, Mechaniker und Fotograf in Personalunion war. Wegen der Hitze, bei der ich als Tetra kaum schwitze, fuhr ich die letzten beiden Runden nur mit Mühe fertig. Ludwig konnte sich in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe hinter dem Sieger Klaus Dolleschal bis zum Ziel halten, er belegte den sechsten Platz bei den Paras. Das Starterfeld war beachtlich, 20 Nennungen gab es, 16 Fahrer waren letztendlich im Ziel.
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9. Sauwaldmann Bergsprint Engelshartszell - Stadl am 14.08.2011
Text: Joe Sederl

Mit acht Handbikern, davon vier des RSC-heindl OÖ, fand das 9. Sauwald-Bergrennen statt. Wir parkten im Zielbereich von Stadl und schossen den Berg, der zu bewältigen war, hinunter zum Start. Dieser erfolgte um 17:30 Uhr vor dem Hauptfeld der Radfahrer. Der Startschuss erfolgte bei der Straßenmeisterei. Nach einer flachen Anfahrt von ca. 500 m ging es links in den Ortsteil Engelhartszell und gleich zum Anstieg mit 10 km und 420 Höhenmetern. Nach einigen Höhenmetern war mir klar, dass ich nur ums Durchkommen kurbelte und meine Konkurrenten ziehen lassen musste. Nach ca. 5 km verlor ich den Blickkontakt zu Holzreiter Mario der noch Christoph Stadlbauer einholte und fuhr das Rennen mit starken Nackenschmerzen zu Ende. Walter Ablinger holte einen überlegenen Sieg von über einer Minute auf Markus Schmoll und sieben Minuten auf Ludwig Hackinger heraus.

Bei der Siegerehrung gab es für jeden von uns 10 kg Sauwalderdäpfel und einen Jausenkorb.
Vielen Dank an den Veranstalter.
Die Ergebnisliste
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Handbike Kriterium in Hohenems am 13.08.2011
Walter Ablinger hat mit grossem Vorsprung gewonnen. Die Ergebnisse gibt es hier.
Handbike Europacup Lobbach / BRD
Text: Christoph Etzlstorfer Bilder: Sandra Winzer
Am 6. August 2011 fand in Lobbach, in der Nähe von Heidelberg, das achte Rennen des Handbike Europacups EHC statt. Hauptpunkt der Veranstaltung war die Manfred Sauer Stiftung, ein Gebäudekomplex mit Restaurant, Gästezimmer, Shops und einem Sportangebot, das ständig erweitert wird. Die Strecke führte direkt am Eingang der Stiftung vorbei. Eine Runde von 5,3km mit etwa 55 Höhenmetern, einem knackigen Anstieg mit 7 bis 8% Steigung, gefolgt von einer Abfahrt mir mehr als 13% Gefälle, unmittelbar danach eine scharfe Rechtskurve. Diese Kurve war auch bei trockenem Wetter nicht ungefährlich. Während des Rennens regnete es mehrfach leicht, und da wurde sie so richtig gefährlich. Um 16:30 startete in der Division H3 (Para) Ludwig Hackinger und fand sich bald in einer Gruppe im Mittelfeld wieder. Nach etwas zu viel Führungsarbeit konnte er das Tempo nicht mehr halten und landete nach sieben Runden auf dem 21. Platz. Um 18:40 war der Start der Divisionen H1 (Tetra) und H2 (Para). Ich schloss leider mehr oder weniger nahtlos an die sehr mittelmäßigen Rennen der letzten Monate an und belegte mit viel Rückstand den 11. Platz. In H2 zählte Walter Ablinger zu den Favoriten und er fand sich auch bald mit Weltmeister Jean Marc Berset aus der Schweiz an der Spitze. Dieser konnte sich aber mit einigen Zwischenspurts (und der schnellsten Runde aller Teilnehmer aller Klassen) von Walter lösen, der in der Verfolgung volles Risiko einging. In der Abfahrt auf nassem Asphalt rutschte das Vorderrad beim Bremsen, das Bike wurde unlenkbar, und zwei dieser Abfahrten endeten für Walter in den Strohballen. Es entstanden Schäden am Bike, aber zum Glück keine am Körper. Er fuhr das Rennen nicht mehr zu Ende. Die ganze Veranstaltung war sehr gut organisiert. Das Quartier gleich an der Rennstrecke erleichtert für die Teilnehmer vieles. Allerdings glaube ich nicht, dass es ausreicht, wenn der Veranstalter sich von den Teilnehmern per Unterschrift bestätigen lässt, dass der Start auf eigene Gefahr erfolgt und der Veranstalter keine Verantwortung für etwaige Schäden hat. Auf immer mehr Rennen sind Gefahrenstellen, wo Stürze bei hohen Geschwindigkeiten passieren, die für die Betroffenen im günstigsten Fall Materialschaden bedeuten, im schlechteren Fall aber auch Verletzungen.
Viele Bilder vom Rennen gibt es hier.
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Österr. Meisterschaft Handbike
Text: Christoph Etzlstorfer Bilder: Sandra Winzer
Am Freitag, 15. Juli 2011, fand wie schon im Vorjahr in Schwarzenbach an der Pielach in Niederösterreich, die österreichische Meisterschaft im Einzelzeitfahren statt. War das kühle Tal im letzten Jahr angenehm, weil es sonst überall 35 Grad hatte, so war es in diesem Jahr vermutlich der einzige Ort in Österreich, wo es regnete. Jeder Teilnehmer war zuhause bei schönem Wetter weggefahren, nur dort war bis knapp vor dem Start Regen. Das Starterfeld war so groß wie nie zuvor, 20 Fahrer nahmen die 11,6 km lange Strecke in Angriff, fünf davon vom RSC heindl OÖ. In der Division H1 (Tetra) war ich alleine am Start und fuhr ein recht gutes Rennen mit 30 km/h im Schnitt. In der Division H2 (Para) musste sich Vorjahressieger Walter Ablinger um 2 Sekunden geschlagen geben (über 36 km/h). Er spürte wohl noch die Nachwirkungen seiner Reise zum Weltcup in Kanada (ein Sieg, ein dritter Platz), von der er erst drei Tage vorher zurück gekommen war. Unser Routinier Joe Sederl belegte den siebten Platz. In der Division H3 (Para) belegte Ludwig Hackinger den fünften Platz mit viereinhalb Minuten Rückstand auf Sieger Elmar Sternath. Christoph Stadbauer war einen Platz dahinter mit sechs Minuten Rückstand. Die Strecke ist sehr gut und zur Abwechslung einmal ungefährlich, die Toiletten und Duschen sind leider etwas „rustikal“, und die Siegerehrung fand lange nach dem Rennen statt, über die lange Wartezeit war niemand glücklich.
Einen Tag später fand in Statzendorf nördlich von St. Pölten die österr. Meisterschaft im Straßenrennen statt. Eine Runde von 7km mit 100 Höhenmeter (bergab 70 km/h, bergauf deutlich unter 10km/h, bei mir sogar 4 km/h) war drei Mal zu fahren, dieses Rennen entwickelte sich zum echten Härtetest. In der Division H1 (Tetra) wurde ich zweiter, hinter Wolfgang Schattauer aus Wien. In der Division H2 gewann Walter Ablinger noch einmal Silber, Joe Sederl wurde sechster. Und in H3 fand sich Leichtgewicht Ludwig Hackinger sehr gut zurecht und wurde vierter, Christoph Stadlbauer bekam mit einem achten Platz seine Grenzen klar aufgezeigt. Dass bei den Tetras die Starterfelder derart klein sein, liegt darin begründet, dass die Strecken, die wir üblicherweise bei österr. Meisterschaften fahren, derart schwer sind, dass sie nur von top trainierten Fahrern zu bewältigen sind. Hobbyfahrer, wie es sie bei den Paras (mit leichterer Einschränkung) auch gibt, haben einfach keine Chance, diese Strecken zu bewältigen. Bedauerlich war auch, dass für uns beiden Fahrer in der H1 keine Zeit mehr registriert wurde, weil wir von den Paras überrundet worden waren. Und das Fahren auf Strecken mit Auto- und Traktorenverkehr bietet auch einen eigenen Nervenkitzel.
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Erfolgsduo Ablinger / Etzlstorfer
Zwei Rollstuhlfahrer des RSC heindl OÖ sind „gemeinsam“ auf dem Weg nach Oben, oder man könnte auch sagen: die „Erfolgsgeschichte“ geht weiter.
Der von Dr. Christoph Etzlstorfer aus Linz betreute Handbiker Walter Ablinger aus Rainbach bei Schärding, konnte kürzlich seinen ersten Weltcupsieg feiern. Im Kanadischen Bundesstaat Quebec, in der Stadt Baie Comeau, gewann er das Einzelzeitfahren über 17,3km in 30:40,69 Minuten vor dem Schweizer Duo Luckas Weber und Heinz Frei. Das Straßenrennen über 51,8km, das auch im Zuge des „UCI Paracycling Road World Cup Final“ in der am „Gulf of St Lowrence“ gelegenen Kleinstadt ausgetragen wurde, konnte der Innviertler als Dritter am Podest beenden. Nur geschlagen von den Schweizer Eidgenossen Luckas Weber und Heinz Frei. Mit sehr guter Teamtaktik konnten die Beiden Ablinger in der fünften von sechs Runden abschütteln und das Rennen unter sich ausmachen. Mit zwei Medaillen im Gepäck und dem dritten Gesamtrang in der Weltrangliste, wurde der querschnittgelähmte Behindertenradsportler von Bürgermeister Alois Boxrucker, einer Abordnung der Blaskapelle und einer Menge an Freunden und Bekannten in seinem Heimatort Rainbach im Innkreis empfangen. „Eigentlich sitze ich nur in meinem Handbike, versuche bei den Rennen so viel Druck wie möglich auf die Handkurbel zu bekommen und mache nur das, was mir Trainer Etzlstorfer seit nun fast drei Jahren vorgibt“ so der für den Rollstuhlsportclub heindl startende Ablinger. Die nächsten Herausforderungen, werden für das Erfolgsduo sicherlich die Weltmeisterschaft Anfang September in Roskilde (Dänemark) und die Qualifikation für die Paralympischen Sommerspiele 2012 in London sein.
Weitere Hintergrundinfos von den Rennen und die Ergebnislisten finden Sie auf www.ablinger.eu
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UCI Rennen in Piacenza (Ita)
Na ja, wird ja schön langsam wieder – Ende Mai gelingt mir schon wieder ein 6. Rang in meiner Klasse (MH2 - Para) beim P1 Rennen in Piacenza (Ita). Auf dem sehr flachen 11km langen Wendekurs, beim etwas windigen, aber sehr schnellen Einzelzeitfahren, konnte ich mit 39,77km/h schon wieder recht gut mithalten. Wenn dann noch (hoffentlich Anfang Juni) der Gipsverband wieder weg kommt, werde ich vielleicht noch schneller sein. Beim Straßenrennen am Samstag, hatte ich leider noch in der Führungsgruppe fahrend, einen Platten - Italien scheint heuer kein guter Boden für mich zu sein!!! Gratulation an Vittorio Podesta (Ita) 0:15:41 / 42,08 Schnitt - super!!! 2. Lukas Weber (Sui) 0:15:49 - 3. Mischa Hielkema (Ned) 0:16:10 - 4. Paolo Cecchetto (Ita) 0:16:24 - 5. Manfred Putz (Stm) 0:16:27 und dann ich mit 0:16:35 ("nur" 54Sek hinter Vittorio - ganz schön viel auf die kurze Distanz :-( Ich arbeite weiter und komme zurück!
Mit sportlichen Grüßen aus Rainbach, www.ablinger.eu Walter Zum Seitenanfang
Trainingslager am Faakersee
Vom 11.04 bis 15.04 2011 hatten wir am Faakersee wie jedes Jahr Handbiketraingslager,ich war jedoch das erste mal dabei. Es waren ca. 30 Teilnehmer dabei unteranderem auch 2 Kollegen vom rsc-heindl Hackinger Ludwig und Sederl Josef. Das Wetter war auch sehr schön zum Radfahren, und hatten eine sehr anstrengende Woche hinter uns. Wir sind ca. 300 km gefahren in dieser Woche und es hatten sich 4 Gruppen gebildet. Wir sind einmal in Vormittag gefahren und einmal im Nachmittag, auch Thomas Schmicking unser Mechaniker war dabei. Für mich war es ein gutes Training für die noch anstehenden EHC Rennen. Zum Seitenanfang
Handbike Marathon Padua / Italien
Am 17. April 2011 fand in Padua im Rahmen des Stadtmarathons auch ein Rennen für Handbiker und Rennrollstuhlfahrer statt. Das Rennen ist immer sehr gut organisiert, das Wetter meist gut, die Strecke sehr schnell, das lockt immer eine große Anzahl an Fahrern an, 78 fanden sich letztendlich auf der Ergebnisliste. Der Crash von Walter Ablinger drei Wochen vorher in Treviso war ein großes Thema, der Sicherheit beim Rennen wurde besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Von unserem Verein waren drei Fahrer dabei. Gerhard Hochmayr kam bis auf eine Minute an seine Bestzeit heran und beendete das Rennen als 21. in 1:15:34. Ich fand mich zusammen mit Joe Sederl in einer kleinen Gruppe wieder, wo vor allem wir beide für hohes Tempo sorgten und sich die anderen im Windschatten schonten. Joe erreichte mit 1:22:50 mit persönlicher Bestzeit als 38 das Ziel. Auf den letzten zwei Kilometer über Kopfsteinpflaster verlor ich den Anschluss und wurde mit 1:23:41 insgesamt 40. So weit sich das aus der Ergebnisliste herauslesen lässt, war kein Tetra vor mir. Abgerundet wurde das gute Rennen dadurch, dass auch An- und Abreise völlig problemlos waren, keine Spur von Osterreiseverkehr, und auch das Wetter angenehm war.
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Handbike Europacup in Rosenau / Frankreich
Am Karsamstag (23.04.2011) fand mit dem traditionellen Rennen in Rosenau der Auftakt zum Handbike-Europacup statt. Etwa 220 Fahrer aus vielen europäischen Nationen und auch darüber hinaus nahmen die 44 km auf einer sehr flachen Strecke in Angriff. Die Organisation war wie immer mustergültig, dazu kam perfektes Wetter (warm und kaum Wind). Vom RSC heindl OÖ nahmen nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Walter Ablinger drei Fahrer teil. In der Klasse H3 (Para) fuhren Ludwig Hackinger und Christoph Stadlbauer sehr gute Rennen und konnten sich mit persönlichen Bestzeiten als 28. in 1:15:10 bzw. 36 in 1:17:24 unter 55 Fahrern platzieren. Beide haben noch relativ wenig Erfahrung bei internationalen Rennen, somit sind diese Ergebnisse sehr hoch einzuschätzen. In der Klasse H1 (Tetra) gab es das stärkste Starterfeld (25) und das schnellste Rennen aller Zeiten. Gleich nach dem Start bildete sich eine Spitzengruppe von neun Fahrern, auch das hat es noch nie gegeben, und ich war mitten drin. Die erste Hälfte des Rennens fuhr ich sehr verhalten, da ich meine Leistung bei diesen hohen Geschwindigkeiten nicht so recht einschätzen konnte. In der zweiten Hälfte übernahm ich aber immer öfter Führungsarbeit. Schlussendlich kam es zum Sprint dieser großen Gruppe, dabei wurde ich sechster. Das ganze war einfach ein unglaublich gutes Rennen, dafür lohnt es sich, zu trainieren.
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10. OMV Linz Marathon 2011
Im Rahmen des 10. OMV Linz Marathons fand zum neunten Mal ein Handbikerennen statt. Was 2003 als Marathon mit genau vier Startern begonnen hat, ist seit einigen Jahren ein Halbmarathon mit 20 bis 30 Startern. Das besondere an diesem Rennen ist, dass das Starterfeld bunt gemischt ist, von international aktiven Fahrer bis hin zu Hobbyfahrern, die nur in Linz wegen der tollen Stimmung entlang der Strecke fahren. 24 Voranmeldungen gab es, 13 davon vom RSC heindl OÖ. Top Favorit Walter Ablinger schied schon vor dem Rennen aus (Beinbruch bei einem Rennen in Italien), Tischtennisspieler Hans Ruep und Triathlet Thomas Frühwirt mussten krankheitsbedingt absagen. Mit zwei Nachnennungen aus Tschechien gab es wieder ein sehr ansehliches Feld, dass bei kühlem, sonnigen und windigen Wetter die Strecke vom Start auf der Autobahnbrücke um 8:30 in Angriff nahm. Die veränderte Strecke lässt gute Zeiten zu. Sie ist sehr flach, man muss bei den Kurven kaum bremsen und auch der Asphalt ist sehr gut. Es bildeten sich bald kleine Gruppen, in denen die Fahrer jeweils den Windschatten des Vordermanns nutzten. Mit einer Zeit von 36 min und 6 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 35 km/h siegte der Tscheche Jan Tomanek zum ersten Mal, knapp gefolgt vom mehrfachen Sieger Fritz Hopfgartner. Hinter Lars Hoffmann wurde Gerhard Hochmayr vierter als bester des RSC. Weitere Sportler des RSC heindl OÖ in der Klasse Para: Sechster wurde Ludwig Hackinger, der sich damit gegenüber dem Vorjahr stark verbesserte und im Schnitt immer noch deutlich über 30 km/h blieb. Joe Sederl blieb als neunter vor dem aufstrebenden Christoph Stadlbauer, dahinter folgte unserer Junior Dominik Prommegger. Knapp über einer Stunde blieb Günter Noitz als 16. Der älteste Fahrer im Feld, Franz Wansch (Jahrgang 1938!) fuhr mit einem Vorspannbike noch fast 16 km/h im Schnitt. Bei den Tetras gab es bei den zwei tschechischen Fahrern Probleme mit der Wertung, sie sollten zwar die Plätze 1 und 3 belegen, schienen aber vorerst mit ihren Zeiten nicht auf. Zwischen den beiden befand ich mich, den 30er Schnitt verfehlte ich knapp. Dahinter folgte Reinhold Felhofer mit einer Zeit con 1:07 und einem Schnitt von 19 km/h, es folgen der Tischtennisspieler Sepp Erlinger und Junior Peter Fleischanderl. Alles in allem war das wieder eine ausgezeichnete Veranstaltung mit toller Stimmung und sehr guter Beteiligung der Sportler des RSC heindl OÖ.
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
Schmerzhafter Saisonauftakt!
Nach einer optimalen Vorbereitungszeit und genau 5.631km Trainingskilometer auf der Rolle im Keller hatte ich am Sonntag (27.03.) meinen ersten Renneinsatz in Treviso (Ita). Details dazu: Gut gestartet, mit einer 12köpfigen Führungsgruppe weggekommen, bei km 22 bei einem Kreisverkehr mussten wir gerade drüber, ich war an 1. Position, vor mir ein Pressemotorrad (die alle extrem scharf auf ein Bild von Alesandro Zanardi - dem ehemaligen F1 Fahrer waren), Alex war an dritter Stelle (- er hat den Handbike-Marathon dann übrigens auch in 1:03:01 gewonnen), vor dem Kreisverkehr war das Motorrad noch so 15m vor mir, er wurde langsamer, ist aber immer ganz außen gefahren, ich setze mit ca. 40km/h im Kreisverkehr zum vorbeifahren an und wollte vorne wieder aus dem Kreisel und der TROTTEL wurde eben langsamer und bleibt im Kreisverkehr (fährt nicht die Rennstrecke wieder raus sonder quert diese und biegt links ab, ich komme nicht mehr vorbei, reiße das Handbike weiter nach links und knalle volle Kanne an den Randstein. Ergebnis: Schien- und Wadenbeinbruch, Schienbeinkopf- und Mittelfingerknochen gebrochen, Carbonbike im A... - konnte nach einem kurzen Check die Kette wieder auflegen und alleine die letzten 20 km ins Ziel kurbeln, wurde noch 14.ter mit 1:08:21 Dann 5 Std. im Krankenhaus (nur zum röntgen und für eine Transportschiene - italienische Gemütlichkeit) und noch 7Std. durch starken Regen nach Hause.
Die anstehenden Rennen (Linz Marathon, Trainingslager Faak am See, Padua Marathon (Ita), EHC in Rosenau (Fra) und eventuell den WC-Auftakt in Sydney) werde ich wohl oder übel auslassen müssen. Spätestens aber für die EHC / UCI Rennen in der Schweiz plane ich, soweit es der Heilungsverlauf erlaubt mein "come back"
Leider ist mein Saisonauftakt, ohne großer Eigenverschuldung, total in die Hose gegangen, eines kann ich euch aber versprechen, so ein Zwischenfall wirft mich nicht aus der Bahn und ich werde noch stärker zurückkommen als ich war.
Mit sportlichen Grüßen, Walter www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
Neue Dressen für Handbiker Das Handbike-Team des RSC heindl OÖ hat bei einer gemeinsamen Trainingsfahrt die neuen Trikots eingeweiht. Joe Sederl hat sich ums Design für diese Trikots gekümmert. Bei einer Ausfahrt entlang der Donau absolvieren Ludwig Hackinger, Gerhard Hochmayr, Joe Sederl, Walter Ablinger, Christoph Stadlbauer und ich das erste Training damit. Und im naechsten Jahr wollen wir den Erfolgslauf dieser Saison nicht nur fortsetzen, sondern noch ausbauen.
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
Berlin Marathon 2010
Am 26. September 2010 fand in Berlin der 37. real Berlin Marathon statt. Dies ist einer der ganz großen Marathons mit etwa 48.000 Läufern, 8000 Skatern, 180 Handbikern und 50 Rennrollstuhlfahrern. Auf dem flachen Kurs und breiten Straßen durch die deutsche Hauptstadt sind sehr schnelle Zeiten möglich. Erschwert wurden die guten Zeiten dieses Jahr durch Dauerregen, der schon am Tag vorher eingesetzt hatte und die Straßen in große Wasserflächen verwandelte. Ich hatte Regenkleidung an, die ich zum Teil noch mit Klebebändern dicht machte. Und das führte dann dazu, dass das Wasser trotzdem einen Weg hinein fand, aber sich dann darin sammelte. Das Hauptproblem bei so einem Rennen sind aber nicht Nässe und tiefe Temperaturen, sondern das Spritzwasser vom eigenen Vorderrad und von den Rädern der Fahrer vor uns, wodurch die Sicht sehr stark eingeschränkt wird. Das verschmutzte Wasser setzt den Augen sehr zu, Brillen helfen kaum, weil sie anlaufen und verschmutzen.
Vom RSC heindl OÖ waren zwei Fahrer am Start. In der Klasse H1 (Tetra) belegte ich den vierten Platz. Bei den Paras wurde Walter Ablinger ein Opfer der Teamtaktik. Der Start erfolgte auf zwei getrennten Fahrbahnen, die sich nach etwas mehr als 1 km vereinigten. Auf der linken Seite starteten zwei sehr starke Fahrer sehr schnell und konnten auf dem 1 km sich schon etwas absetzten, einer davon war der spätere Sieger Vico Merklein vom Team Sopur. Auf Walters Seite waren außer ihm noch weitere starke Fahrer, darunter auch welche vom Team Sopur, die sich in der Folge aber kaum an der Nachführarbeit beteiligten, weil ja Vico vorne sowohl um den Tagessieg als auch um den Gesamtsieg der Handbike-City- Trophy HCT kämpfte. Und die Gesamtwertung war ihm mit einem zweiten Platz schon sicher. So blieb in der Verfolgungsgruppe die Arbeit an Walter und dem Franzosen Joel Jeannot hängen, die beide im Zielspurt nicht mehr so viel zusetzten konnten. Walter wurde insgesamt sechster, in seiner Klasse H2 zweiter. Und das ist bei diesem starken Starterfeld wieder ein Spitzenergebnis, auch wenn es nicht ganz den hohen Erwartungen entsprach.
Damit ist für die Handbiker des RSC heindl OÖ die Saison beendet. Sie war sehr erfolgreich, weil nicht nur Walter einen Riesenschritt nach vorne gemacht hat, sondern dahinter auch Ludwig Hackinger sich stark verbessert hat Und neben den Routiniers Joe Sederl und Gerhard Hochmayr steht mit Christoph Stadlbauer mit großen Ambitionen in den Startlöchern. Zum Seitenanfang
Mein 1. EHC Sieg
So, nun habe ich das am 04. und 05. September 2010 erlebte geistig „verdaut“. Es ist tatsächlich geschehen, früher als erwartet, habe ich mein erstes EHC (European Handbike Circuit) Rennen gewonnen. Die Rennserie umfasst heuer 12 Rennen in 7 Ländern (Emirate, Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien, England und Luxemburg) und in meiner Schadensklasse sind momentan 99 Sportler in der Wertung. Neben meinem ersten Sieg in der Serie, habe ich mit den beiden Podestplätzen vom Wochenende die Gesamtwertung und somit das gelbe Trikot des Gesamtführenden der Klasse MH2 übernommen. Zwar mit hauchdünnem Vorsprung von nur 11 Punkten auf Landsmann Putz und 43 Punkten auf den Libanesen Maalouf, aber mit voller Motivation, werde ich zum EHC Finale nach Luxemburg reisen. Auf Grund meiner momentan starken körperlich- und geistigen Verfassung, traue ich mir für das Finale alles zu. Das Straßenrennen im Country Park von Fowlmead / Kent am Samstag, habe ich dominiert. Meine Mitstreiter haben am Rennen aktiv mitgewirkt und meine vorgegebenen taktischen Züge mitgestaltet. Es freut mich sehr, wieder dazugelernt zu haben. Freilich kann man ein Rennen nur dann mitgestalten, wenn man selber ein gewisses Leistungsniveau erreicht hat. Dies scheint bei mir zurzeit der Fall zu sein. Nur im Zielsprint, musste ich mich dem wahrscheinlich stärksten Sprinter in meiner Klasse, dem Deutschen Tobias Knecht mit nur einer Sekunde Rückstand geschlagen geben. Der ist aber auch kein geringerer als der Weltbestzeithalter über die Marathondistanz (42,195km in 1:02:50 – 40,8km/h Schnitt) in meiner Schadensklasse. Am Sonntag beim Einzelzeitfahren, war das Glück dann auf meiner Seite. Mit nur einer Sekunde Vorsprung auf Knecht, konnte ich meinen ersten Sieg einfahren. Einige meiner Trainingseinheiten dieser Woche, habe ich bewusst durch stille Waldabschnitten gemacht um das Gefühl des Siegens meinem Geist und meinen Körper zu vermitteln. Mein Wille und das „know-how“ meines Trainers Dr. Christoph Etzlstorfer, haben mich innerhalb von nur zwei Jahren zum Sieger gemacht.
Mit siegreichen, hoch motivierten Grüßen, Euer www.ablinger.eu Walter Zum Seitenanfang
Weltmeisterschaft Handbike in Baie Comaeu/Kanada
Vom 19. bis 22. 2010 August fand in Baie Comaeu in der kanadischen Provinz Quebec die UCI Weltmeisterschaft Paracycling statt. Ueber die Ergebnisse kann ich erst jetzt berichten, weil dieser Ort mit 23.000 Einwohnern sogar fuer kanadische Verhaeltnisse abgelegen liegt. Es gibt dort keinen Handyempfang, zumindest nicht mit europaeischen Handys. Bei der Rueckreise in Montreal funktionierten die Handys wieder. Und auch der Zugriff aufs Internet war nur mit eigenem Laptop moeglich, und den hatte ich dort nicht mit.
Starter RSC heindl OOe und Strecke: Vom RSC heindl OOe waren wir zu zweit, Walter Ablinger aus Rainbach (Division H2, Para) und ich (Division H1, Tetra). Beide nahmen wir am Einzelzeitfahren am Donnerstag und am Strassenrennen am Samstag teil. Beide Rennen fanden auf einer Runde von 11,4 km statt, die extrem huegelig und schwer war. Bergauf fiel ich zum Teil auf 4,5 km/h herunter, dabei ueberholte ich noch Fahrer. Und bergab waren Spitzengeschwindigkeiten von etwa 75 km/h moeglich.

Das Einzelzeitfahren fuehrte fuer uns beide ueber ein Runde. Walter belegte dabei den achten Platz mit 1:26 Rueckstand mit einer Zeit von 21:04,9. Ich belegte den siebten Platz mit einer Zeit von 30:09,68 und vier Minuten Rueckstand auf den Sieger in meiner Klasse. Beide blieben wir damit unter dem, was wir uns nach den Ergebnissen der Rennen vorher vorgenommen hatten. Beim Strassenrennen ueber 3 Runden, also 34,2 km, hatte ich am Start grosse Schwierigkeiten und fiel zurueck. Normalerweise ist das Rennen damit gelaufen, da man als einzelner eine Gruppe, die Windschatten faehrt, nie einholen kann. Aber auf Grund der starken Steigungen fuhren auch die meisten anderen Fahrer bald alleine, und ich wurde mit Fortdauer des Rennens immer staerker und konnte mich vom achten auf den vierten Platz vorarbeiten. Mit einer Zeit von 1:34.44 und etwas mehr als fuenf Minuten Rueckstand wurde ich somit vierter. Walter hatte eine Runde mehr zurueck zulegen. Ganz vorne lieferten drei Schweizer eine Machtdemonstration ab, dahinter wechselten sich etwa sechs Fahrer ab, wobei Walter am Berg meist etwas verlor und sich bergab und im Flachen wieder nach vorne arbeitete. Letzten Endes wurde er achter, wobei er auf den letzten Kilometern mit taktischem Pech eine bessere Platzierung verpasste. Ein weiterer Teilnehmer war Manfred Gattringer, der bei den beinamputierten Radfahrern startete und selber eine Presseinfo macht.
Fazit: Auch wenn es mit den angepeilten Medaillen nichts geworden ist, so haben wir doch UCI Weltranglistenpunkte gesammelt, und die sind Hinblick auf die Quotenplaetze fuer London 2012 schon wichtig.
Die Veranstaltern hielten den Zeitplan ein, die Offiziellen und auch die Bevoelkerung vor Ort war sehr freundlich, interessiert und zuvorkommend. Dazu kam noch relativ gutes Wetter, kuehl und trocken. Die Organisation der teilnehmenden Nationen hatte im Vorfeld schon sehr viel Arbeit, mussten doch in einem kleinen Ort fuer die etwa 500 Teilnehmer rollstuhltaugliche Hotels und Transportmoeglichkeiten gesucht werden. Und auch vor Ort waren die Coaches und Betreuer im Dauereinsatz, wofuer ich ihnen hiermit auch meinen Dank ausspreche. Aus OOe waren zwei Betreuer dabei, Sandra Winzer und Peter Gaisbauer.
Mehr Info zur WM gibt es auf dieser Seite. Link UCI Paracycling. Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei. Viele weitere Bilder vom Rennen gibt es auf: Picasaweb.
Christoph Etzlstorfer Tel 0676 54 10 710 www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Wie Ausgemacht
Heute Samstag trafen sich drei Sportler zum ersten Handbike – Treff beim Lindbauern, um ihren Vergnügen Sport nachzukommen. Gerhard, Joe und Ich fuhren im Windschatten, für mich schon sehr schnell, 15Km bis zum Kraftwerk. Das Wetter spielte perfekt mit, teils Sonne, teils Schatten hatten wir auch noch Glück mit dem Wind. War echt schön mit den beiden erfahrenen Bikern zu trainieren. Wir sprachen über bessere Sitzposition, rücksichtslose Radfahrer und das nächste Treffen am Samstag in einer Woche und hoffen, dass mehr Sportler den Weg zum Donau Radweg finden. Zum Seitenanfang
Vorschau auf die Handbike Weltmeisterschaft in Baie Comeau/Kanada
Vom 19. bis 22. August 2010 findet in Baie Comeau, in der kanadischen Provinz Quebec, an der Muendung des St. Lorenz Stroms, die UCI-Weltmeisterschaft im Paracycling statt. Vom RSC heindl OOe nehmen zwei Handbiker daran teil. Die Bewerbe sind fuer beide das Einzelzeitfahren (Donnerstag nachmittag) ueber 11,4km und das Strassenrennen (Samstag) ueber 34,2 km.
Teilnehmer: Walter Ablinger aus Rainbach startet in der Division H2 (Para). Fuer ihn ist es die zweite Weltmeisterschaft nach Bogogno 2009. Er hat sich seither noch gesteigert und konnte sich im Europacup schon unter den ersten drei platzieren. www.ablinger.eu Ich starte in der Division H1 (Tetra). Bei der letzten WM vor einem Jahr gewann ich zwei Mal Bronze. Seit 2003 habe ich an allen internationalen Titelkaempfen mit dem Handbike teilgenommen, davor mit dem Rennrollstuhl. In diesem Jahr konnte ich bereits ein Europacup Rennen gewinnen. www.erfolgslauf.at
Erwartungen: In beiden Divisionen ist die Leistungsspitze sehr breit. So haben in bisher acht Europacup-Rennen jeweils sechs verschiedene Fahrer gewonnen. Fuer beide Fahrer besteht die Chance auf Medaillen.
Strecke: Alle Rennen werden auf einer Runde von 11,4 km gefahren. Die Strecke ist sehr anspruchsvoll. So gibt es zb einen Kilometer mit durchschnittlicher Steigung von 8 %, was fuer Handbikerennen sehr viel ist. Auf der anderen Seite bergab hat die Kanadier im Training schon 77 km/h erreicht, und das auf sehr rauhem, rissigen und unebenen Asphalt. Beim Einzelzeitfahren ist eine Runde, beim Strassenrennen sind drei Runden zu fahren.
Terminuebersicht: 14.8. Anreise nach Wien, Teilnahme an einem Antidoping-Seminar; 15.8. Flug ueber Muenchen nach Montreal; 16.8. Charterflug von Montreal nach Baie Comeau; 19.8. Einzelzeitfahren 11,4 km; 21.8. Strassenrennen 34,2 km; 22.8. Teambewerb 23.8. Abflug von Baie Comeau ueber Montreal nach Muenchen 24.8. Ankunft in Muenchen, Weiterflug nach Wien.
Hotel in Baie Comeau: Hotel Comfort Inn, ein Zwei-Sterne-Hotel. Baie Comeau hat 23.000 Einwohner, dem entsprechend ist die Infrastruktur.
Teilnehmer insgesamt: Die Veranstalter erwarten 400 bis 500 Teilnehmer aus 30 bis 40 Nationen. Das oesterreichische Team umfasst 10 Athleten und 8 Betreuer bzw. Offizielle.
Weitere Teilnehmer aus OOe: Aus Oberoesterreich kommt weiters der beinamputierte Manfred Gattringer, der mit einem normalen Fahrrad faehrt. Als Betreuer sind Sandra Winzer und Peter Gaisbauer im Team.
Mehr Info zur WM gibt es auf dieser Seite.
Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei. Viele weitere Bilder von Rennen gibt es auf: Picasaweb.
Christoph Etzlstorfer Tel 0676 54 10 710 www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Handbike Europacup Louny Tschechien
Am 3. Juli 2010 fanden in Louny in Tschechien zwei Laeufe zum Handbike-Europacup statt. Ein Einzelzeitfahren ueber 15 km am Vormittag und eine Kriterium ueber 60 min am Nachmittag. Bei trockenem und sehr heissen Wetter war die Veranstaltung wie ueblich erstklassig organisiert. Vom RSC heindl OOe waren zwei Fahrer dabei.
 In der Division H1 (Tetra) belegte ich im Einzelzeitfahren mit einem guten Lauf den dritten Rang, im Kriterium wurde ich fuenfter. In der Klasse H2 erzielte Walter Ablinger aus Rainbach sein bisher bestes Europacupergebnis und wurde dritter. Sein Rueckstand auf den Sieger Edward Maalouf aus dem Libanon betrug bei einer Fahrtzeit von 24:53 nur 12 Sekunden. Im Einzelzeitfahren und auch im Kriterium wurde er bester Oesterreicher, auch das ist etwas Neues. Damit bestaetigte er auf eindrucksvolle Weise die Nominierung in das oesterreichische Team fuer die Weltmeisterschaft im August in Kanada. Mich persoenlich freut dieser Erfolg auch deswegen, weil ich seit eineinhalb Jahren einem kleinen Beitrag zu seinem Aufstieg in die Weltklasse liefern kann, indem ich seine Trainingsplaene erstelle, die er mit viel Gespuer umsetzt.
Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei. Viele weitere Bilder vom Rennen wird es in Kuerze auf Picasaweb geben.
Christoph Etzlstorfer Tel 0676 54 10 710 www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Bergrennen in Grafendorf am 25.06.2010
Im Anschluss an die EHC Rennen in Grafendorf in der Steiermark fand am Sonntag, 27. Juni, noch ein Bergrennen statt. Auf 16 km waren auf dem Weg auf den Masenberg 900 Hoehenmeter zu ueberwinden. Vom RSC heindl OOe war nur ein Fahrer am Start. Ludwig Hackinger nahm in seinem selber entwickelten nagelneuen Carbonbike diese Strecke in Angriff und kaempfte sich den Berg hoch. Die Strecke war dabei am Ende so steil, dass das Vorderrad zu rutschen begann. Aber der Bergkoenig des RSC hielt durch und belegte mit einer Zeit von 2 Stunden und 19 Sekunden den 12. Platz. Eine ganz aussergewoehnliche Leistung! Am 25. und 26. Juni fanden in Grafendort in der Steiermark zwei Laeufe zum Handbike-Europacup statt. Der erste Lauf war ein Einzelzeitfahren ueber 13 km, der zweite ein Strassenrennen ueber 34 bzw. 55 km (je nach Kategorie) auf einer sehr anspruchsvollen Strecke mit einem sehr knackigen Anstieg und einer Abfahrt auf einem engen, gewunden, schmalen Weg, wo wir Geschwindigkeiten von deutlich ueber 50 km/h erreichten. Wie es in diesem Jahr wohl immer sein muss, regnete es zumindest in der Anfangsphase des Zeitfahrens.

Vom RSC heindl OOe waren fuenf Fahrer am Start, so viele wie noch nie. Ludwig Hackinger aus St. Georgen und Christoph Stadlbauer aus Schlaegl waren das erste Mal am Start, fuer sie ging es wie fuer Joe Sederl aus Langenstein darum, Erfahrung bei grossen Rennen zu sammeln. Walter Ablinger aus Rainbach ist einer der erfahrenen Teilnehmer, er war auch im letzten Jahr bei der Weltmeisterschaft dabei. Im Zeitfahren startete er mit seinem neuen Carbonbike. Mit dem noch ungewohnten Sportgeraet versteuerte er sich gleich in der ersten Kurve und demolierte am Randstein das Vorderrad, sodass er nicht weiter fahren konnte. Im Strassenrennen benutzte er das seit langem gewohnte Bike und belegte in einem sehr guten Starterfeld den siebten Platz. Mir gelang im Zeitfahren ein perfekter Lauf und nach mehr als zwei Jahren gewann ich wieder einmal einen Europacuplauf. Das Ergebnis war sehr knapp. Meine Zeit ist 28 Minuten und 20 Sekunden. 13 Sekunden dahinter belegte der Israeli Lyon Kobi den zweiten Platz, weitere sechs Sekunden dahinter der Franzose Pascal Patrick den dritten. Nur eine Sekunde hinter ihm folgte mit Wolfgang Schattauer der vierte, weiter fuenf Sekunden dahinter mit dem Franzosen Alain Quittet der Fuenfte. Zwischen zweiten und fuenften waren also gerade einmal 12 Sekunden. Im Strassenrennen belegte ich den vierten Platz, hier gewann der Israeli Lyon Kobi. Damit hat im siebten Europacuprennen dieser Saison der siebte Fahrer gewonnen, noch keinem gelangen in diesem Jahr zwei Erfolge. Naechste Station ist am Samstag in Louny in Tschechien, wo wieder zwei Europacuplaeufe stattfinden. Hoehepunkt in diesem Jahr wird die Weltmeisterschaft in Kanada Mitte August sein. Walter Ablinger und ich sind im Kader fuer die WM.
Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei. Zu beachten ist beim Bild Etzlstorfer3, dass man dort in meinem Rueckspiegel mein Gesicht sieht ;-). Viele weitere Bilder vom Rennen wird es in Kuerze geben auf Picasaweb geben.
Das Organisationsteam um den Lokalmatador Manfred Putz und den oesterr. Handbike-Referenten Christian Peter hat ausgezeichnete Arbeit geleistet. Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und unter den vielen Beteiligten ist vor allem die sehr professionelle Kommentatorin aufgefallen.
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Weltcup Debüt in Segovia (Esp)
Zu meinem allerersten Weltcup Rennen reiste ich und sieben weiter Österreicher ins Spanische Segovia (ca. 60km nördlich von Madrid). Leider begleitete uns auch das schlechte Wetter. So hatten wir, an den Renntagen mit frischen 10-15°C und meistens mit Regen auszukommen. Vorab gleich mal einen recht herzlichen Dank an das dreiköpfige Betreuerteam unter der Leitung von Lois Nöckler. Lois und Peter Geisbauer transportierten in unermüdlicher Manier unser Radequipment mit einem Leih-LKW von Wien nach Segovia und retour. Sie waren dafür ca. 55 Stunden am Weg. Danke auch an Silvia Mondl für die reibungslose Betreuung während der gesamten Tage. Das am Freitag stattfindende „Team Relay“, haben wir kurz vom Start abgesagt. Da es sich noch immer um einen Demobewerb handelt, wurden keine Punkte, weder für die Nationenwertung noch für die Sportler vergeben. Der Zeitpunkt ist vom Veranstalter denkbar schlecht gewählt worden, die Streckenführung war sehr anspruchsvoll und auch mit gefährlichen Abfahrten bestückt. Zudem lud das Wetter nicht gerade für ein, unserer Meinung nach, nicht sehr sinnvolles Kräftemessen ein. Die Topnationen (Schweiz und Italien) haben sich erst gar nicht angemeldet, die späteren Sieger, die Deutschen, waren nach einer offiziellen Regeländerung mit zwei starken Frauen am Start, so das die Teams mit Tetras ohnehin recht Chancenlos waren und die restlichen 9 Nationen, die am Start waren, kämpften mit gehörigem Abstand um die weiteren Podestplätze. Mein WC Debüt bestritt ich dann am Samstag beim Straßenrennen über 44km. Schon beim Start regnete es wie aus Kübeln. Es sollte auch während des gesamten Rennverlaufs nicht aufhören. Ich konnte die Erste der beiden zu fahrenden Runden, ohne Probleme mit der Spitzengruppe mitfahren. Als Belohnung dafür gab es nächsten Tag ein Bild von mir und meinen Kollegen auf der Titelseite der spanischen Tageszeitung mit dem klingenden Namen „El Norte de Castilla“ (www.nortecastilla.es). Im zweiten Teil des Rennens, wurde das Feld nach einer Attacke am Anstieg auseinander gezogen. Ein Loch von ca. 500m, machte sich zur zehnköpfigen Führungsgruppe auf. Mit dem Engländer Wickham und dem Libanesen Maalouf kämpften wir uns wieder ans Hauptfeld heran. Leider, habe ich dabei sehr viel „Körner“ gelassen und nach der letzten Abzweigung den Anschluss wieder verloren. In den verbleibenden 4km, habe ich mir noch einen zweiminütigen Rückstand auf den späteren Sieger Lukas Weber aus der Schweiz eingefangen. Zweiter wurde Heinz Frei (Sui) vor Paolo Cecchetto. Für mich blieb am Ende des Feldes nur der 15. Rang. Das Einzelzeitfahren wurde bei etwas besseren, trockeneren aber kühlen und windigen Verhältnissen ausgetragen. Auch hier habe ich mir, trotz guter Leistung und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 36,5 km/h, einen Zeitrückstand von 2Min. eingefangen. Im extrem guten Starterfeld meiner Klasse, belegte ich wieder den 15. Rang von 29 gewerteten Handbikern. Die Podestplätze, wurden vom starken Italiener Vittorio Podesta, dem Vortagessieger Lukas Weber (Sui) und dem Zeitfahrweltmeister Jean-Marc Berset (Sui) belegt. Als Resümee bleibt mir nun die positive Weiterentwicklung meiner Leistung. Bei der letzten Weltmeisterschaft und einem ähnlich guten Starterfeld, hatte ich noch einen Zeitrückstand von 4 Min und 49 Sek. auf den Sieger.
Mit sportlichen Grüßen, Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
Wieder Regenrennen
Leider, hat sich für mich die Reise (gesamt 1090km) in das schöne Städtchen Elzach im Schwarzwald nicht gelohnt. Anstatt UCI Punkte zu sammeln, habe ich mir eine „fette“ Erkältung eingefangen. Diesen Umstand verdanke ich nicht nur dem miserablen Wetter, für das kann ja bekanntlich niemand was, nein, auch die verantwortlichen Organisatoren, sollten sich besser auf die äußeren Bedingungen einstellen. Bei der Startnummernausgabe am Freitag, konnten noch keine Angaben zur Startzeit gemacht werden. Die sollen sich mal ein Beispiel an Grafendorf nehmen, da weis jetzt schon jeder Teilnehmer seine Startzeit (einzusehen unter Grafendorf - Startliste - Stratliste EHC Time Trail). Laut offizieller Ausschreibung, sollte das P1 Europa Cup Einzelzeitfahren um 12:oo Uhr gestartet werden. Da ich Startnummer 27 hatte, rechnete ich mir eine Startzeit von ca. 12:15 Uhr aus. Leider wurden die Gruppen nicht nach den laufenden Nummern abgeschickt. Ich habe mich bei strömenden Regen um 11:40 Uhr (relativ spät) auf die Aufwärmstrecke gemacht. Die Verantwortlichen haben es aber vorgezogen, den ersten Block bis zum letzten Fahrer im Ziel zu sammeln, um sie gemeinsam wieder auf der Rennstrecke zurück zu lotsen. So hat sich unser Start schon um eine Stunde verschoben. Komplett durchnässt und unterkühlt, wurde ich um 13:20 Uhr auf die Strecke geschickt. Für das Bergzeitfahren (12km) benötigte ich 0:33:48,26 Min. Oben angekommen, mussten wir wieder auf den letzten Fahrer unserer Gruppe warten, aus „Sicherheitsgründen“ hat man uns gesagt. Der junge Mann hat leider etwas länger gebraucht (0:55:05,19) und die Temperaturen (ca. 13°C) sind auch nicht wirklich gestiegen. Nach der aufgebrummten Wartezeit, durften wir geschlossen die Abfahrt antreten. Ich bin dann um ca. 14:30 Uhr total unterkühlt aus dem Bike gestiegen. Auch eine sehr ausgiebige Dusche, konnte meine Beine nicht wirklich aufwärmen. Zu guter Letzt, wurde die Siegerehrung noch im Freien, neben der lehren Turnhalle, in der es „vielleicht“ etwas angenehmer gewesen wäre, durchgeführt. Nach einer schlaflosen Nacht, in der ich meine kalten Füße noch bis mindestens 01:30 Uhr zu wärmen versuchte, bin ich sehr zeitig mit überhöhter Temperatur munter geworden. Normalerweise hab ich zurzeit einen Ruhepuls von 48 – 51 Schlägen pro Minute. Heute hatte ich 82. Da es nach dem Frühstück wieder zu regnen begonnen hatte, hab ich entschlossen, den Heimweg anzutreten und die sicher scheinenden UCI Punkte sausen zu lassen. Unsere Klasse, konnte Stefan Bäumann in souveräner Manier, mit über 1 Minute Abstand auf Tobias Knecht und den dritten Max Weber für sich entscheiden. Endlich konnte auch Stefan mal zeigen, was in ihm steckt – Gratulation. Ich habe mir einen relativ großen Rückstand von 3:16 Minuten aufgerissen, hoffe aber, dass ich mit dem neuen Bike wieder Konkurrenzfähiger werden kann.
Mit sportlichen Grüßen Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
Handbikekurs für Anfänger
Vom 26.05.2010 bis 30.05.2010 fand in der Steiermark, in Gnas ein Anfängerkurs für Handbiker statt. Insgesamt waren wir 8 Handbiker mit Trainer Christian Peter, der das Training sehr gut organisierte. In den 4 Tagen hatten wir zum Glück immer schönes Wetter und konnten ungehindert trainieren. Wir sind ca. 230 km gefahren und etliche Höhenmeter, so konnte ich mich gut vorbereiten für die zwei anstehenden Rennen in Grafendorf und die Östm, wo ich heuer zum erstenmal dabei bin. Zum Seitenanfang
EHC Einzelzeitfahren in Schenkon / Sui am 15.05.2010
Seit 1986 findet jedes zweite Jahr der Rollstuhlmarathon um den Sempacher See mit Start und Ziel in Schenkon in der Schweiz statt. Seit 2002 findet in diesem Rahmen auch ein Einzelzeit-fahren für Handbiker statt. Jahr für Jahr zieht diese bestens organisierte Traditionsveranstaltung eine große Zahl von Sportlern aus der ganzen Welt an. In diesem Jahr waren etwa 150 Handbiker aus Europa und weiteren Ländern wie Canada oder den arabischen Emiraten dabei, um die 21 km um den Sempacher See zu absolvieren. Vom RSC heindl OÖ nahmen Walter Ablinger und ich bei äußerst widrigen Bedingungen, strömender Regen bei etwa 8 Grad, an diesem Rennen teil. Solche Bedingungen machen mir leider immer sehr zu schaffen, mit klammen Fingern gelang mit nur eine mittelmäßige Leistung und ich belegte in der Division H1.2 (Tetras) unter 15 Startern den achten Rang. Walter dagegen ließ sich vom Wetter wenig beeindrucken und konnte einige der Elitefahrer der Division H2 (Paras) hinter sich lassen. Unter 48 Startern fuhr er mit einer Zeit von 36 Minuten und 45 Sekunden auf Rang neun. Die Abstände sind sehr gering, innerhalb einer Minute befanden sich sieben Fahrer.
Viele Fotos vom Rennen, gemacht von unserer Betreuerin Sandra Winzer, finden sich auf Picasaweb
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
19. Neusiedler See Radmarathon 2010
Bericht: Gerhard Hochmayr
Distanz: 125 km, 502 Höhenmeter, ca. 1.000 Starter darunter 6 Handbiker. Am Sonntag, 25. April 2009 um 10:00 in Mörbisch am Neusiedlersee war es wieder einmal so weit. Sechs Handbiker starteten zwei Minuten vor den 1.000 Radfahrern zum Radmarathon rund um den Neusiedlersee. Traumwetter und für den Neusiedlersee wenig Wind, begleiteten uns rund um den See. Leider verlor ich schon beim ersten Anstieg den Kontakt zur Führung und so musste ich großteils der Strecke alleine fahren, trotzdem konnte ich meinen persönlichen Streckenrekord wieder verbessern.
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Handbike-Marathon in Padua/Italien
Am 25. April fand in Padua ein mit 130 Startern sehr gut besetzter Handbike-Marathon statt. Die Strecke führt von Vedelago, außerhalb der Stadt, ins Zentrum auf den Prato della Valle, den größten Stadtplatz Mitteleuropas. Das Wetter war angenehm warm, ein schöner Kontrast zu den letzen Rennen in Rosenau und Linz.

Zwei Starter vom RSC heindl OÖ waren dabei. Es gibt hier keine Wertung für Tetras, aber meine Zeit von 1:21:21 ist im internationalen Vergleich sehr gut und brachte mir in einer inoffiziellen Tetrawertung den zweiten Platz. Ein überragendes Rennen fuhr der Franzose Alain Quittet, der mit 1:15:19 meinen hier vor einem Jahr aufgestellten Weltrekord um mehr als zweieinhalb Minuten verbesserte. Ein ganz ausgezeichnetes Rennen fuhr Walter Ablinger, der sich fast bis zum Ziel in der Spitzengruppe hielt und dort auch für Tempo sorgte. Erst auf den letzten Kilometern, die über Kopfsteinpflaster führen, verlor er den Anschluss. In der persönlichen Bestzeit von 1:04:12 belegte er mit etwa einer halben Minute Rückstand auf den Franzosen Joel Jeannot den 8. Rang. Mit dieser Zeit schiebt er sich in den internationalen Ranglisten schon ganz weit nach vor. Am Start war auch der ehemalige Formel-1 Fahrer Alessandro Zanardi, der bei einem Unfall 2001 beide Beine verloren hat und seit einigen Jahren an Handbike-Rennen teilnimmt. Der Start des Rennens musste um einige Minuten verschoben werden, weil die lokale Prominenz auf ein Foto mit Zanardi wollte. Ich hatte einen Logenplatz direkt dahinter und konnte mit ansehen, wie sich in der ersten Startreihe immer mehr Personen neben Zanardi hinknieten, um aufs Foto zu kommen. Die übrigen Top-Fahrer gehen dabei völlig unter. Die übrigen Top-Fahrer schreibe ich deshalb, weil sich Zanardi langsam, aber sicher in der Handbikeszene etabliert und beim Marathon den dritten Platz belegte. Zum Seitenanfang
Linz Marathon 2010
Am 11. April fand im Rahmen des 9. Linz Marathons wieder ein Handbike-Halbmarathon statt. 34 Teilnehmer waren gemeldet, mehr als bei jedem anderen Rennen in Österreich in den letzten Jahren. Bei winterlichen Temperaturen von 5 Grad am Start und gelegentlichem leichten Niederschlag (Regen, Graupelschauer) fanden sich 26 Fahrer am Start ein: Handbikespezialisten, Vorspannbiker, erstmals auch eine Dame, Tischtennisspieler, Rugbyspieler, Schifahrer, Hobbyfahrer und zwei Rennrollstuhlfahrer. Es ist sehr beachtlich, dass so viele den widrigen Wetterverhältnissen trotzten. An der Spitze bildete sich nach wenigen Kilometern eine Dreiergruppe. Walter Ablinger konnte sich früh vom Feld absetzen, nahm aber dann Tempo heraus, um nicht das ganze Rennen als Einzelzeitfahren zu bestreiten. In der Folge leistete er sehr viel Führungsarbeit und bog auch als erster auf die Zielgerade ein. Allerdings fuhr er fast auf das Führungsmotorrad auf, das zu langsam beschleunigte und verlor dadurch etwas an Tempo. Dies nützte der Steirer Fritz Hopfgartner, um Walter einzuholen und in einem packenden Zielsprint um wenige Zentimeter zu schlagen. Dritter wurde Jan Tomanek aus Tschechien mit nur wenige Meter Rückstand.

Gerhard Hochmayr, der sich wieder auf den Ironman-Triathlon (3,8 km Schwimmen, 180 km Handbike, 42,2 km mit dem Rennrollstuhl) wurde vierter. Joe Sederl beendete das Rennen als achter, knapp gefolgt von Christoph Stadlbauer und Ludwig Hackinger. Mit Respektsabstand folgten Günter Noitz und Neuling Peter Fleischanderl und komplettierten die Ergebnisse unserer Vereinsmitglieder in der Paraklasse. Bei den Tetras erfuhr ich erst bei der Siegerehrung, dass sich auch zwei starke tschechische Fahrer im Feld befunden hatten, sie hatten nachgemeldet und standen daher nicht auf der Startliste. Und da im großen Starterfeld der Unterschied zwischen Para und Tetra nicht erkennbar ist, übersah ich die beiden. Ich wurde zweiter, Reinhold Felhofer vierter, das interne Duell der Tischtennispieler entschied diesmal Sepp Erlinger für sich vor Hans Ruep. Ulli Ullmann gehört zwar nicht zu unserem Verein, aber als erste Starterin beim Linz Marathon fuhr sie in 1:06 eine sehr beachtliche Zeit mit dem Vorspannbike. Bei einigen Fahrern gab es Probleme mit dem Zeitmessungschip, sie scheinen deshalb ohne Zeit in der Ergebnisliste auf. Vorbildlich waren diesmal die Anweisungen der Streckenposten, die die Kurven schon von weitem anzeigten. Dies ist gerade bei den Liegebikern sehr wichtig, da wir auf Grund der Position oft recht wenig Überblick haben. Erfreulich war diesmal das Presseecho. Es wurde mehr als in den letzten Jahren berichtet. Sehr erfreulich ist das nach wie vor sehr große Interesse der Veranstalter des Linz Marathons, angeführt von Ewald Tröbinger und Silvia Anzinger, die sehr bemüht sind, gute Bedingungen für uns zu schaffen.
Die Ergebnisliste Zum Seitenanfang
Europacup Lauf in Rosenau / Fra
Ein Rennen in der „Einschicht“, keine Zuschauer, oft kaltes Wetter, manchmal Regen, kalte Duschen nach dem Rennen, und trotzdem waren dieses Jahr 188 Handbiker aus 19 Nationen am Start. Die Veranstalter machen ganz offenbar ihre Arbeit sehr gut, sonst könnte unter diesen Umständen nicht eines der bestbesetzten Rennen im Europacup stattfinden. Auf einem flachen Wendekurs waren 44 km zurückzulegen, bei kühlem Wetter, um die 10 Grad, kamen immer wieder Regenschauer, sodass sowohl bei den Rennen am Vormittag, als auch am Nachmittag alle Fahrer nass wurden. Vom RSC heindl OÖ waren Walter Ablinger und ich dabei. Walter startet in der Klasse H2, die mit 76 Teilnehmern, darunter fast die gesamte europäische Elite, am stärksten besetzt war. Ging es für ihn im letzten Jahr noch um einen guten Platz im Mittelfeld, so sollten es in diesem Jahr schon die Top Ten sein. Er fuhr ein aktives Rennen, war auch immer wieder an der Spitze zu finden. Im Endspurt bestand die Gruppe noch immer aus 19 Teilnehmern, die auf einer schmalen Strasse, wo kaum mehr als drei Fahrer nebeneinander Platz hatten, um den Sieg fuhr. Da spielt dann neben der Taktik auch das Glück eine Rolle. Von bei beidem hat Walter noch Entwicklungspotential ;-). Mit dem 14. Platz war er nicht ganz zufrieden, auch wenn die Durchschnittsgeschwindigkeit bei fast 38 km/h lag. In der Klasse H1 waren mit 16 Teilnehmern auch so viele am Start, wie schon lange nicht mehr. Eine Spitzengruppe von sieben Mann wurde so nach und nach dezimiert, ich verlor den Anschluss an die ersten drei bei einer Wende. Von hinten kamen drei weitere Fahrer an mich heran, für die ich dann auf etwa 30 km die Lokomotive machte. Durch Zwischenspurts konnte ich mich leider nicht absetzen. Etwa 3 km vor dem Ziel machte ich mit meinem deutschen Team-Sopur-Kollegen Torben Broer bei 30 km/h Taktikbesprechung, um uns gegen die beiden anderen im Endspurt durchsetzen zu können. Und die Taktik ging auf, ich gewann den Spurt um Platz vier vor Torben. Neben großartiger Betreuung beim Rennen war Sandra Winzer auch wieder als Fotografin im Einsatz, das Ergebnis ist zu finden auf einer Homepage, zu der es von allen Handbike-Seiten Verweise gibt - Picasaweb - und die beiliegenden Fotos sind auch von ihr. Zum Seitenanfang
Saisonauftakt im Wüstenstaat
Auf Einladung des Scheichs Hazzaa Bin Zayed Al Nahyan von Al Ain (dies gehört zum Emirat von Dubai) und des Sportministeriums von Abu Dhabi, wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten die ersten EHC / UCI Handbikerennen der Saison ausgetragen. Hatte es anfangs der Woche, bei uns im Innviertel noch grimmige -15° Celsius, so wurden wir in Dubai nach einem angenehmen Nachtflug um 6:40 Uhr morgens schon mit fast 30° Celsius empfangen. Mit dem Taxi ging es in die ca. 2 Autostunden entfernte Oasenstadt Al Ain. Nach einigen Trainingsfahrten, die uns Richtung Omanischer Grenze führten, wurden am Samstag im Stadtzentrum zwei Rennen ausgetragen. Das Einzelzeitfahren von 15 km ist auf einem H-Förmigen Rundkurs gefahren worden. Ich fand auf der sehr flachen Strecke einen guten Rhythmus und konnte mein Tempo hoch halten. Etwas zu schaffen, machte mir schon nach ca. einem Kilometer die extreme Vormittagshitze. Da ich mir auf die kurze Distanz kein Getränk mitnahm, musste ich mit der Mundtrockenheit über die Runde kommen. In der Ergebnisliste scheint mein Name auf den für mich sehr guten 7. Rang auf. Da vor mir nur die Besten der Besten Handbiker meiner Klasse waren, konnte ich mit der Platzierung mehr als zufrieden sein. Es siegte der Weltmeister Berset (Sui) vor Maalouf (Lib) und Nationalkollegen Putz (Aut). Weiters waren vor mir Platziert: Randall (USA), Frei (Sui) und Piper (Ger).

Das nachmittägliche Straßenrennen, wurde auf demselben, etwas verkürzten L-Förmigen Straßenabschnitt über 50km (7 Runden mit ca. 7 km) gefahren. Während des gesamten Rennens konnte ich mit der Führungsgruppe mithalten. Da ich weder Sieges- noch Rekordambitionen hatte und lediglich eine Platzierung für die Entsendung zur WM benötigte, leistete ich nahezu keine Führungsarbeit. Beim Massenzielsprint, habe ich mich leider zu viel auf das Hinterrad des amtierenden Weltmeisters Heinz Frei aus der Schweiz verlassen und die davon rauschende Konkurrenz übersehen. Am Ende reichte es für den 9. Rang. Mit nur 1,4 Sekunden Rückstand auf den Drittplatzierten und wenigen hundertstel Sekunden auf die vor mir liegenden Handbiker beendete ich das Rennen. Gewonnen hat meine Klasse der Libanese Maalouf vor dem Schweizer Berset und meinem Landsmann Putz. Die Siegerehrung der beiden Bewerbe, wurde mit einem stielvollen, abendlichen Buffet und im Beisein einiger hochrangiger Kalifen und Scheichs unter Palmen im Garten des Hotel Hilten durchgeführt. Beim abschließenden Bergrennen am Sonntag über 12 km, wurde der 742m hohe Mubazzara im Jebel Hafeet Gebierge von 40 Athleten/innen befahren. Ich musste mein Rennen, auf einer aussichtsreichen Position liegend, wegen einer Reifenpanne schon nach 4,5 km beenden. Der Höchsttemperatur von 46° und die noch heißere Asphalttemperatur, hielt mein Vorderreifen nicht stand. Noch bevor der Muezzin zu seinem täglichen Morgengebet aufrief, haben wir am Montag den Rückflug von Dubai nach München angetreten. Vielen Dank an alle Verantwortlichen für diese Rennen, unter der Führung von Tarek Souei und für die Unterstützung seitens der RSC heindl OÖ, des Behindertensportverbandes und des Radverbandes.
Mit sportlichen Grüßen, www.ablinger.eu Walter Zum Seitenanfang
EHC Finale 2009 in Oupeye/Haccourt (Bel)
Anfang Oktober, wurde in Belgien die diesjährige EHC Handbike - Rennserie mit einer Kombiwertung abgeschlossen. Ich war als einziger Vertreter des RSC heindl OÖ am Start. Koller und Etzlstorfer, konnten leider aus persönlichen, zeittechnischen Gründen nicht an der Schlussveranstaltung teilnehmen. Die Wetter- und Streckenverhältnisse waren zwar alles andere als perfekt, aber ich hatte wieder die Gelegenheit, mich mit den allerbesten europäischen Handbikern zu messen. Starker Wind (bis 75 km/h), frische Temperaturen (zwischen 13 und 15°C), eine geänderte Streckenführung (wegen einer Baustelle musste die Rennstrecke auf einen schmalen Radweg verlegt werden) und schlechter Bodenbelag (rauer, löchriger Asphalt / Beton), machten die beiden Rennen nicht leichter. Das Einzelzeitfahren wurde um 10:00 Uhr gestartet. Das Rennen verlief recht gut für mich. Mit dem 9. Rang und einem Zeitrückstand von 1:50 auf den Zeitfahrsieger Vittorio Podesta aus Italien, konnte ich mich im vorderen Drittel des sehr gut besetzten Starterfeld der Klasse HCB (Paraplegiker) einreihen. Das Straßenrennen wurde auf derselben schmalen Strecke durchgeführt. In dem 10 Runden - Rennen (ges. 44 km), ist von den Sieganwärtern sehr viel taktiert worden. Da mir meine Chancen auf den Tagessieg sehr gering erschienen, versuchte ich so viel wie möglich an Führungsarbeit zu übernehmen und so meine unmittelbaren EHC Konkurrenten abzuschütteln. Ca. 10 km vor der Ziellinie, bin ich dann aus der Spitzengruppe gefallen. Der Italiener Podesta holte sich den Gesamttagessieg, vor den beiden Deutschen Bäumann und Knecht. In der offiziellen Tageswertung, wurde ich an der 7 Stelle eingereiht. Bäumann sicherte sich dabei die EHC Gesamtwertung 2009 der Klasse HCB mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 5 Punkten auf Podesta. Tobias Knecht hat meinen erkrankten Nationalkollegen, Manfred Putz noch abgefangen und belegte den 3. Gesamtrang. In der Jahreswertung, konnte ich noch mal einen Sprung nach vorne machen und mich auf den, für mich sehr guten, 7. Rang einreihen. Mein definiertes Saisonziel, den 15. Gesamtrang, habe ich somit weit übertroffen. Zum Seitenanfang
Köln Marathon – ein erfolgreicher Abschluss einer erfolgreichen Handbikesaison
Am Nachhauseweg von Belgien, nahmen Hackinger Ludwig und ich noch am 12. Köln Handbikemarathon teil. Die Strecke in Köln ist alles andere als einfach. Sehr oft geht es über Straßenbahnschienen, es gibt viele Abzweigungen mit gefährlichen Kurven und einige beschädigte Stellen am Asphalt. Als wir um ca. 11:35 Uhr, eine Stunde hinter den „Inlinern“ auf die Strecke geschickt wurden, war die Straße nass und schmierig. Der zuvor gefallene Regen war zu wenig, um den ganzen Schmutz vom Belag zu schwemmen. Während des Rennens, begann es dann so richtig zu schütten, was die Sache auch nicht leichter machte. Bereits von Anfang an, konnte sich der Marathonweltrekordhalter Vico Merklein aus Langstadt (Kreis Darmstadt) deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Bei Km 17, bin ich schon auf die langsamsten Skater aufgefahren. In der Tageswertung belegte ich schlussendlich den hervorragenden dritten Gesamtrang. Somit habe ich meine Schadensklasse (HCB – Paraplegiker) und meinen ersten City – Marathon gewonnen. Auf Grund der schlechten Bedingungen, hatten so weit ich weiß, fünf unserer Kollegen einen „Plattfuss“ Darunter waren auch die beiden Österreicher Schattauer, er konnte sein Rennen noch zu Ende fahren, den Vorsprung ins Ziel retten und die Wertung der Tetras gewinnen, und mein Freund Hackinger. Sicherlich, bin ich mehr als Zufrieden mit der Handbikesaison 2009. Ich habe 5 Top Ten Platzierungen in den 10 EHC Rennen erreicht, den Linz- und den Kölnmarathon gewonnen, eine Teilnahme an der WM geschafft und vor allem eine enorme Leistungssteigerung erlebt. Den Löwenanteil an dieser Steigerung tragen sicherlich mein Trainer Dr. Christoph Etzlstorfer und meine Familie bei, die mir immer wieder den Rücken frei gehalten hat und an mich geglaubt hat.
Mit sportlichen Grüßen, Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
Berlin Marathon
Am 20.9. fand im Rahmen des Berlin Marathons auch ein Rennen fuer Handbiker statt. 167 Fahrer waren am Start, drei davon vom RSC heindl OOe. Der Triathlet Gerhard Hochmayr (Engerwitzdorf) belegte in der Division C (Para) in 1:15:06 den 14. Platz und verpasste damit eine persoenliche Bestzeit um wenige Sekunden. Walter Ablinger aus Rainbach bestaetigte mit einem sieben Platz in der Division B (Para) in der Zeit von 1:11:04 einmal mehr seine ausgezeichnete Form, durch die er in dieser Saison bestaendig Top Ten Platzierungen herausfaehrt. Mir gelang in der Division A (Tetra) in 1:25:01 nach mehreren zweiten Plaetzen in den letzten Jahren wieder einmal ein Sieg mit klarem Vorsprung auf den Deutschen Torben Broeer.
Fuer mich ist diese Saison damit beendet, mit zwei Mal Bronze bei der WM und einem Weltrekord im Marathon (WR werden von der European Handcycling Federation EHF gefuehrt, von der UCI nicht) im April in Padua ist sie sehr erfolgreich abgelaufen. Walter Ablinger hatte in dieser Saison einen kometenhaften Aufstieg und wird noch einige Rennen bestreiten. Und fuer Gerhard Hochmayr beginnt in wenigen Wochen ein langfristiges Projekt: Vorbereitung und Qualifikation fuer den Ironman Triathlon 2010 in Hawaii. Einen Tag nach dem Marathon wurde das Ergebnis veraendert. Ein Fahrer aus Australien, der sich als Division C, also als Para, angemeldet hatte, entpuppte sich als Division A, also als Tetra. Der war in meiner Gruppe gefahren, ich kannte ihn nicht. Da er im Endspurt vor mir war, ist er der neue Sieger in der Klasse. Allerdings ist diese Vorgangsweise etwas fragwuerdig. Haette ich gewusst, dass es sich um einen weiteren A-Fahrer handelt, waere ich weniger offensiv gefahren und haette Kraft fuer den Endspurt aufgehoben. Da mir dieser in einer Gruppe mit Paras nicht wichtig erschien, bin ich im ganzen Rennen immer wieder an der Spitze gefahren, um Tempo zu machen, anstatt mich fuer den Endspurt zu schonen. Da wird das Rennen fuer Tetras zum Gluecksspiel.
Christoph Etzlstorfer www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Weltmeisterschaft Handbike
Vom 7. bis 13. September fand in Bogogno in Italien noerdlich von Mailand die Weltmeisterschaft Radsport fuer Behinderte statt, ein Teil davon sind die Bewerbe mit dem Handbike. Die Wettkampfstrecke ist eine selektive huegelige Runde mit engen Abfahrten, die Laenge ist 9,6 km und wird je nach Bewerb mehrfach durchfahren. Die Geschwindigkeiten betrugen zum Teil ueber 60 km/h, bei der letzten Abfahrt vor dem Ziel musste allerdings gebremst werden, wollte man nicht in der Hausmauer landen. Am Donnerstag, 10.9., fand das Einzelzeitfahren statt, fuer Para zwei Runden, also 19,2 km, fuer Tetras eine Runde. Zwei Tage spaeter, am Samstag, 12.9., wurden die Strassenrennen mit Massenstart ausgetragen, vier Runden fuer Tetras, sechs fuer Paras. Vom RSC heindl OOe waren zwei Teilnehmer dabei. Das Einzelzeitfahren fand bei angenehmen warmen Wetter statt. Walter Ablinger aus Rainbach platzierte sich in der Division B (Para) als 14. im Mittelfeld. Ich konnte ein sehr gutes Rennen fahren und gewann hinter Robert Labbe (Can) und Wolfgang Schattauer (Aut) die Bronzemedaille. Aehnlich lief es auch beim Strassenrennen, wo Ablinger ebenfalls den 14. Platz belegte. An einer Engstelle noch wenigen Kilometern bremste er ab, um einen Konkurrenten, der sich in der Kurve vordraengte, Platz zu machen. Unmittelbar danach beschleunigte die Gruppe und es gelang ihm nicht mehr, die Luecke zu schliessen. Mit einer Alleinfahrt ueber die restlichen 50 km stellte er sein Durchhaltevermoegen unter Beweis. In meinem Rennen setzten sich Schatttauer und Labbe bereits in der ersten Runde an der letzten Steigung ab und machten unter sich den Sieg aus, den diesmal Schattauer holte. Ich fuhr in einer Gruppe mit einem Franzosen und einem Belgier und setzte Anfangs der vierten Runde an einer Hochgeschwindigkeitsstrecke (leicht fallend und schnurgerade) meine Attacke und konnte da auch eine grosses Loch aufreissen und bis zum Ziel halten. Als dritter beendete ich das Rennen. Walter Ablinger hat damit seine Ziele von Anfang der Saison weit uebertroffen, eine Teilnahme an der WM war damals noch kein Thema.

Und bei der WM hat er dann die Erwartungen, die er im Laufe der Saison aufgebaut wurden, erfuellen koennen. Dies ist gerade fuer Neulinge mit wenig Erfahrung bei grossen Rennen schon ein grosser Erfolg. Ich war in dieser Saison im Europacup auch schon weiter hinten und konnte genau fuer die WM sehr gute Leistungen abrufen. Wenn diese Leistungen dann auch noch fuer Medaillen reichen, ist das schon sehr erfreulich.
Mehr Info dazu gibt es auf der Homepage des Internationalen Radsportverbandes UCI www.uci.ch
Viele Gruesse von Christoph Etzlstorfer Tel 0676 54 10 710 www.erfolgslauf.at
Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer und honorarfrei. Mehr Bilder gibt es auf den jeweiligen Homepages. Zum Seitenanfang
Österr. Meisterschaft Handbike
Am legen zurueck km 31 waren h 60 ueber mit Abfahrten und Steigungen starken Strecke anspruchsvollen sehr einer Auf statt. Strassenlauf im Handbiken fuer Meisterschaft oesterr. die Tirol in Johann St. fand August 23.>Vom RSC heindl OOe waren drei Teilnehmer am Start. In der Division A (Tetra) belegte ich hinter dem Wiener Wolfgang Schattauer den zweiten Platz. In der Division B (Para) wurde Walter Ablinger aus Rainbach zweiter hinter Manfred Putz aus der Steiermark. Vierter wurde Joe Sederl aus Langenstein.
Diese OeM war sehr lehrreich. Dass bei der Streckenauswahl Tetras auf Grund der starken Steigungen kaum eine Chance habe, ueberhaupt durchzufahren, das ist nicht neu, sondern mit wenigen Ausnahmen (wie der Strecke beim Zeitfahren vor einer Woche) der Normalfall. Neu war, dass der Rennleiter das Rennen einfach ohne Vorankuendigung ein paar Minuten frueher startet, auch wenn noch nicht alle da sind. Auf der Strecke war normaler Autoverkehr, und bergab durfte man sich aussuchen, ob man hinter den Autos mit 40 km/h rollt und bremst oder ob man sich auf die Gegenverkehrseite traut, um dann mit 60 km/h an den Autos vorbeizufahren, immer mit der Gefahr, dass einer herausfaehrt oder Gegenverkehr kommt. Und nuetzlich ist es auch, wenn man sich eine Strassenkarte mitnimmt, den die Streckenposten, ja wo waren die denn?
In der zweiten Septemberwoche findet noredlich von Mailand in Bogogno in Italien die Weltmeisterschaft statt. Walter Ablinger wird zum ersten Mal an einer WM teilnehmen, fuer mich ist es bereits die achte WM.
Christoph Etzlstorfer www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Staatsmeisterschaft Handbike
Am 15. August fand in Erpfendorf in Tirol die oesterr. Meisterschaft fuer Einzelzeitfahren mit dem Handbike statt. Auf einem schnellen Wendekurs waren bei gutem Wetter 20 km zurueckzulegen. Vom RSC heindl OOe waren drei Teilnehmer am Start. In der Division A (Tetra) belegte ich mit einer Zeit von 39:28,6 und 22 Sekunden Rueckstand auf Paralympics Sieger Wolfgang Schattauer aus Wien den zweiten Platz. In der Division B (Para) nuetzte Walter Ablinger aus Rainbach die Gunst der Stunde und gewann in 34:15,5 seinen ersten Staatsmeistertitel. Auf dem vierten Rand platzierte sich Joe Sederl aus Langenstein. Das naechste Rennen ist die oesterr. Meisterschaft im Strassenlauf, die in einer Woche auf einer sehr anspruchsvollen Strecke in St. Johann in Tirol ausgetragen wird. In der zweiten Septemberwoche findet dann in Bogogno in Italien die Weltmeisterschaft statt, bei der Walter Ablinger und ich antreten werden.
Christoph Etzlstorfer Tel 0676 54 10 710 www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Sederl am Podest
Im Zuge des 7. Austrian Skate Marathon, wurde im Wiener Prater die 3. Austrian Handbike Challenge ausgetragen.
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Für den RSC heindl OÖ waren dabei drei Athleten am Start. Richard Koller aus Ennsdorf, Josef Sederl aus Langenstein und ich, Walter Ablinger aus Rainbach im Innkreis. Für den in der Tetra Klasse startenden Koller, war das Rennen nach der sechsten, von acht zu fahrenden Runden, zu Ende. Hoch gelähmte Rollstuhlfahrer, haben bei heißen Temperaturen leider sehr oft mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Diese wurde ihm zum Verhängnis. Nicht viel besser ist es mir ergangen. Nach einem Fahrfehler, schon in der ersten Runde, bin ich mit ca. 37 km/h gegen den Randstein gekracht. Meine Karbonfelge war kaputt und ich musste das Rennen vorzeitig beenden.

Mit einer Endzeit von 1:34:34, schaffte Joe Sederl den Sprung auf´s Podest. Auf der 45 km langen, entlang der Prater Hauptallee und zum Stadion führenden Strecke, fuhr er immerhin eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 28,55km/h. Den dritten Rang in der Para-Klasse erkämpfte er sich im Zielsprint.
Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
Handbike Europacup in Louny / Tschechien
Am 11. Juli 2009 fanden in Louny in Tschechien zwei Europacup-Laeufe der Handbiker statt. Die Rennen waren ungewoehnlich gut besetzt, sogar aus Canada, USA und den arabischen Emiraten waren Fahrer dabei. Am Vormittag fand ein Einzelzeitfahren ueber 15 km statt, am Nachmittag ein Kriterium auf einer sehr anspruchsvollen Runde von 2 km Laenge, 40 bzw. 60 min, je nach Klasse, betrug die Renndauer. Drei Fahrer des RSC heindl OOe gingen an den Start. Richard Koller belegte in der Klasse A1 (Tetra) in beiden Bewerben den dritten Platz und erfuellte damit nicht ganz seine hochgesteckten Erwartungen. In der Klasse A2 (ebenfalls Tetra, aber weniger Einschraenkungen als in A1) fuhr ich ein sehr durchschnittliches Einzelzeitfahren und belegte damit Platz 4. Im Kriterium rollte ich das Feld von hinten auf und wurde schiesslich Zweiter. In der Klasse B (Para) ist Walter Ablinger jetzt endgueltig so weit, dass ihn auch die Spitzenfahrer kennen. Im Kriterium setzte er sich nach etwas mehr als der halben Distanz einmal sogar 200 m von der Spitzengruppe ab, wurde aber wieder eingeholt und erzielte nach dem achten Platz im Einzelzeitfahren einen siebten Platz im Kriterium.

Anfang September findet in Bogogno in Italien die Weltmeisterschaft im Handbiken statt. Mit den Ergebnissen der sechs Rennen in den letzten fuenf Wochen hat Walter Ablinger sehr gute Chancen, zum ersten Mal daran teilzunehmen. Die Entscheidung dafuer wird in den naechsten Wochen in den Gremien des OeBSV fallen. Damit waere er neben mir der zweite Teilnehmer aus Oberoesterreich. Richard Koller liefert zwar im Europacup konstant gute Ergebnisse, fuer seine Klasse wurden allerdings keine Bewerbe ins Programm der WM aufgenommen.
Christoph Etzlstorfer www.erfolgslauf.at Aktuelle Bilder gibt es auf meiner Homepage www.erfolgslauf.at und ab morgen auf Picasaweb Die beiliegenden Bilder sind von Sandra Winzer.
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Handbike Marathon Heidelberg
Am Sonntag, 5. Juli 2009, fand in Heidelberg in Deutschland zum 10. Mal der Marathon fuer Handbiker und Rollstuhlfahrer statt. Entlang des Neckars sind zwei Runden zu fahren. Ueber 180 Handbiker standen am Start. Ich habe bei diesem Rennen vor zwei Jahren den Weltrekord verbessert und auch davor mit dem Rennrollstuhl mehrmals gewonnen. Vom RSC heindl OOe waren drei Teilnehmer dabei. Richard Koller fuhr in der Klasse A1 (Tetra) ueber weite Strecken alleine und belegte mit persoenlicher Bestzeit den zweiten Rang. In der Klasse A2 (Tetra) fuhr ich mein bestes Rennen seit langem, mit einer Sekunde Rueckstand auf den Sieger wurde ich zweiter. Wir blieben zwar unter dem alten Rekord von Heidelberg und kamen auch an den aktuellen Weltrekord, den ich heuer in Padua aufgestellt hatte, bis auf 20 Sekunden heran. Walter Ablinger in der Klasse B (Para) erreichte den ausgezeichneten vierten Platz und war damit dem Podium bei einem hochklassigen Rennen so nahe wie noch nie zuvor. Weiter geht es am Samstag mit zwei Europacup Laeufen in Tschechien in Louny.
Beiliegend eine Auswahl an Bildern von Sandra Winzer, mehr dazu gibt es auf Picasaweb
Christoph Etzlstorfer Tel 0676 54 10 710 www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Handbike-Europacup in Lorsch
Am 28. Juni 2009 fand in Lorsch in Deutschland (zwischen Mannheim und Frankfurt) der sechste Lauf zum Handbikeeuropacup statt. Auf einer flachen Strecke von 5 km waren bei schwül-warmem Wetter acht Runden zu fahren. In der Division A (Tetra) kämpfte ich auf den ersten zwei Runden um den Anschluss an die Spitzengruppe, musste diese dann ziehen lassen und brach auf den letzten zwei Runden völlig ein. Kurz vor dem Ziel wurde ich noch von den Verfolgern überholt und belegte den sechsten Rang. Wesentlich besser erging es Walter Ablinger in der Division B (Para). Er konnte seinen kontinuierlichen Aufwärtstrend fortsetzen. Das ganze Rennen über fuhr er in der Spitzengruppe und leistete auch manchmal Führungsarbeit. Im Endspurt belegte er den achten Platz und etabliert sich damit so nach und nach in der Weltspitze. Weitere Gelegenheiten dafür bieten der Marathon in Heidelberg am kommenden Wochenende und zwei Europacup-Läufe in Tschechien eine Woche danach.

Weitere Fotos auf Picasaweb
Christoph Etzlsdorfer Zum Seitenanfang
EHC
Am 11. und 12. Juni 2009 fanden im Rahmen des Handbike Europacups in der Schweiz zwei Rennen statt. Vom RSC heindl OÖ nahmen drei Fahrer daran teil: Walter Ablinger aus Rainbach in der Division B (Para), Richard Koller aus Ennsdorf in der Division A1 (Tetra) sowie ich in der Division A2 (Tetra). Am ersten Tag wurde in Oensingen in der Nähe von Solothurn ein Straßenrennen ausgetragen. Eine selektive hügelige Runde von 14 km war je nach Behinderungsgrad drei mal (42 km) bzw. fünf mal (70 km) zu fahren. Starker Wind ermöglichte auf den Gefälleteilen Geschwindigkeiten von über 65 km/h. Walter Ablinger konnte sich bis zur Hälfte des Rennens in der Spitzengruppe halten, die etwa 20 Fahrer umfasste. Nach einem von mehreren Zwischenspurts konnte der Fahrer unmittelbar vor ihm das Tempo nicht mehr halten, Walter gelang es in der Folge nicht mehr, den Anschluss an die Spitzengruppe zu finden. Die Verfolgergruppe dezimierte sich durch weitere Tempoverschärfungen, mit einer Zeit von 2:12:02 für 70 km wurde er mit neun Minuten Rückstand 15. Völlig anders entwickelte sich das Rennen in der Division A1, wo Richard Koller weite Strecken des Rennens alleine fuhr und die 42 km in 2:17:03 mit einer Minute Rückstand auf den ersten als zweiter beendete. In der Division A2 wurde die Spitzengruppe von fünf Fahrern auch rasch dezimiert, ab der Hälfte des Rennens war ich alleine in der Verfolgung des ersten Fahrers und beendete mit 1:33:16 und etwas mehr als zwei Minuten Rückstand die 42 km als Zweiter. Am zweiten Tag stand im benachbarten Recherswil ein Einzelzeitfahren über 10 km auf einer selektiven Strecke auf dem Programm. Hier platzierte sich Richard Koller mit einer Zeit von 36:17 und eineinhalb Minuten Rückstand als zweiter (A1), ich mit 21:33 und nicht ganz einer Minute Rückstand als dritter (A2) und Walter Ablinger mit 17:52 und etwa eineinhalb Minuten Rückstand als Zwölfter (B). Während Richard und ich schon seit Jahren Ergebnisse mit Topplatzierungen liefern, gelingt Walter sukzessive der Vorstoß in die Spitze der sehr starken Division B, in der wenige Sekunden gleich viele Plätze ausmachen. Abgesehen vom Sportlichen war es auch sonst eine sehr gute Reise. Richi entpuppte sich als Tüftler und Last-Minute Schrauber. Walter hatte mit seiner Familie (drei Töchter) eine sehr starke Fangruppe, die aber auch noch viel Betreuung brauchte (Zwillinge mit zwei Jahren). Zum Seitenanfang
Linz Marathon 2009
Am 17. Mai fand im Rahmen des Linz Marathons ein Halbmarathon für Handbiker statt. 25 Fahrer waren gemeldet, so viele wie noch nie zuvor und wie bei keiner anderen Veranstaltung in Österreich. Das Leistungsspektrum reicht vom Weltrekordler und Paralympics-Sieger bis hin zum Hobby-Handbiker, wobei diese Hobby-Handbiker zum Teil in anderen Sportarten auch schon an Paralympics teilgenommen haben. Der Start fand bei sonnigem und warmen Wetter um acht Uhr auf der Autobahnbrücke statt, danach ging es mehr oder weniger rasant nach Urfahr, zurück über die Donau bis in den Wasserwald und dann wieder zurück ins Zentrum. Der Sieg ging nach vielen Jahren endlich wieder einmal an einen Fahrer unseres Vereins. Walter Ablinger, der sich in diesem Jahr ganz unglaublich gesteigert hat, gewann im Endspurt gegen Vorjahressieger Fritz Hopfgartner aus Graz. Dritter wurde Jan Tomanek aus Tschechien, der den Spurt gegen Gerhard Hochmayr gewann. Joe Sederl wurde mit persönlicher Bestzeit achter. Nach vielen Jahren bestritt einer der Handbike-Pioniere, Günter Gritsch, wieder einmal ein Rennen und belegt mit dem Vorspannbike den 11. Platz, knapp dahinter dem erst siebzehnjährigen Dominik Prommegger, der hier sein erstes Rennen bestritt. Günter Noitz, der seit vielen Jahren in Linz fährt, wurde mit einer Zeit von knapp über einer Stunde 16. In der Tetraklasse konnte ich mit einer sehr guten Zeit und einem Durchschnitt von knapp über 30 km/h gewinnen. Richi Koller, der aufgrund größerer Einschränkungen international in einer anderen Klasse fährt, wurde trotz Sturz mit einer ganz ausgezeichneten Zeit von knapp unter einer Stunde zweiter. Dahinter platzieren sich unsere Rugbyspieler Reinhold Felhofer und Max Stroblmayr sowie die Tischtennisspieler Sepp Erlinger und Hans Ruep, die sich mit dem Vorspannnbike gegenüber dem Vorjahr verbesserten. Abgerundet wurde das Ergebnis durch zwei Oberösterreicher, die nicht zu unserem Verein gehören, befanden sich noch dahinter. Es sind zwar einige gemeldete Fahrer nicht am Start gewesen, trotzdem waren noch nie so viele Fahrer in Linz im Ziel. Sehr erfreulich ist, dass neben den Handbikespezialisten, die viele Rennen fahren, auch die schon angesprochenen Hobbyfahrer sehr zahlreich vertreten waren. Die gute Organisation, die relativ flache Strecke und die tolle Zuschauerkulisse tragen dazu bei. Und damit ist auch fürs nächste Jahr noch viel Potential für eine Vergrößerung des Fahrerfeldes vorhanden.
Die Ergebnisliste Zum Seitenanfang
Handbiken auf fitness.at
Fitness-Test
Weltrekord Marathon
Am 26. 4. 2009 fand in Padua / Italien der Marathon statt. In den letzen Jahren hat die sehr schnelle Strecke immer mehr Handbiker angezogen, diesmal waren bei kühlem Wetter schon fast 100 am Start.
 Vom RSC heindl OOe nahmen drei Fahrer teil. In der Klasse Para kam Walter Ablinger aus Rainbach zum ersten Mal mit der Spitzengruppe ins Ziel und belegte in 1:08:31 den achten Platz (Ergebnis noch inoffiziell). Er trainiert seit einem halben Jahr nach meinen Programmen und hat mit diesem Ergebnis seine Marathonbestzeit innerhalb eines halben Jahres um mehr als zehn Minuten verbessert. Der Triathlet Gerhard Hochmayr aus Engerwitzdorf verbesserte seine Bestzeit um fünf Minuten und belegte in 1:14:47 den 16. Platz. In der Klasse Tetra gelang mir ein superschnelles Rennen, ich gewann in 1:17:55 mit 15 Sekunden Vorsprung auf Torben Broer aus Deutschland. Torben kenne ich sehr gut, da wir beide den gleichen Materialsponsor haben. Im Endspurt auf den letzten 100 m ist er kaum zu schlagen. Während des Rennens war ich sehr viel an der Spitze gefahren, bei 36 km kamen wir über eine Passage mit Kopfsteinpflaster und Strassenbahnschienen, wo jeder Fahrer seine eigene Linie suchte. Dies nutzte ich zu einem Zwischenspurt, durch den ich die Verfolger aus meinem Windschatten herausbekam, in der Folge zog ich einen langen Spurt bis zum Ziel durch und konnte die Verfolger auf Distanz halten. Im Handbiken gibt es keine offiziellen Weltbestzeiten, fuer die Marathondistanz werden trotzdem Bestenlisten geführt. Meine bisherige Bestzeit von 1:18:54 vom Marathon in Heidelberg 2007 war bisher Weltbestzeit fuer Tetras, in Padua konnte ich diese fast um eine Minute verbessern.
Das naechste Rennen wird der Halbmarathon im Rahmen des Linzmarathon sein.
Christoph Etzlstorfer Tel. 0676 54 10 710 www.erfolgslauf.at Zum Seitenanfang
Bericht von Walter Ablinger Handbikerennen in Frankreich mit persönlicher Bestzeit
Strahlender Sonnenschein, Frühsommerliche +25°, nur leichter Wind und ein flacher Rundkurs. Beste Vorraussetzungen fanden ca. 160 Behindertensportler in Rosenau (Frankreich) am Karsamstag vor.

Auf Grund der guten Vorbereitung über die Wintermonate (seit Anfang November 4.200 km auf der Rolle) mit meinem Trainer Dr. Christoph Etzlstorfer, dem neuen Schmicking Handbike und der guten äußerlichen Verhältnisse, setzte ich mir ein hohes Ziel, für meinen ersten Handbikebewerb 2009. In der Startaufstellung, wurde ich an der 28. Position, in die 4 Reihe eingewiesen. Im ersten Drittel des Rennens, konnte ich das Tempo der Führenden noch leicht mithalten. Nach einer Tempoverschärfung, haben sich ca. 10 Athleten abgesetzt. Leider waren wir uns in der Verfolgergruppe (ca. 15 Mann) nicht einig, um die immer größer werdende Lücke zu schließen. Zur Hälfte des Rennens haben mich zwei unaufmerksame, rücksichtslose Handbikekollegen in die Zange genommen. Das Tempo wurde wieder mal verschärft, zu meinem Vordermann tat sich ein halber Meter auf, meine beiden, seitlich fahrenden Kollegen, wollten in den Windschatten unseres Vordermannes, beide gleichzeitig. Sie zwickten mich ein. Leider hatte ich weder die Möglichkeit auszuweichen, noch konnte ich rechtzeitig bremsen. Der Linke verbog mir meinen Fußraster, sodass mein Schuh den Rest des Rennens an der Felge streifte und der Rechte hat mir, die am Rahmen befestigte Schaltung hoch gebogen, dass die Kette aus der Kassette sprang. Bis ich die Kette wieder aufgelegt und den Schaltheben zurechtgerichtet hatte, war meine Gruppe über alle Berge. Den Rückstand konnte ich nicht mehr aufholen und radelte alleine ins Ziel. Schade, eine Position bis zu Platz 11 wäre locker drinnen gewesen. Nichts desto trotz bin ich mit dem neuen Material, der Zusammenarbeit mit Christoph und dem ersten Rennen 2009 sehr zufrieden. Zu den Rennen im Jahre 2007 (Endzeit 1:27:40) und 2008 (Endzeit 1:29:59) in Rosenau, habe ich mich stark verbessert.

Ergänzungen von Christoph Etzlstorfer. Den ausführlichen Bericht von Walter möchte ich noch durch zwei weitere Ergebnisse ergänzen: In der Division A1 (Tetra) belegte Richi Koller den zweiten Platz, nur wenige Sekunden hinter dem dritten. In der Division A2 (ebenfalls Tetras, weniger beeinträchtigt als A1) wurde ich zunächst fünfter, nach Protest gegen den drittplatzieren Tschechen Martin Kovar noch vierter. Ich versäumte durch einen Fahrer mit Defekt vor mir, bereits am Start, den Anschluss an die Spitzengruppe. Leistete dann bei den Verfolgern sehr viel Führungsarbeit, das fehlte mir dann auf den letzten Kilometern, wo ich den Attacken der anderen nichts mehr entgegensetzen konnte. Das Ergebnis ist zwar nicht ganz optimal, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden.
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Berlin Marathon
48.000 Läufer, 8000 Inline Skater, tausende Walker, 160 Handbiker und 50 Rennrollstuhlfahrer, das waren die Teilnehmer am 35. Berlin Marathon am 28. September. Bei strahlend schönem und kühlem Wetter nahmen auch drei Sportler des RSC heindl OÖ die relativ flache Strecke, die knapp vor dem Ziel durchs Brandenburger Tor, ein Wahrzeichen Berlins führt, in Angriff. In der Division A (Tetra) konnte ich zeigen, dass ich bei den Paralympics in Peking vor zwei Wochen tatsächlich ein Rennen hatte, das weit unter meinem Leistungsniveau war. Mit Platz zwei und einer recht ansprechenden Zeit von 1:30:19 kam ich ins Ziel.

Walter Ablinger und Gerhard Hochmayr hatten beide persönliche Bestleistungen als Ziel. Gerhard belegte mit 1:19:43 in Division C den 19 Platz, Walter mit der gleichen Zeit in der Division B den 10. Platz. Ihr Pech war, dass sie am Start in keine der schnellen Gruppen kamen und dadurch nicht vom Windschatten guter Fahrer profitieren konnten. Ganz im Gegenteil, sie mussten in ihrer Gruppe viel Führungsarbeit leisten und andere Fahrer ziehen. Somit erreichten sie gerade einmal ihre Minimalziele mit Zeiten knapp unter 1:20. Wie immer standen hunderttausende Zuschauer entlang der Strecken. Musik- und Showgruppen sorgten auch abseits der Strecke für Stimmung und bereiten so eine einzigartige Kulisse.
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
8. Kapsreiter „Sauwaldman“ Radmarathon
Mein zweiter Start beim "Sauwaldman" Radmarathon, führte mich gleich wie im letzten Jahr, über die Strecke B (78km mit 1000 hm) durch das wunderschöne Sauwaldgebiet zwischen Schärding, Passau und St. Roman.

Mir erging es dabei ähnlich wie bei meinem ersten Antreten. Die letzt jährige Endzeit, konnte ich sogar um 4 min und 40 sek unterbieten. Meine offizielle Gesamtzeit, war heuer 3:45:09,56 Std, gerade mal 1:30:26 Std. hinter dem schnellsten Radfahrer über die Strecke B - ist doch nicht sooo schlimm - oder? Highlights waren sicherlich die Durchfahrten am Schärdinger Stadtplatz und in der Brauerei Kapsreiter. Vielleicht stehen nächstes Jahr mehrere Handbiker mit mir am Start.
Mit sportlichen Grüßen, Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
6. CLR-Sauwald Bergsprint
Es gab zwar einen Wechsel des Veranstalters (CLR Sauwald), aber der Bewerb, wurde wie gewohnt professionell ausgetragen. In einer gesonderten Wertung, wurden wir Handbiker (mit dabei die zwei RSC heindl Sportler Hackinger und ich) eine halbe Stunde vor dem Hauptfeld auf die 10 km lange und über 420 hm führende Strecke geschickt. So genossen wir auch heuer wieder, einen Zieleinlauf mit vielen begeisterten Zusehern.

Den Titel des Sauwald – Bergkönigs bei den Handbikern, sicherte sich in souveräner Manier der Steirer Thomas Frühwirth. Mit einer Siegerzeit von gerade mal 39,47 min und einem Schnitt von 15,0 km/h, lies er den Vorjahressieger und heurigen Zweiten Christian Peter aus Wien mit 4,11 min hinter sich. Dritter, wurde der aus Villach angereiste Klaus Dolleschal. Bei meinem bereits dritten Antritt bei diesem Bewerb, belegte ich heuer den fünften Gesamtrang bei den Handbikern. Erstmals, konnte ich unter einer Stunde bleiben. Mit genau 57,16 min unterbot ich mein Vorjahresergebnis um 7,10 min.

Besonders erfreulich ist die Teilnahme von Ludwig Hackinger. Mein Vereinskollege, konnte nach einer sehr langen Verletzungspause, vielen Krankenhaustagen und anstrengender Therapie- und Kuraufenthalte, wieder am Bergrennen teilnehmen.
Mit sportlichen Grüßen, Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
EHC Veranstaltung Louny / Tschechien

Am 26. Juli fanden in Louny in Tschechien zwei Europacup-Läufe der Handbiker statt. Wie üblich war die Veranstaltung sehr gut organisiert. Am Vormittag wurde ein Einzelzeitfahren über 15 km ausgetragen. Am Nachmittag ein Kriterium auf einem winkeligen und hügeligen Stadtkurs mit 2 km Länge (30 Minuten plus eine Runde für Tetras, 60 Minuten für Paras). Die Kurven wurden mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h angefahren. Vor dem Rennen der Tetras ging ein Gewitterregen nieder, wodurch viele Sportler wie Cross-Fahrer aussahen. Nach erst kürzlich überstandenen Infekt war Richard Koller mit jeweils zweiten Plätzen in der Klasse A1 (hohe Tetras) sehr zufrieden.

Damit sicherte er sich auch in der EHC Gesamtwertung den zweiten Platz. Walter Ablinger war in den letzen Wochen durch einen Dekubitus gehandicapt und platzierte sich jeweils im vorderen Mittelfeld der Division B (hohe Paras). In der Division A2 (tiefe Tetras) belegte ich ebenfalls jeweils zweite Plätze, was genauso wie bei Richi den zweiten Platz in der Endwertung bedeutete. Dies war die letzte Veranstaltung des EHC 2008, das nächste große Rennen wird in Peking bei den Paralympics stattfinden.
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
Österr. Meisterschaft Radsport
Am 19. Juli fand in Statzendorf / NÖ die österr. Meisterschaft im Radsport statt, an der zwei Handbiker unseres Vereins teilnahmen. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Joe Sederl und Walter Ablinger fuhr unserer Rugby-Crack Max Stroblmair sein erstes Rennen. Wie üblich fand die ÖM auf der schwersten Strecke des ganzen Jahres statt. Drei Runden waren zu fahren, mit einer Länge von je 7,2 km und 110 Höhenmetern. Das bedeutete eine lange Abfahrt mit 65 bis 70 km/h und eine langgezogene Steigung von etwa 1,5 km mit bis zu 10% Steigung und stellenweise 10 km/h für Paras, 5 km/h oder weniger für Tetras.

Max hielt auf dieser Strecke eine Runde durch, ich war nach drei Runden zweiter mit deutlichem Rückstand auf den zweiten Paralympics-Starter Wolfgang Schattauer aus Wien. Es ist schade, dass die ÖM immer auf solch schweren Kursen ausgetragen wird, weil die Zahl der Starter dadurch immer klein bleiben wird. Strecken, die für Radfahrer gerade einmal anspruchsvoll sind, werden für wenig trainierte oder schwerer behinderte Handbiker zur kaum bewältigbaren Hürde.
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
Handbike EC Rennen Holzkirchen
Am 20. und 21. Juni fanden in Holzkirchen bei München zwei UCI/IPC Europacup-Rennen für Handbiker und Radfahrer statt. Das Wetter war an beiden Tagen ausgezeichnet. Vom RSC heindl OÖ waren Walter Ablinger und ich am Start. Überraschend war, dass nach EHC Regel gefahren wurde und nicht nach dem restriktiveren Reglement des IPC, welches auch in Peking zur Anwendung kommen wird. Am Freitag wurde auf einer leicht hügeligen Runde von 7,2 km Länge das Strassenrennen ausgetragen. Für alle Klassen waren 5 Runden zu fahren. Walter konnte sich in der Division B in der Verfolgergruppe halten und belegte mit nur geringem Rückstand auf den Sieger den zehnten Platz. Damit dokumentierte er ein weiteres Mal seinen stetigen Leistungszuwachs. In der Division A legte der deutsche Paralympics-Starter Torben Broer einen Blitzstart hin, erst am Anfang der zweiten Runde konnte ich ihn einholen, wenige Kilometer später an einer Steigung abschütteln und dann mit gleichmäßigen Rundenzeiten das Rennen ganz klar als Sieger beenden. Der Kurs für das Zeitfahren über 8 km am Samstag war sehr anspruchsvoll, kaum flache Stellen, dafür viele Steigungen und Abfahrten mit einigen engen Kurven. Hier lief es für Walter nicht ganz nach Wunsch, aber das lag wohl eher an seinen hohen Erwartungen. Er belegte den zwölften Rang, auch hier wieder mit relativ wenig Rückstand auf den Ersten. Für mich wurde es auch in diesem Rennen ein klarer Sieg, was insofern von Bedeutung ist, als die Strecke in Peking ebenfalls sehr anspruchsvoll und hügelig sein wird.

Das nächste Rennen wird die österr. Meisterschaft in vier Wochen in Statzendorf / NÖ sein, wo unser Verein wieder stärker vertreten sein wird.
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
Vom Mühlviertel bis zum Meer mit dem Handbike
Bericht Gerhard Hochmayr
Engerwitzdorf, Donnerstag, 29. Mai 2008, 7:00 Uhr: Wolfgang Weilguni mit dem Rennrad und ich mit dem Handbike, starten pünktlich wie verabredet. Um dem Morgenverkehr auszuweichen fuhren wir durch das Gusental nach St. Georgen, über die Donau (Kraftwerk Asten), durch Enns, Richtung Sierning, entlang der Steyr, eine wunderschöne Landschaft, die wir Dank des schönen Wetters so richtig genießen konnten, bis nach Klaus. Von dort weg ging es auf der Bundesstraße weiter Richtung Windischgarsten und damit auch die ersten richtigen Anstiege. Kurz vor Windischgarsten und den ersten 100 km am Bike kehrten wir zum Mittagessen ein. Zu diesem Zeitpunkt zeigte das Thermometer 37°C im Schatten an und was die Sache nicht vereinfachte, hatten wir Südwind, der uns übrigens bis zum Meer treu blieb. Beides konnte uns aber nicht aufhalten, und es ging weiter Richtung Phyrnpass, was an diesem Tag mit 994 m Höhe und mit einer max. Steigung von 10% schon sehr anstrengend für mich, jedoch nur ein Vorgeschmack für den nächsten Tag war. Doch wie sage ich immer: „Wo es hinauf geht, geht es dann auch wieder hinunter“, und es folgte eine tolle Abfahrt bis hinunter nach Liezen. Von dort neben der Hauptverkehrsroute durch Aigen, Öblarn nach Stein am Fuße des Sölkpasses wo wir unser Tageziel nach 156 km und 8 Std 23 min Fahrzeit erreicht hatten. Wenig später erreichte uns Elke meine Frau, und mein Sohn Mathias, die am Nachmittag von Zuhause mit dem Auto gefolgt waren und an den nächsten zwei Tagen unsere Begleitung waren.

Gröbming, Freitag, 30. Mai 8:00 Uhr: Wolfgang und ich waren ausgeruht vom ersten Tag und bereit zur Abfahrt. Geschlafen haben wir übrigens in einer kleinen sehr netten Privatpension bei Putz Klement, wo der Besitzer selbst im Rollstuhl sitzt und einigen Insidern von uns ein Begriff sein wird. Wir lernten ihn am Vorabend bei ein paar lustigen Anekdoten aus seinem Leben kennen, und hatten viel Spaß dabei. Doch nun ging es los. 8 km zurück nach Stein auf 670 m Seehöhe, eine optimale Strecke um uns warmzufahren für den Anstieg über den Sölkpass, der 27 km lang ist und auf 1790 m ansteigt. Es ging gleich einmal heftig los, für mich galt es meine Herzfrequenz in Griff zu halten ( nicht über 165 hf) und so teilte ich mir auch die Geschwindigkeit ein. Nach ca. 4 km flacht der Pass dann etwas ab, bis wieder ca. 4 km vor dem Gipfel, von Weitem sieht man schon die Kehren die es in sich haben, mit einer Steigung bis 15% und den letzen 550 hm. Dann war der höchste Punkt unserer Reise erreicht. Stolz nahm ich am Gipfel die Gratulationen einiger Bergwanderer entgegen, die uns beim Anstieg beobachtet hatten. Und dann ging es wieder bergab. Elke sagte sie bleibt mit dem Auto weit hinter uns weil sie es nicht mit Ansehen kann wenn wir bis zu 80km/h hinunter fuhren. Kurz vor Murau vereinbarten wir, dass ich mit Elke und Mathias essen gehe und Wolfgang mit dem Rad weiter fährt. Nach dem Essen und etwas erholt von den doch sehr starken Anstrengungen über den Sölkpass folgte ich Wolfgang mit dem Auto und kurz vor Flattnitz stieg ich wieder in mein Handbike, nach noch einem kurzen Anstieg für mich ging es dann wieder bergab, weiter über noch ein paar Anstiege, die mittlerweile ganz schön weh in den Armen taten, kamen wir durch Feldkirchen an den Ossiachersee. Dort folgten wir dem Südufer fuhren durch Villach und dann hinaus entlang der Bundesstrasse nach Arnoldstein Bei mir zeigte mein Polar 127 km und eine reine Fahrzeit von 8 Std 40 min an. Leider gab es in Arnoldstein kein passendes Zimmer für mich so mussten wir zur Autobahnrasstation Dreiländereck mit dem Auto fahren. Beim reichhaltigen Abendessen beschlossen wir, unser geplantes Ziel von Venedig nach Lignano, wo wir unser Hotel gebucht hatten zu verlegen, so verkürzte sich die letzte Tagesetappe auf ca. 150 km.
Tarvisio Samstag 31. Mai 8:00 Uhr Nach einer sehr erholsamen Nacht fühlte ich mich zu meinem Erstaunen extrem gut. Mit dem Auto fuhren wir nach Tarvisio, von wo aus wir unsere letzte Etappe starteten. Tarvisio liegt ca. auf 750 m Seehöhe und von nun an ging es fast nur mehr bergab. Also, jeder der mit dem Handbike einmal eine längere Strecke in einer tollen Zeit fahren will, dem kann ich diese Strecke nur ans Herz legen. Nach gut 50 km durchs Kanaltal in Italien hatten wir noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 36 km/h, „sagenhaft“. Beim Mittagessen nach knapp über 100 km lagen wir immer noch auf 32 km/h. Die letzten 45 km kamen wir dann zweimal in einen richtig staken Mairegen, jedoch bei der Ankunft in Lignano wo uns Elke, Mathias meine Schwester Silvia, ihre Kinder Anja und Tina, Wolfgang und mich nach einer Tagesetappe von 4 Std 57 min, 149 km mit einem Schnitt von 30,06 km/h in Empfang nahmen, schien wieder die Sonne. Zum Seitenanfang
Handbike Europacup

Am 24. Mai fand in Schenkon in der Nähe von Luzern in der Schweiz ein Einzelzeitfahren im Rahmen des Europacups statt. Eine anspruchsvolle Runde von 21 km um den Sempacher See wurde von etwa 50 Rennrollstuhlfahrern (zwei Runden als Marathon) und etwa 140 Handbikern in Angriff genommen. Wie üblich war das Rennen hervorragend organisiert, auch das Wetter spielte weitgehend mit. Vom RSC heindl OÖ waren zwei Teilnehmer vertreten. In der Division A1 (hohe Tetras) startete Richard Koller. Sein Wunschergebnis, eine Zeit um eine Stunde, versäumte er knapp, mit 1:05:03 wurde er dritter. In der Division A2 war ich am Start. Nach einem Trainingsunfall vor zwei Wochen (mehrere Mittelfussknochen gebrochen, Blutergüße im Fuss) waren meine Ziele sehr moderat. Die konnte ich aber in einem sehr guten Rennen weit übertreffen. Mit 43:19 (etwa 29 km/h Durchschnitt) belegte ich den zweiten Platz.
Christoph Etzlstorfer Zum Seitenanfang
ÖSTM Behindertenradsport (Einzelzeitfahren) in Pinsdorf/Wiesen (OÖ)

Auf Grund der Vorverlegung des Einzelzeitfahrens, von ursprünglich Ende August auf Anfang Mai, verbrachte ich den diesjährigen Muttertag im Handbike. Da leider unser Obmann und Vorzeigehandbiker Christoph Etzlstorfer wegen eines Trainingsunfalls, er kollidierte mit einem Motorradfahrer, und zog sich dabei mehrere Brüche der Mittelfußknochens zu, nicht starten konnte, war ich der einzige Teilnehmer aus unserem Verein. Auch Teamkollege Sederl musste krankheitsbedingt passen. Der Bewerb lief relativ gut für mich. Der anfänglich etwas hügelige Kurs und der doch recht heftige Wind, ließen keine Spitzenzeiten zu. Mit einer Endzeit von 26:57,13 und einem Rückstand von 4:05 Minuten auf den späteren Sieger in meiner Klasse (HC B), Manfred Putz aus der Steiermark, war ich jedoch sehr zufrieden. Manfred schaffte die 12,9 km in 22:51,69 und einem Schnitt von 33,9 km/h. Zweiter wurde sein steirischer Landsmann Fritz Hopfgartner. Ich konnte mir hinter den beiden den dritten Rang sichern. Mit einem Schnitt von 34,5 km/h, schaffte Elmar Sternath aus Bayern (Klasse HC C) die schnellste Handbikerzeit des Tages. Zweiter wurde Markus Schmoll (Bgl) vor Klaus Dolleschal (Knt). Ich wünsch Christoph und Jo gute Besserung und baldige Genesung.
Mit sportlichen Grüssen, Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
Neusiedlersee Radmarathon 2008
Zwei Sportler des RSC heindl OÖ stellten sich der Herausforderung, den Radmarathon mit dem Handbike zu bestreiten.
Hochmayr Gerhard, er war auch schon im letzten Jahr dabei, und ich fanden heuer fast perfekte äusserliche Bedingungen vor. Die fast 1100 Radfahrer, hatten eine Strecke von 129 km zurückzulegen. Beim Ultra Bewerb, waren nicht ganz 100 Sportler angetreten. Sie mussten sogar zwei Seerunden radeln. Bei meinem bis lang längsten Handbikerennen, ging es gleich nach dem Start in Mörbisch in die Weinberge (- nicht wirklich Berge, aber doch recht "saftige" Hügel). Die ersten 20 km waren sehr kupiert und auch der Wind lies nicht lange auf sich warten. Freilich viel schwächer als letztes Jahr, aber doch immerhin mit ca. 15 km/h, wehte er uns - komischer weise immer von vorne, entgegen. Mit starker Unterstützung vom Teamkollegen Hochmayr, brachte ich die erste Hälfte des Rennens relativ gut hinter mich. Bei km 85 hatte ich einen leichten Schwächeanfall und musste abreissen lassen. Auch Gerhard konnte den Windschatten einer guten Radfahrergruppe nicht halten und quälte sich alleine weiter. Ich konnte wieder zu ihm aufschließen, merkte aber bald (ca. 30 km vorm Ziel), dass er momentan in guter Form ist. Die Vorbereitung auf den Ironman in Klagenfurt trägt Früchte - weiter so! Auf den letzten km hat mir Gerhard noch 3:34 min abgenommen. Er ging mit einer Gesamtzeit von 4 Std. 27 Min. 43 Sek. als 641. über die Ziellinie. Ich beendete das Rennen an der 648 Stelle mit einer Endzeit von 4 Std. 31 Min. 17Sek.
Mit sportlichen Grüssen, Walter Ablinger www.ablinger.eu Zum Seitenanfang
Linz Marathon 2008
Am 13. April fand im Rahmen des 7. Linzer Marathons ein Halbmarathon für Handbiker statt. Der Start erfolgte bei kühlem, aber sehr sonnigen Wetter um 8:45 auf der Autobahnbrücke über die Donau. Es folgten etwa 4 km auf der Autobahn und die restlichen 17km durchs Linzer Stadtgebiet (Urfahr, Wasserwald und Zentrum).
17 Fahrer waren am Start, darunter auch einige Neulinge mit dem Vorspannbike. Zehn Fahrer sind Mitglieder des RSC heindl OÖ, erstmals waren auch unsere Top Tischtennsspieler Hans Ruep und Sepp Erlinger am Start. Das interne Duell ging ganz knapp an Hans. Die beiden haben auch schon fürs nächste Jahr ihren Start zugesagt, ich hoffe, es gibt dann wieder ein paar Neulinge mehr.
Den Sieg bei den Paras holte sich Fritz Hopfgartner aus der Steiermark, knapp hinter ihm mit einer sehr guten Zeit folgte unser Triathlet Gerhard Hochmayr (Zeit 39:01, das sind 32,4 km/h), der sich im Endspurt gegen einen deutschen Fahrer durchsetzen konnte. Walter Ablinger, Joe Sederl, Robert Huemer, Christoph Stadlbauer und Günter Noitz platzierten sich im Mittelfeld. Bei den Tetras kratzte Richi Koller an der Schallmauer von einer Stunde (1:01), eine für seine Klasse sehr beachtliche Zeit.
Die Ergebnisliste
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4. Offene Niederbayerische Handbike-Meisterschaften am 05.04.2008 in Ruhstorf
Bei besten Wetterbedingungen konnte die Handbike-Meiserschaft in Ruhstorf abgehalten werden, es war wieder einmal eine toll organisierte Veranstaltung. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs a 2,1km, der 10 mal zu fahren war, konnte Hopfgartner Fritz mit einer starken Aufholjagd das Rennen für sich entscheiden. Kobisch Peter und ich wechselten uns jede Runde mit der Führungsarbeit ab. Für mich war es nach der Winterpause ein erster Test, und das Ergebnis fiel sehr positiv mit einer persönlichen Bestleistung für mich aus. Für den RSC heindl OÖ starteten noch Huemer Robert und Stadlbauer Christoph die mit einer tollen Leistung den 11 und 12 Gesamtplatz erreichten.
Die Ergebnisliste
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Los Angeles Marathon
Christoph Etzlsdorfer
Am 2. März 2008 fand der 23. Los Angeles Marathon statt, an dem ich zum bereits 18. Mal teilnahm. Die Vorbereitung war leider nicht optimal, da ich zwei Wochen vorher noch mit Fieber im Bett lag. Bis zum Rennen war ich aber wieder gesund, aber eben nicht so gut vorbereitet wie geplant. Der Start fand vor den Universal Studios statt. Auf dem ersten Kilometer ging es 50 Höhenmeter nach oben, dann 200 Höhenmeter hinunter, auf einer leicht kurvigen Strecke mit schlechtem Asphalt gab es Abschnitte mit bis zu 10% Gefälle. Mein Hotel war in Zielnähe, und so machte ich mich um 6:00 mit dem Handbike Richtung Start auf, kletterte mit 6 km/h die 200 Höhenmeter hinauf zum Start, wo ich um 7:30 eintraf. Ggenau richtig für den Start um 7:45. Bei der Abfahrt erreichte ich knapp 65 km/h, das war bei dem holprigen Straßenbelag schon eine interessante Herausforderung. Die hügelige Anfangsphase hatte jede Gruppe aufgesplittert. Ich überholte zwar im Rennen einige Fahrer, die es bergab mehr laufen hatten lassen, fuhr aber den Grossteil des Rennens alleine. Mit 1:42:12 belegte ich in der offenen Klasse Platz fünf, alle übrigen Tetras waren hinter mir. Abgerundet wurde die Reise mit viel Training bei sehr angenehmen Wetter, dem Besuch eines NBA Spiels sowie Touren nach Stanta Monica, Pasadena und Hollywood. Zum Seitenanfang
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