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Niederösterreichische und Wienermeisterschaft (21. - 22.01.2012)
Bericht: Stadlbauer Christoph
So wie jedes Jahr fand auch dieses Wochenende die Landesmeisterschaft unserer Niederösterreicher- und Wienerfreunde in Lackenhof am Ötscher statt. Es wurden an beiden Tagen zwei Riesentorläufe in zwei Durchgängen gefahren, wo ich beide Rennen in meiner Klasse für mich entscheiden konnte. Die Piste war ziemlich aufgeweicht weil es in der Nacht davor geregnet hatte. Daher war es am Sonntag relativ schwierig zum Fahren. Bin aber froh, dass ich an beiden Tagen gewonnen habe. Zum Seitenanfang
IPCAS Punkterennen in Abtenau (19.01.2012)
Bericht: Stadlbauer Christoph
Von Mittwoch bis Donnerstag reiste ich nach Abtenau (Salzburg), da dort am Mittwoch ein Riesentorlauftraining und am Donnerstag zwei IPCAS Super G stattgefunden hatten. Glück mit dem Wetter hatten wir auch da nicht, da es den ganzen Tag geregnet hatte und die Piste dementsprechend weich war. Leider konnte ich wieder nicht soviele Punkte einfahren, dass ich im Europacup starten darf, obwohl im ersten Rennen schon eine deutliche Steigerung da war. Beim zweiten Lauf, der nicht umgesteckt wurde, bin ich leider beim zweiten Tor gescheitert und musste einmal mehr einen Ausfall hinnehmen. Zum Seitenanfang
Tiroler Meisterschaft in Obereggen/Südtirol (13. - 15.01.2012)
Bericht: Stadlbauer Christoph

Diesmal hat die Tiroler Meisterschaft vom 13. – 15. Jänner in Südtirol (Obereggen) stattgefunden. Das Wetter war an allen drei Tagen traumhaft schön und auch die Schneebedingungen konnten besser nicht sein.
Am Freitag hatten wir einen Riesentorlauf in zwei Durchgängen zu fahren, ich konnte mit einer etwas zurückhaltender Fahrt aber dennoch den siebten Rang belegen. Am Samstag sind wir am Vormittag Super G gefahren, wo ich mit einer sehr risikofreudigen Fahrt den sechsten Rang belegte. Gegen Abend fand dann auch noch zum ersten mal ein Nachtslalom statt, bei dem ich den fünften Platz erreichen konnte. Zum Seitenanfang
Roll Rinn 2012 (06. - 08.01.2012)
Bericht: Stadlbauer Christoph

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder am 7. Jänner bei relativ schönem Wetter und guten Schneebedingungen die Veranstaltung "Rollrinn" statt. Dieses Jahr ging schon am Vormittag ein IPCAS Europacuprennen mit einem Slalom über die Bühne, bei dem ich mit meiner Leistung eigentlich ganz zufrieden sein kann. Gegen Abend war dann ein Parallel-Riesentorlauf ausgesteckt, bei dem ich zu Trainingszwecken auch am Start war. Zum Seitenanfang
Tirolertraining (02. - 03.12.2011)
Bericht: Stadlbauer Christoph

Ein gutes Training konnten Brunnmayr Christoph und ich mit den Tirolern absolvieren. Trainiert wurde am Stubaier Gletscher. Freitag und Samstag trainierten wir Slalom, am Sonntag Super-G. Wobei wir am Sonntag etwas Pech mit dem Wetter hatten. Trotz allem konnten wir uns für die Rennen im Pitztal gut vorbereiten. Dort bestreiten wir am 08.12. zwei IPCAS Super-G Rennen.
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Training am Stubaier Gletscher (10. - 13.11.2011) und EC-Slalom in Landgraaf (NL) (14. - 18.11.2011)
Bericht: Stadlbauer Christoph
Vom 10. 11. – 13.11.2011 fand am Stubaier Gletscher in Tirol das zweite Nachwuchs-Kadertraining statt. Es wurde, bei besten Bedingungen, an allen drei Tagen Slalom trainiert.
Anschließend, am 14. 11., fuhren wir dann weiter in die Skihalle nach Landgraaf, wo wir ebenfalls Slalom trainierten und zwei Europacup-Slaloms gefahren sind. Erstmals war auch ein Ex Profi, Rennläufer Matthias Lanzinger, am Start. Bei den ersten Slalomrennen in dieser Saison hatte ich einen nicht so guten Start erwischt. Beim ersten Slalomlauf bin ich auf einer Eisplatte ausgerutscht, was einen Ausfall zufolge hatte. Beim zweiten Rennen konnte ich, mit einer etwas zurückhaltenden Fahrt, denn 14. Rang belegen. Am Freitag den 18.11. sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Wir hatten ein gutes Trainingsprogramm für die noch anstehenden Rennen absolviert. Zum Seitenanfang
Info Skicard 2011/2012
Liebe Skisportfreunde! Seit voriger Saison (2010/2011) bekommen wir vom ÖSV bzw. vom OÖSV für die Skicard eine Behindertenermäßigung, die diesmal € 3,-- beträgt. Weiters gehen wir davon aus, dass wir auch für diese Saison (2011/2012) die € 3,-- erhalten werden. Wir geben diese Ermäßigung natürlich zur Gänze an die Sportler weiter, wodurch sich der Beitrag für die Skicard 2011/12 um € 6,-- verringert. Der voraussichtliche Mitgliedsbeitrag beträgt somit für neue behinderte Mitglieder € 23,-- minus € 3,--. Für laufende Mitglieder € 23,-- minus € 6,-- (Refundierung Saison 2010/2011 € 3,-- und neue Saison € 3,--). Die Vorschreibungen werden wir, wie gewohnt, im September/Oktober ausschicken. Zum Seitenanfang
ÖSTM in St. Lambrecht (Steiermark)
Am 04.03. bis 06.03 fand in St. Lambrecht die Österreichische Staatsmeisterschaft statt, Pistenverhältnisse und Wetter waren traumhaft . Am ersten Tag sollte eine Superkombi ausgetragen werden, was aber nicht so war, weil die Sicherheit für nicht ausreichend war. Am zweiten Tag wurde dann ein RTL gefahren, wo ich leider zu Sturz kam und nur den 23. Rang belegte. Am letzten Tag wurde dann die Superkombi nachgetragen, wobei ich auch da,mit meiner Leistung nicht zufrieden sein konnte. Beim Super G wurde ich 7. Im Austrian Cup und beim Slalom bin ich kurz vorm Ziel ausgeschieden. Zum Seitenanfang
Austrian Cup in Rußbach (Salzburg)
Dieses Wochenende stand die Oberösterreichische und Salzburger Meisterschaft am Programm. Anreise war schon am Freitag, da hatten wir einen Trainingstag den die Salzburger organisiert haben. Am Samstag war dann die Oberösterreichische Landesmeisterschaft, da leider das Wetter nicht mitspielte und es den ganzen Tag regnete, wurde der 2. Durchgang abgesagt und ich Landesmeister. Sonntag war dann die Salzburger Meisterschaft wo das Wetter auch nicht viel besser war konnte ich den 2. Rang belegen. 1. wurde Riedl Andreas der mir im 2. Durchgang 1,5 sek. abgenommen hatte. Zum Seitenanfang
Letztes Kadertraining
Wieder fand das 4. Training in St. Lambrecht statt, wo wir am Sonntag das erste Austrian Cup Rennen gefahren sind. So konnten wir uns gut auf das Rennen vorbereiten bei schönem Wetter und gute Pistenverhältnissen. Beim Rennen war ich eigentlich ganz gut am Weg bis auf den Zielhang da hatte ich einen schweren Fehler der mir möglicherweise den Sieg gekostet hatte, so erreichte ich den dritten Rang. Sieger wurde Lechner Peter ( Tirol). Zum Seitenanfang
NÖ. Landesmeisterschaft und Wienerlandesmeisterschaft
Diese beiden Rennen wurden in Lackenhof ausgetragen wie jedes Jahr auf der Distelpiste. Sammstag war die Niederösterreichische und am Sonntag die Wiener. Am Samstag musste ich mich den 2 Tiroler Andreas Riedl und Lechner Peter ganz knapp geschlagen geben und wurde 3. Am Sonntag erreichte ich den 2. Rang. Zum Seitenanfang
Training am Stubaier Gletscher
Das erste Training in dieser Saison fand am Stubaier Gletscher statt, untergebracht waren wir im Hotel Alpenhof das was nicht gerade Behindertengercht war. Es waren sehr gute Pistenverhältnisse und schönes Wetter, bis auf einen Tag da konnten wir nicht auf dem Gletscher wgen starken Föhn. Am ersten Tag stand wie immer Einfahren am Programm und am zweiten Tag Techniktraining. Zum Seitenanfang
Stangerlkurs im Kaunertal
Wie immer waren wieder sehr viele Monoskifahrer und Wintersportbegeisterte für den Stangerlkurs angemeldet. Am ersten Tag hatten wir Pech mit dem Wind, da war das Fahren unmöglich. Die restlichen 4 Tage konnten wir dann gut ausnutzen, beste Schneebedingungen und Pistenverhältnisse. Untergebracht waren wir wie immer im Rollihotel Weisseespitze. Zum Seitenanfang
ÖSTM Kitzbühel
Dieses Mal fanden die Österreichischen Staatsmeisterschaften der Alpinen Behindertensportler in Kitzbühel statt. Das Wetter war, wie schon sehr oft in dieser Saison schön und auch die Pistenverhältnisse waren optimal. Am ersten Tag, hatten wir einen Super G der ziemlich anspruchsvoll war. Leider kam ich im Mittelteil zu Sturz. Am zweiten Tag, hatten wir einen Riesentorlauf auf dem berühmten Ganslernhang, wo ich Platz 17 belegte. Am dritten Tag war noch der Slalom, indem ich bereits im 1. Durchgang ausgeschieden bin.
Die steirische- und kärntnerische Landesmeisterschaften wurden am letzten Februarwochenende auf der Koralpe ausgetragen. Am 1. Tag wurde ein Riesentorlauf gefahren. Auf einem eigentlich ein sehr schöner Hang, der aber relativ flach ist, musste ich mich meinen Teamkollegen aus dem Nachwuchskader, dem Burgenländer Groß Hans Jürgen und dem Tiroler Andreas Riedl, geschlagen geben. Am nächsten Tag stand der Super G am Programm, der aber wegen starken Wind abgesagt werden musste. In der Zwischenwertung (nach 11 Rennen) des Austrian Cups liege ich auf dem aussichtsreichen 5. Rang. Es stehen noch zwei Rennveranstaltungen mit vier Rennen aus.
Sportliche Grüße Christoph Stadlbauer Zum Seitenanfang
Letzter Kaderkurs, erstes Austrian Cup Rennen
Das 5. und letzte Kadertraining des Nachwuchsteams absolvierten wir in St. Lambrecht in der Steiermark. Wie schon so oft in der Saison hatten wir gute Wetter- und Pistenverhältnisse. Das Training dauerte von 07.01. bis 09.01.2010. Anschließend, am Sonntag, hatten wir dann unser erstes Austrian Cup Rennen 2010. Es wurde ein Riesentorlauf in zwei Durchgängen gefahren. Auf Grund eines Torfehlers wurde ich leider nach dem 2. Durchgang disqualifiziert. Nächste Woche habe ich aber schon meine nächste Chance. Zum Seitenanfang
OÖ Landesmeisterschaft 2010

Vergangenes Wochenende fuhren wir in St. Michael im Lungau um die Oberösterreichische Landesmeisterschaft. Da nicht sehr viele Monoskifahrer am Start waren, musste ich nur gegen meinen Vereinskollegen Hackinger Ludwig antreten. Mit zwei guten Läufen, ein wenig Glück im 2. Durchgang und entsprechend mehr Trainingstagen, konnte ich ihn um eine gute Sekunde hinter mir lassen. Auch in der Austrian Cup Wertung siegte ich vor Gross Hans-Jürgen aus dem Burgenland.
Christoph Stadlbauer
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Trainingsauftakt
Der Winter nähert sich mit riesen Schritten und die alpinen Wintersportler werden wieder aktiv. Der RSC heindl OÖ unterstützt auch heuer wieder, den im Nachwuchskader des Austrian Skiteam Behindertensport fahrenden Aigen/Schlägler Christoph Stadlbauer. Wir wünschen ihm eine unfallfreie Saison und gutes Gelingen. Nach dem ersten Kaderkurs, verfasste er nachstehende Zeilen:
Trainingsauftakt am Stubaier Gletscher

Bei optimalen Pistenverhältnissen und strahlenden Sonnenschein, haben wir unsere ersten Schwünge gezogen. In den ersten drei Tagen standen nur Einfahren und das Gefühl wieder bekommen am Programm. Übernachtet haben wie im Hotel Gasteigerhof in Gasteig von dort waren es nur noch ca. 12 km bis zum Parkplatz.
Christoph Stadlbauer Zum Seitenanfang
Österreichische Staatsmeisterschaft Ski Alpin für körper- u. sehbehinderte Sportler in Hinterstoder
Bei der Staatsmeisterschaft werden vier Bewerbe in drei Tagen gefahren: Slalom; Riesenslalom; Super-G u. Super-Combi. Pro Bewerb gab es in etwa 100 Teilnehmer, davon 9 aus Oberösterreich. Drei Sportler aus den Reihen des Rollstuhlsportclub heindl OÖ (Ablinger, Stadlbauer und Hackinger) waren am Start. Das Starterfeld ist in 3 Gruppen aufgeteilt: Blinde, Sitzende (=Rollstuhlfahrer) und Stehende (Bein- oder Armamputierte, Halbseitengelähmte).
Die Witterungsbedingungen an den ersten beiden Renntagen waren sehr schlecht, es war windig und es herrschte starker Schneefall.
Am Freitag wurde der Slalom in zwei Durchgängen ausgetragen. Die schwarze Piste war durch den starken Schneefall sehr weich. Trotz meiner hohen Startnummer (Nr.86) und einer Piste mit tiefen „Wandeln“ kam ich im ersten Durchgang ins Ziel. Im zweiten Durchgang stürzte ich leider, somit war der Slalom für mich gelaufen.

Staatsmeister wurde der amtierende Weltmeister im Slalom, Jürgen Egle aus Vorarlberg vor Reini Sampl aus Salzburg und Dorn Dietmar, ebenfalls aus Vorarlberg.
Am Samstag starteten wir auf der selben Piste bei gleich „bescheidenen“ Pisten- und Wetterverhältnissen zum Riesentorlauf. Mit der Startnummer 53 von 102 Teilnehmern ging ich ins Rennen. Den ersten Lauf fuhr ich ziemlich verhalten. Mit meiner Platzierung beim Zwischenergebnis war ich nicht zufrieden. Das hieß für mich, beim zweiten Durchgang voll auf Angriff zu fahren. Das lohnte sich auch. Ich konnte im Riesentorlauf der Staatsmeisterschaft den 6. Platz herausfahren.
Sieger wurde wieder Jürgen Egle, Zweiter Dietmar Dorn und Dritter Reini Sampl.
Der Sonntag präsentierte sich mit herrlichem Sonnenschein und endlich einer harten Rennpiste. Da macht das Skifahren wieder Spaß! Am Abschlusstag wurden Super-G und Super-Combi (=Super-G+ Slalom) ausgetragen.
Die Super-G Strecke ging von einer roten auf eine schwarze Piste über. Ich kam überraschend gut zurecht. Es kam mir zugute, dass die Spitzenfahrer bei diesem Übergang der Piste ziemliche Probleme hatten und einige zu Sturz kamen. Beim Super-G zählt nicht nur eine gute Linie und Technik, sondern auch die Überwindung sich mit bis zu 75 km/h hinunterzustürzen.
Ergebnis Super-G: 1. Dorn Dietmar 2. Reidl Andreas 3. Hackinger Ludwig (mit nur 13 Hundertstel Rückstand auf den Zweiten)
Beim Bewerb Super-Combi wurde mir ebenfalls der Slalom zum Verhängnis. Ich stürzte und schied aus.
Es war meine erfolgreichste Staatsmeisterschaft. Mit sportlichen Grüßen, Ludwig Hackinger Zum Seitenanfang
Auf der Grebenzen
Die Behindertenskimeisterschaften Steiermark-Kärnten fanden in St. Lambrecht im Gebiet „Grebenzen“ in der Steiermark statt. Das Rennwochenende bestand aus zwei Rennen, am Samstag Riesentorlauf in zwei Durchgängen und am Sonntag ein Super-G.
Es war geplant, dass Christoph Stadelbauer und ich gemeinsam am Samstag morgen zu den Bewerben anreisen würden. Da leider Christoph wegen einer Entzündung noch im Krankenhaus bleiben musste, bin ich alleine in die Steiermark aufgebrochen.
In St. Lambrecht angekommen war ich erstaunt, dass in diesem Gebiet der Alpen so wenig Schnee liegt. Die Piste ist aber dank Kunstschnee in einem sehr guten Zustand gewesen.
Der erste Durchgang im Riesentorlauf gelang mir sehr gut ich war zweiter, nur 38 Hundertstel hinter Georg Schrattenecker. Im zweiten Durchgang schlichen sich leider bei einigen Toren Fehler ein, die mich ziemlich viel Zeit kosteten. Daher rutschte ich von Platz 2 auf Platz 3 zurück.
Ergebnisse des Rennens am Samstag 28.02.2009 Herren-Masters sitzend „Riesentorlauf“
1. Schrattenecker Georg LW12-1 SBG 1:56:96 2. Heigl Helmut LW11 NOE 1:59:00 3. Hackinger Ludwig LW12-1 OOE 2:01:24 4. …..
Am zweiten Renntag wurde der Super-G ausgetragen.
Der Lauf war schnell und anspruchsvoll gesteckt. Ich freute mich im vorhinein auf den Speedbewerb. Ich konnte aber die Freude nicht in eine gute Zeit im Rennen umsetzen.
Ergebnisse des Rennens am Sonntag 01.03.2009 Herren-Masters sitzend „Super-G“
1. Heigl Helmut LW11 NOE 1:02:02 2. Hackinger Ludwig LW12-1 OOE 1:07:57 3. Desch Franz LW12-1 NOE 1:08:25
Den Abschluss des schönen, sonnigen Wintertages genoss ich mit meinen „Rennkonkurrenten“ auf der Terrasse der Skihütte.
Ludwig Hackinger Zum Seitenanfang
Monoskifahrer des RSC heindl dominieren Landesmeisterschaft
Die OÖ Landesmeisterschaft Ski Alpin für Körper-, Sinnes- und Mentalbehinderte Sportler, wurde heuer im Familienskigebiet Hochlecken in Neukirchen bei Altmünster ausgetragen.

Insgesamt 63 Wintersportler, aus allen 9 Bundesländern Österreichs, fanden zwar kein schönes Wetter und nicht sehr anspruchsvolle Pisten vor, aber die Organisatoren vom SC Neukirchen unter der Leitung des Vizepräsidenten des OÖ Skiverbandes, Hr. Wolfgang Pesendorfer, waren sehr bemüht faire Bedingungen zu schaffen.
Die Klasse der sitzenden Skifahrer, wurde von den RSC heindl OÖ Athleten dominiert. Ich konnte mir vor Hackinger, Hochmayr und Stadlbauer erneut den Titel sichern. In den beiden Durchgängen, am sehr flachen, kurzen Hang, konnte ich meine Gewichtsvorteile und die gut gewachsten Ski optimal nutzen und mich deutlich absetzen. Reihung Klasse sitzend (ÖO Gesamtwertung): 1. Ablinger Walter 56,59 2. Hackinger Ludwig 57,84 3. Hochmayr Gerhard 1:01,42 4. Stadlbauer Christoph 1:02,39 5. Dickinger Siegfried 1:04,45
Am Sonntag, wurde die Salzburger Landesmeisterschaft mit Austrian Cup Wertung, am selben Hang gefahren. Bei kalten -8°, erwischte ich leider einen falsch gewachsten Ski und in beiden Durchgängen schlichen sich auch noch einige Fahrfehler ein. Hackinger kam deutlich besser mit den weichen Pistenverhältnissen zurecht und sicherte sich mit einer Endzeit von 58,46 Sek hinter Schrattenecker Georg, der für den Salzburger Skiverband startet, in der Klasse Sen.II/sitzend den zweiten Rang. Auch Stadlbauer legte einen sehr guten ersten Lauf hinunter. Er lag nach dem ersten Durchgang noch 2/100 Sek. vor mir. Im zweiten Durchgang löste sich leider sein Rückengurt und er kam zu Sturz. Mit einem deutlichen Rückstand von 3,5 Sekunden auf den späteren Sieger, Andreas Riedl aus Tirol, wurde ich mit einer Endzeit von 59,88Sek.in der allgemeinen Klasse der Monoskifahrer noch Zweiter, vor dem Burgenländer Hans Jürgen Groß (1:03,62). Auch Burgenländer können Skifahren ;-)
Vielen Dank an den SC Neukirchen, Hr. Pesendorfer und sein Team, Ref. Huemer Max und an die Sbg.- und OÖischen Landesverbände.
Mit winterlichen Grüssen, Walter Ablinger (www.ablinger.eu) Zum Seitenanfang
Meine ersten zwei Rennen in der Saison 2008/2009 fanden in Lackenhof statt.
Es waren die „Niederösterreich und Wiener Meisterschaften“ für Menschen mit Handicap.
Die erste Herausforderung des Rennwochenendes waren der spiegelglatte Parkplatz und der rutschige Zugang zur Skihütte, wo die Startnummern abzuholen waren.
Da es am Vorabend des Rennens geregnet hat, war die Piste sehr hart aber doch griffig.
Im ersten Durchgang des flott gesteckten Laufs konnte ich den zweiten Rang erringen. Der zweite Lauf wurde gleich im Anschluss an den ersten gestartet, da die Piste noch in tadellosem Zustand war. Der zweite Lauf gelang mir leider nicht besser als der erste Durchgang. Ich konnte aber meinen zweiten Platz halten.
Mein Klubkollege Christoph Stadelbauer lieferte einen guten ersten Durchgang. Leider scheiterte er im zweiten Durchgang an Tor 21. Und konnte daher das Rennen nicht erfolgreich abschließen.
Ergebnisse des Rennens am Samstag 24.01.2009 Herren-Masters sitzend
1. Schrattenecker Georg LW12-1 SBG 1:27:19 2. Hackinger Ludwig LW12-1 OOE 1:32:57 3. Desch Franz LW12-1 NOE 1:33:45 4. Beham Christian LW11 NOE 1:48:46
Die Skisaison 08/09 startete ich dieses Mal am Kaunertaler Gletscher. Gemeinsam mit meinem Klubkollegen Christoph Stadelbauer waren wir vom 09.11-14.11.2008 beim „Race Camp 2008“ im Kaunertal. Walter Ablinger konnte leider aus familiären Gründen nicht daran teilnehmen.

Wie üblich nächtigten wir im behindertengerechten Hotel „Weißseespitze“. Um vom Hotel zum Gletscherskigebiet zu kommen, mussten wir jeden Tag die 30 km lange Bergstraße hochfahren.
Am ersten Tag fuhren wir uns bei herrlichem Winterwetter ein und frischten die richtige Carving-Position wieder auf. Für mich war es der erste Skitag seit mehr als 1½ Jahren, da in der letzten Saison aufgrund einer Entzündung an der Wirbelsäule Schifahren für mich unmöglich war. Die Unsicherheit wich von Abfahrt zu Abfahrt immer mehr und so wurde das Skifahren wieder zum üblichen Spaß.
Der zweite Tag wurde von unserer 7 Mann starken Trainingsgruppe genutzt.
Unter der Leitung unsers Trainer Andreas Schiestl trainierten wir in einer „Stangengasse“ möglichst perfekte runde Schwünge zu fahren.
Für Abwechslung vom Trainingsalltag sorgte Christoph bei der Anfahrt zum Trainingsgelände am Mittwoch. Es übersah in der Mitte des Schleppliftes die Ausstiegstelle zum Trainingsgelände und fuhr weiter an das für Monoskifahrer gesperrte Ende des Liftes. (steiler als 45 Grad) Beim Herunterfahren im sehr starken Nebel kam Christoph von der Piste ab und steckte im Tiefschnee fest. Er konnte nicht mehr vor und zurück. Um Hilfe zu erhalten hat er mich am Handy angerufen und schilderte mir seine missliche Lage. Ich organisierte ihm Hilfe. Unser Helfer Werner begann sofort Ihn zu suchen. Nach einigen Telefonaten und einer Suche von ca. 45 min konnte Werner Christoph retten. Gott sei Dank unversehrt kam Christoph mit seinem Retter zur Gruppe zurück.
Die letzten zwei Tage trainierte die Gruppe, die nicht nur aus Österreichern sondern auch aus Deutschen und einem Engländer bestand, in den Stangen Riesentorlauf. Mit dem Stangenfahren kam das Rennfieber wieder auf.
Es war für mich ein schöner und positiver Start in die kommende Skisaison. Ludwig Hackinger Zum Seitenanfang
Start der Alpinen in den Rennwinter
Das erste Austrian Cup Rennen der Wintersaison 2008/2009 wurde in St. Lambrecht (Stm) ausgetragen. Mit Stadlbauer Christoph, der sein erstes Rennen überhaupt bestritt und mir waren zwei Wintersportler des RSC heindl OÖ vertreten.
Der Steirische BSV organisierte vor der Austragung des 5. Siegi Künstner Gedenkrennen noch zwei Trainingstage auf der optimal vorbereiteten Rennpiste. Bei strahlendem Sonnenschein aber kalten – 16°, war ein schnell gesteckter Riesentorlauf in zwei Durchgängen zu fahren. Trotz wenigen Trainingstagen im Monoski, konnte ich in der allgemeinen Klasse den ersten Durchgang mit Laufbestzeit beenden. Mit nur sieben zehntel Sekunden, lag der junge Tiroler Andreas Riedl auf Lauerstellung hinter mir. Stadlbauer lag nach einem sicheren Lauf auf der vierten Position.
Leider, habe ich im zweiten Durchgang, im steileren Schlussteil einen Fahrfehler gemacht. Ich bin mit dem Monoskigerät seitlich im Schnee hängen geblieben und kam zu Sturz. Den Lauf konnte ich noch beenden, meine gute Zeit war aber dahin. Da aber auch meine Konkurrenten, mit Ausnahme des späteren Siegers Andreas Riedl, gröbere Probleme auf der mittlerweile glatten Piste bekamen, konnte ich das Rennen als zweit platzierter beenden. Auch mein Teamkollege, hatte Probleme. Er konnte zwar einen Sturz vermeiden, hatte aber im mittleren Teil der Strecke einen „Steher“ und musste das Rennen ohne Schwung wieder aufnehmen. Begünstigt vom Ausfall des Salzburgers Dietmar Thiem, der in der letzten Saison die Rennserie gewinnen konnte, beendete Stadlbauer sein erstes Rennen als Dritter am Podest.
Gratulation an den organisierenden Skiklub für das tolle Rennen, an die Sieger Andreas Riedl Tir. (Kl. sitzend Allgem.), Helmut Heigl Nö. (Kl. sitzend Sen.) und Roman Rabl Tir. (Kl. sitzend Jugend). Sehr erfreulich ist die Tagesbestzeit der Monoskifahrer, die vom erst 17 jährigen Roman Rabl aufgestellt wurde.
Mit sportlichen Grüssen, Walter Ablinger www.ablinger.eu
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