RSC heindl
Berichte
 

2. Players-Cup in Tulln

Am ersten Maiwochenende ging der zweite Players-Cup im niederösterreichischen Tulln über die Bühne. Wie auch schon im letzten Jahr, sollte dieses Turnier vor allem Vereinsspielern die Möglichkeiten bieten, sich unter Wettkampfbedingungen zu messen und Spielpraxis zu sammeln. Doch leider fand diese Veranstaltung nicht mehr den Zuspruch, den noch die erste Auflage mit sich brachte. Hatte es im Vorfeld des Turniers den Anschein, als ob 6 Teams, um den Sieg kämpfen würden, nahmen, bedingt durch zahlreiche kurzfristige Ausfälle, und Absagen, lediglich 4 Teams die Herausforderung in Angriff. Der Reiz, des Players-Cup besteht insbesondere darin, dass die Teams nicht in den gewohnten Mannschaftsformationen antreten, nein, die Mannschaften setzen sich bunt gemischt zusammen, wobei natürlich bei der Zusammenstellungen der Equipes, der Gewährung von Chancengleichheit allerhöchste Priorität zu kam.

Unter den 16 Akteuren, hielten mit Hubert Pratscher, Hannes Körner, Bruno Bosniak und David Kühhas 4 Aktive des RSC die oberösterreichische Fahne hoch. Leider konnte Max Stroblmair nicht wie ursprünglich angedacht, mitwirken, da ihn eine hartnäckige Lungenentzündung außer Gefecht setzte, er fungierte als Organisator dieser Veranstaltung, die er wirklich formidabel auf die Beine stellte.

Die Auftaktpartie eines sehr spannenden, actionreichen und unterhaltsamen 1. Turniertages bestritten „Team Michi“ (Michael Ornig, Andreas Jurik, Isudin Ramic Hannes Körner) und „Team Roman“ (Roman Zechmeister, Stefan Mehr, Michaela Göri, Thomas Lehner). Von Beginn weg entwickelte sich eine rassige, hart umkämpfte Begegnung. Jeder, der 8 Akteure, verlangte sich alles ab, und rackerte um jeden Zentimeter. Angeführt von Captain Ornig, erarbeitete sich der Turnierfavorit einen kleinen aber feinen Vorsprung, durch abgebrühtes, souveränes Vortragen der eigenen Angriffe, gepaart mit einer konsequenten, gut gestaffelten Defensive gelang es, eben diesen kontinuierlich auszubauen. Wenngleich Roman und seine Mannen all ihre Kraftreserven mobilisierten und beherzt kämpften, es gelang nicht ganz Paroli zu bieten, und somit setzte sich das routinierte Team schlussendlich ungefährdet und souverän durch.

Im anschließenden Schlagabtausch kreuzten die Teams rund um die beiden Mannschaftsführer Bruno und Rambo die Klingen. Nun griffen mit Hubert, Bruno und mir auch die restlichen Akteure unserer, kleinen, aber feinen Abordnung ins Geschehen ein. Die taktische Marschroute war von Beginn an klar und Luis, Leo, Bruno und ich mühten uns nach Kräften, Ludwig Buderers, seines Zeichens amtierender Europameister mit dem belgischen Nationalteam weitestgehend aus dem Spiel zu nehmen. Wenngleich man den Vorteil, der durch einen mit derlei individueller Klasse ausgestattetem Protagonisten zum Tragen kommt, nie gänzlich neutralisieren kann, gelang es uns vor allem in der Anfangsphase dieses Vorhaben recht passabel in die Tat umzusetzen. Doch Ludwigs Mitspieler wussten den dadurch entstandenen Platz gut zu ihren Gunsten zu nutzen und harmonierten hervorragend. Dieses Faktum schlägt sich auch in der Tatsache nieder, dass wir trotz immensem Einsatz, Willen und Kampfgeist von der ersten bis zur letzten Minute einem Rückstand nach laufen mussten. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts schlichen sich immer mehr kleinere Fehler und Unsicherheiten in unserem Spiel ein, oftmals auch zurückzuführen auf die fehlende Abstimmung aufeinander. Mit all ihrer Routine und Souveränität nutzten Hubert und Co unsere Fehler eiskalt aus, und münzten diese konsequent in Tore um. Doch die Moral stimmte, jeder von uns ging an seine Leistungsgrenze, versuchte sich selbst zu pushen, um den Kontakt nicht gänzlich abreißen lassen zu müssen. Nach dem Seitenwechsel mussten wir dem hohen Aufwand allerdings Tribut zollen, und konnten dem gut organisiert und äußerst diszipliniert auftretendem Gegner nicht mehr die Stirn bieten. Nach 32 gespielten Nettominuten zogen wir letztendlich doch den Kürzeren.

In der Folge stellte der Spielplan unsere Kondition auf eine harte Probe, denn wir kamen in den Genuss auch die dritte Partie des Tages zu absolvieren. Das Kräftemessen mit Team Roman versprach im Vorfeld ausgeglichen und spannend zu verlaufen. Zu unser aller Ernüchterung war das leider ganz und gar nicht der Fall. Wir kämpften verbissen, rackerten sich die Seele aus dem Leib, doch es reichte nicht, zu abgebrüht agierten Stefan und Co, die uns mit einer kompakten Taktik und einem permanenten Double auf Bruno, relativ schnell den Zahn gezogen hatten. Erschwerend, gesellte sich auch noch die Tatsache hinzu, dass zwei Partien in Folge doch Substanz rauben und auch die Konzentration im gewissen Maße negativ beeinflusst wird. Speziell im dritten und vierten Viertel steckte Team Bruno die Auftaktpartie in den Knochen. Wir gaben uns nie auf, kämpften beherzt bis zum Schluss, doch zu mehr als mehreren kleinen Achtungserfolgen reichte es leider nicht. Die deutliche Niederlage ließ sich allerdings nicht abwenden.
Der Modus sah vor, dass bereits am 1. Turniertag alle 4 Teams jeweils einmal aufeinandertreffen sollten. Im 5. Spiel bat Team Michi Team Rambo zum heißen Tanz. Wie auch schon beim Auftaktmatch zeigten sich die Favoriten von Anfang an bemüht, möglichst schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Dementsprechend aggressiv und bissig gingen die Vier zu Werke, und konnten schnell einige Torerfolge verbuchen. In weiterer Folge gelang es Hannes und Co den Gegner ihr Spiel aufzuzwingen beziehungsweise diesen zu entnerven. Dies wiederum resultierte in einer deutlichen Führung für ihrTeam, welches zweifelsohne über die meiste Erfahrung verfügte. Die 4 harmonierten prächtig, Team Rambo setzte sich nach Kräften zur Wehr, hatte schlussendlich allerdings das Nachsehen.

Nun schickte sich Team Bruno an, dem großen Favoriten das Leben möglichst schwer zu machen, oder vielleicht unter Umständen sogar den ganz großen Coup zu landen. Unsere Hoffnungen ruhten nicht zuletzt darauf, dass die zweite Partie in Serie, vielleicht einen zu großen Kraftverschleiß für den Rivalen darstellte. Das Vorhaben einen impulsiven Start zu praktizieren glückte und wir konnten anfangs die überwiegende Mehrheit unserer Angriffe erfolgreich zu Ende führen. Doch leider vermochten wir es zu selten, den Gegner so unter Druck zu setzen, sodass dieser in Verlegenheit zu bringen gewesen wäre. Die Bestrebungen einer aggressiven Presse brachten einfach zu selten das gewünschte Ergebnis, einen Turnover, mit sich, in unseren Reihen häuften sich in Hölfte zwei kleinere Fehler, die Team Michi jeweils in sichere Tore umzumünzen wusste. Nichtsdestotrotz kämpften wir über die gesamte Spieldauer aufopferungsvoll, steckten nie auf, doch bedingt, durch die Tatsache, dass sich zur individuellen Klasse des Gegners auch noch perfekte Fahrwege und Harmonie gesellten, mussten wir ihre Überlegenheit eingestehen, und bezogen schließlich eine deutliche Niederlage. Trotz der zu erwartenden Schlappe, blickte Team Bruno zufrieden auf diese Begegnung zurück, hatten wir doch unsere bislang beste Leistung abrufen können.

Den krönenden Abschluss des ersten Turniertages bildete das Match Team Rambo versus Team Roman.  Bei beiden Mannschaften war die absolute Entschlossenheit und aufopferungsvoller Kampfgeist von der ersten Spielminute an zu sehen, und keiner machte daraus einen Hehl, dieses Aufeinandertreffen, in dem sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüberstanden, für sich entscheiden zu wollen. Beide Fraktionen starteten äußerst druckvoll und versuchten sofort den Gegner nach Kräften zu Fehlern zu zwingen. Es entwickelte sich ein rassiges, hart umkämpftes Spiel mit Toren hüben wie drüben. Mit Fortdauer der Begegnung gelang es Team Rambo das Momentum auf seine Seite zu bringen, und mit eiserner Disziplin baute man den Vorsprung konsequent und unbeirrt aus. Roman und seine Mannen erwiesen sich als ernsthafte Konkurrenz, die nie den Anschluss verlor und die Spannung lange Zeit am Köcheln hielt. Gegen Ende der Begegnung kippte die Begegnung allerdings vollends in eine Richtung, Team Rambo ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, und trug verdient den Sieg davon.

Tag 2 :

Am Sonntag fand das Turnier mit den Cross-over-Spielen seine Fortsetzung. Dem zur Folge traf Team Bruno erneut auf Team Michi, im zweiten Semifinale duellierten sich Team Roman und Team Rambo um das letzte verbleibende Finalticket.

Die vor der Begegnung schon klar verteilt scheinenden Rollen spiegelten sich in Folge auch auf dem Feld wieder. Wie schon am Vortag gerieten wir schnell ins Hintertreffen und vermochten nicht Team Michi nochmals gefährlich zu werden, da Hannes, Izzy, Andi und Michi, wie eine unüberwindbare Einheit auftraten, uns stets unter Druck setzten, und somit leichte Fehler in unseren Reihen erzwangen. Dies resultierte in einem komfortablen 10-Punkte Polster zu Ende des ersten Spielabschnitts. Im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen kennzeichneten viele Ballverluste und erfolglose Angriffe unser Spiel. Hannes und Co demonstrierten eindrucksvoll ihre Stärke, scorten Tor um Tor, und wir fanden gegen ihre gut organisierte Defense kein wirkliches Rezept. Aufgrund dessen mussten wir uns klar und deutlich geschlagen geben.

Team Roman brannte auf Revanche für die am Vorabend erlittene Niederlage und startete äußerst engagiert und bissig. Team Rambo, zeigte sich davon allerdings wenig beeindruckt und wurde für seine Angriffsbemühungen ebenfalls belohnt. Überraschenderweise stimmte die Zuordnung im Defensivverhalten bei Rambo und seinen Mannen noch besser, was Roman und seine Mannen, die wacker kämpften und nie aufsteckten, Stück für Stück entnervte und ihrem Angriffsspiel den Zahn zog. Dies hatte den einen oder anderen Ballverlust zur Folge. Team Rambo nützte diesen Umstand mit all seiner Routine gekonnt aus, und erarbeitete sich rasch eine Führung, die sie geschickt verteidigten und bei kleineren Unachtsamkeiten des Gegners im Stile einer Anakonda sofort erhöhten. Schließlich konnte sich Team Rambo entscheidend absetzen, und brachte den Sieg in souveräner Manier in trockene Tücher.

Nachdem sich alle Beteiligten beim Mittagessen gestärkt hatten, stand das kleine Finale auf dem Programm. Mit unbändigem Willen und purer Entschlossenheit gingen wir in diese Partie rechneten sich wir doch, ob der Tatsache, dass Team Roman noch die Semifinalpartie in den Knochen steckte, gute Chancen auf einen Erfolg aus.

Wir starteten überfallsartig, in der Rückwärtsbewegung klappte vieles nach Wunsch, in der Offensive glückte uns im Spiel 3 gegen 2 aufgrund der numerischen Überlegenheit im Vorfeld zumeist der Treffer. Jeder von uns vieren rief seine bisher beste Leistung ab, beflügelt durch den 3-Tore-Vorsprung am Ende des ersten Spielabschnitts erhöhte sich der Druck auf Roman und seine Mannen. Wir spielten weiter konzentriert, locker und befreit auf, die erforderlichen Blocks erfolgten meist zum richtigen Zeitpunkt, die Fanquote im Vorfeld dürfte einem schier unglaublichen Wert entsprochen haben. Jeder von uns erledigte seinen Part am Feld ausgezeichnet, doch angetrieben von Captain Roman, konterte sein Team stets bravourös und blieb uns dicht auf den Fersen. Zur Halbzeitpause hatten wir durch geschicktes Spiel, und natürlich auch mit der nötigen Portion Glück den 3-Tore-Polster gehalten. Der Start ins 3. Viertel verlief ausgeglichen, doch dann schlich sich in unseren Reihen der eine oder andere Fehler ein, woraus Team Roman im Stile eines Spitzenteams sofort Kapital schlug, und uns bis auf einen Treffer auf die Pelle rückte. Roman und Co rochen nun Lunte und drückte auf den Ausgleich, wir bekamen unsere Nerven wieder etwas besser in den Griff, zwei durch den „Hünen“ Bruno abgefangene Angriffsversuche eröffneten uns die Möglichkeit den alten Vorsprung wieder herzustellen. Beflügelt von der erneuten Wende im Spiel zwangen wir Roman und seine Mannen zu kleineren Fehler, was uns zwischenzeitlich eine komfortable Führung von 5 Toren einbrachte. Zu unserem Leidwesen mussten wir gegen Ende von Viertel 3 erkennen, dass dieser Vorteil flöten gegangen war – die Führung war wieder auf 3 Treffer geschrumpft. Die Anfangsphase des Schlussabschnittes gestalteten beide Teams souverän und abgeklärt. Mitte des 4. Viertels entwickelte sich aus einer hochklassigen, spannenden Parte ein wahrer Rugby-Thriller. Bei Team Bruno setzte das große Nervenflattern ein, es schien fast so, als ob uns plötzlich die Angst vor dem Siegen überkommen würde. Team Roman roch Lunte, mobilisierte alle Kraftreserven und brachte uns gehörig ins Schwitzen – mehr als uns allen lieb war! Kurz vor Ende der Begegnung spitzte sich die Lage dramatisch zu, und unser erster so hart erkämpft geglaubter Sieg, drohte uns durch die Finger zu gleiten. Team Roman fightete unerbittlich und verspürte nochmals Rückenwind: bedingt durch eine Zeitstrafe gegen Bruno und zwei Turnover gegen uns glückte ihnen der Anschluss, und sie lagen 1 : 50 vor Ertönen der Schlusssirene nur noch mit zwei Toren im Hintertreffen. Dann trug sich die wohl spielentscheidende Szene zu: Im Kampf um den Ball beging Stefan ein folgenschweres Foul, wodurch sich für uns eine Überzahlsituation ergab - gekonnt ließen wir die Sekunden verstreichen, um wenige Augenblicke vor Ertönen der 40- Sekunden-Uhr die Führung wieder auf zwei Treffer auszubauen. Team Roman gelang zwar der letztmalige Anschlusstreffer, dies hatte jedoch keine Folgen mehr, da nur noch 8 Sekunden Spielzeit verblieben. Ohne große Probleme hielten wir den Ball in unseren Reihen und triumphierten schließlich in einer dramatischen, hochklassigen und nicht zuletzt bis zum Schluss hart umkämpften Partie mit 44 : 43! In einem wahren Thriller hatten wir das etwas glücklichere Ende auf unserer Seite. Die Freude und Erleichterung über den ersten Turniersieg und dem damit verbundenen 3. Turnierrang, dem Modus sei Dank, war dementsprechend groß.

Den krönenden Abschluss eines sehr unterhaltsamen und spannungsgeladenen Turniers stellte natürlich das Finale, in welchem Team Michi und Team Rambo die Klingen kreuzten, dar. Ein zu Beginn ausgeglichenes Spiel, entwickelte sich mit Fortdauer der Partie immer mehr zu einer einseitigen Angelegenheit zu Gunsten von Team Michi. Wie schon in den vorangegangen Partien trat dieses unglaublich kompakt, diszipliniert und entschlossen auf, wodurch dem wacker kämpfenden Team Rambo nach und nach der Zahn gezogen wurde. Wenngleich auch Rambo und seine Mannen alles erdenklich Mögliche versuchten um den Spielfluss, der wie aufgezogen agierenden gegnerischen Equipe zu stören, es reichte schließlich nicht ganz, Rambo und Co bejubelten Turnierrang 2.

Ein ganz besonders herzlicher Dank ergeht an Max Stroblmair, der als Organisator ein wirklich gutes Turnier auf die Beine stellte, den Schiedsrichtern, und natürlich auch den zahlreichen Helfern, die wann immer nötig, mit Rat und Tat zur Seite standen.

David Kühhas

Bernd BEST Turnier 2010
 
Von 25. bis 28. März fand dieses Jahr bereits zum 12 Mal das weltweit größte Rollstuhlrugbyturnier im deutschen Köln statt. Wie auch in den letzten Jahren stellte sich das Team Upper Austria der Herausforderung und formierte eine schlagkräftige Truppe für den Start in der "Advanced League". Da unsere Top-Spieler Bruno Bosjnak und Max Stroblmair für das Nationalteam Flying Wheels in der "Champions League" im Einsatz, und weitere Spieler verhindert waren, wurde unser Team von den Legionären Luis Weiss und Reinhard Kainz verstärkt. Leider musste unser Organisator Fritz Leitner seine Teilnahme in letzter Minute absagen und so reisten von unserem Stammteam diesmal nur Hannes Körner , Christian"Mudi" Wagner und Richard Koller zum Turnier an. Die "Advanced League" gedacht für Mannschaften mittleren Spielniveaus war mit 16 Teams verteilt in 4 Pools die meistgemeldete Spielklasse. Leider wurden wir einem Pool mit zwei sehr starken Mannschaften zugelost und eine Platzierung in den vorderen Plätzen war bereits im Vorhinein eher unwahrscheinlich. Um ausgeruht in der ersten Wettkampftag zu starten trafen wir bereits am Donnerstag im Hotel ein und nutzten den Abend um alte Bekannte zu treffen bzw. sich der hervorragenden Kölner Küche zu widmen. Freitag Nachmittag standen dann unserere ersten beiden Spiele gegen das dänische Team "Full Pull" und die französischen "Les Mambas" an. Mit vollem Einsatz gingen wir in die erste Partie gegen Full Pull und konnten Anfangs relativ gut mithalten. Nach und nach zeigte sich dann aber doch die Dominanz der 2 gegnerischen Offensivspieler  und wir mussten uns am Ende mit 38:25 geschlagen geben. Das zweite Spiel dieses Tages verlief ähnlich, im ersten Viertel konnten wir noch gut mithalten, unsere Tore machen und nur wenige Turnover einstecken. Im späteren Verlauf stellten sich die mit großer Ersatzbank angereisten Franzosen aber immer besser auf unser Spiel ein und der Druck erhöhte sich. Im Gegensatz zum Gegner mussten unsere Highpointer die komplette Spielzeit ohne Wechsel auskommen und dem hohem Spieltempo gegen Ende entsprechend Tribut zollen. Zum Schluss war die Luft raus und wir verloren klar 26:40. Am Samstag blickten wir etwas optimistischer in die leichter zu scheinende Partie gegen die "Paderborner Erzteufel". Das Spiel lief mit gewonnenem Aufwurf und erstem Tor von Anfang an gut für uns. Mit starker Defenseleistung und jeweils taktisch solidem letzten Tor je Viertel bauten wir unseren Vorsprung kontinuierlich bis zum Ende auf 34:23 aus. Nach den Gruppenbegegnungen in unserem Pool (H) an 3. Stelle liegend war für uns nun nur mehr der 9-16 Gesamtplatz möglich. Das Parallelspiel gegen den 3. plazierten des Pools G die Greifswalder Rollmöpse 1 stand  am Samstag Nachmittag am Plan. Der zuvor noch als schlagbar eingeschätzte Gegner entpuppte sich aber als flinker und schnell agierender Triumphator der Partie. Die zuvor absolvierten Spiele steckten unserer Mannschaft bereits etwas in den Knochen und konditionell bedingt war das volle Können  nicht mehr umsetzbar, Endstand 43:25, dafür Rollmöpse im Glas als Trostpreis :-). Nach einer zeitumstellungsbedingten kurzen Nacht trafen wir dann am Sonntag um 9.00 auf unseren letzten Gegner die "Valhalla Warriors".  Die Dänen traten wenig organisiert auf und besonders der durch Passivität glänzende 3,5 Punkte Spieler erweckte den Verdacht die am Vorabend stattgefundene Spielerparty erst etwas später verlassen zu haben. Ohne größe Probleme entschieden wir die Partie 29:21 für uns und erreichten somit den 11.  Gesamtrang in der Advanced League. Somit können wir halbwegs zufrieden auf ein spannendes aber anstrengendes Turnierwochenende zurückblicken und freuen uns schon auf die Teilnahme im nächsten Jahr. Einen besonderen Dank nochmals für die spielerische Unterstützung von Luis Weiss und Reini Kainz ohne die wir kein Team Upper Austria stellen hätten können.  Bericht: Richard Koller 30.03.2010
 


Bericht über den Frühjahrsdurchgang 2010/11 im Rollstuhlrugby
Am 20. und 21. Februar ging in der Linzer Landessportschule, nahe der Gugl, zum wiederholten Male der Frühjahrsdurchgang der österreichischen Staatsmeisterschaft im Rollstuhlrugby über die Bühne. Der niederösterreichische Vertreter, die Four Aces, die Steirischen Eichen und die Rugbybulls aus Salzburg kreuzten mit den beiden Vertretern der Gastgeber, Upper Austria I sowie Upper Austria II die Klingen.

Erstmals in der Geschichte verfügt der RSC heindl OÖ über genügend rugbybegeisterte Sportler, um zwei konkurrenzfähige Teams für den Titelkampf aufzubieten. Diese neue Situation brachte für alle Beteiligten den gewünschten Effekt mit sich. Natürlich bestritten beide Mannschaften, das Turnier mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Zielen. Das Team Upper Austria I, welches von Max Stroblmaier, Andreas Füreder, Johannes Körner, Christoph Etzlstorfer, Bruno Bosniak, Fritz Leitner gebildet, und zudem von der steirischen Nationalteamspielerin Michaela Göri verstärkt wurde, hatte es sich auf die Fahne geheftet, alles daran zu setzen, diese Frühjahrsrunde siegreich zu gestalten. Die zweite Garde, bestand vornehmlich aus jungen, aufstrebenden Spielern, wie Christian Riegler, Ewald Hinterndorfer und David Kühhas, die von den Routiniers im Team, Christian Wagner, Reinhold Felhofer und Richard Koller geführt wurden. Auch diese Equipe sicherte sich die Dienste eines Ak!
teurs der steirischen Eichen, Reinhard Kainz. Die Zielsetzung des zweiten oberösterreichischen Vertreters, orientierte sich daran, möglichst allen Spielern die Möglichkeit zu bieten, ihre Fähigkeiten unter Wettkampfbedingungen unter Beweis zu stellen.

Nachdem Christian Riegler, Ewald Hinterndorfer und David Kühhas am Vorabend die Klassifizierung erfolgreich hinter sich gebracht hatten, stand der Auftaktpartie, dem „Derby“, OÖ1 gegen OÖ2 nichts mehr im Wege. Beide Teams erwischten einen tollen Start und kämpften beherzt. Trotz großer kämpferischer Leistung, konnte das zweite Team dem Dauerdruck, des Titelverteidigers nicht Stand halten, und es schlichen sich im Laufe des 1. Viertels immer mehr kleinere Fehler und Unsicherheiten ein. Dies war aber nicht zuletzt auch auf die hervorragende Presse des übermächtigen Gegners zurückzuführen. Angetrieben vom stark aufspielenden Max Stroblmaier trat OÖ1 von Beginn weg äußerst konzentriert auf und zeigte sich bestrebt den Sack schon im ersten Spielabschnitt zuzumachen. Trotz einer tapfer kämpfenden zweiten Mannschaft, die alle Kraftreserven mobilisierte und ihr ganzes Können in die Waagschale warf, gelang es auch, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Aufgrund de!
r Tatsache, dass schon früh in der Begegnung klare Verhältnisse herrschten, schenkten beide Teams auch ihren Reservespielern das Vertrauen, welches diese mit tollem Einsatz und hervorragenden Leistungen, eindrucksvoll zurückzahlten. Christian Riegler sowie Ewald Hinterndorfer feierten ihr Meisterschaftsdebüt und ließen mit starken Leistungen aufhorchen.

Wenngleich OÖ2 niemals aufsteckte, stets mit Hilfe von variablem Angriffsspiel versuchte, die gut gestaffelte Defense des Gegners zu durchbrechen, am Ende errang OÖ1 einen ungefährdeten und verdienten 54 : 19-Erfolg.

Nach dieser actiongeladenen Auftaktbegegnung standen sich die Four Aces und die Salzburger Rugbybulls gegenüber. Letztere ließen nichts unversucht um den Niederösterreichern die Stirn zu bieten, und möglicherweise einen Überraschungserfolg zu landen. Anfangs gelang es das Vorhaben die Partie offen zu gestalten, in die Tat um zu setzen, doch im weiteren Verlauf des Aufeinandertreffens vermochten sich die Four Aces immer weiter abzusetzen und erlangten somit nach und nach die Kontrolle über die Begegnung. Die Rugbybulls zeigten eine tolle Moral und ließen nichts unversucht, noch einmal den Anschluss zu schaffen. Schlussendlich zogen sie aber nach 32 gespielten Nettominuten mit 48 : 38 den Kürzeren.

Im dritten Duell des 1. Spieltages griff wieder ein oberösterreichischer Vertreter ins Geschehen ein. Das Aufeinandertreffen OÖ2 gegen die Steirischen Eichen, welche sich, bedingt durch die Erwerbung des belgischen Nationalspielers Ludwig Budeners, berechtigte Hoffnungen machten, erstmals Niederösterreich hinter sich zu lassen und mit etwas Glück auch den ganz großen Coup zu landen. Obwohl OÖ2 die Anfangsminuten wieder mit der ersten Linie in Angriff nahm, übten die Steirischen Eichen enormen Druck aus und hatten sich kurz nach Spielbeginn bereits einen komfortablen Vorsprung erarbeitet. Wie schon in der ersten Begegnung setzte sich OÖ2 nach Kräften zur Wehr und konnte mit einigen schönen Toren auch kleinere Achtungserfolge erzielen. Mit Fortdauer der Partie schlichen sich jedoch immer mehr Fehler ein, was nicht zuletzt auch auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass OÖ2 in dieser Konstellation noch nie zuvor zusammengespielt hatte. So gesellte sich zum ohnehin s!
chon übermächtigen Gegner auch noch das Faktum, dass uns der eine oder andere leicht vermeidbare Fehler unterlief. So setzte, es, trotz ungebrochenem Ehrgeiz und toller Moral, eine deutliche, aber auch erwartete 67 : 33-Niederlage.

Im Anschluss an diese Partie standen sich OÖ1 und die Rugbybulls gegenüber. Von Beginn weg, zeigte der Titelverteidiger den tapfer kämpfenden Salzburgern, wo der Bartl den Most herholt und ließ nie einen Zweifel über den Sieger aufkommen. OÖ1 dominierte nach Belieben, scorte Tor um Tor, und trug schließlich mit 65 : 21 den Sieg davon.

Im Anschluss daran, zwangen die Steirischen Eichen, die Four Aces, die ohne zwei ihrer absoluten Leistungsträger auskommen mussten, mit 34 : 60 in die Knie.

Tag2:

Frühmorgens um 9: 00 Uhr bestritt OÖ2 auch an Turniertag 2 die erste Begegnung – gegen die Four Aces aus Niederösterreich. Wir gingen mit dem Vorsatz, die unerzwungenen Fehler auf ein Minimum zu reduzieren, in das Spiel, was anfangs hervorragend gelang. Dank einer konzentrierten Defensivleistung, in Verbindung mit einer starken Presse und dem einen oder anderen kleinen Fehler der Niederösterreich kämpften wir uns auf 6 : 6 heran, ehe wir völlig überraschend erstmals im Turnier in Führung gingen, und 9 : 6 in Front lagen. Danach schlichen sich allerdings wieder kleinere Unsicherheiten ein, sodass die Four Aces den Rückstand noch im ersten Spielabschnitt egalisierten und diesen schlussendlich mit 12 : 10 für sich entschieden. Im 2. Viertel verließ uns zu allem Überfluss auch noch das Spielglück, die Niederösterreicher näherten sich Stück für Stück ihrer Höchstform und so lagen sie zur Pause mit 18 : 11 komfortabel in Führung. Das gesamte Team kämpfte beh!
erzt, jeder sprang für jeden in die Bresche, wir wollten Niederösterreich nochmals die Stirn bieten. Auch wenn wir uns zwischenzeitlich nochmals nähern konnten, die Abgebrühtheit mit der die Four Aces, das weitere Spiel gestalteten ließ kein neuerliches Kippen der Begegnung zu. Endstand : 32 : 47


Im der zweiten Partie des Tages diktierten die Steirischen Eichen von Beginn weg das Geschehen, und ließen den Salzburgern, die durch den kurzfristigen, krankheitsbedingten Ausfalls ihres Schlüsselspielers Siegfried Buchner geschwächt antreten mussten, keine Chance. Angeführt vom neuen Kapitän Leo Maier zeigten die Rugbybulls erneut eine tolle Moral, konnten die 19 : 53-Niederlage allerdings nicht verhindern.

Anschließend bekam es OÖ mit den Four Aces zu tun. Diese vermochtes es, die Begegnung anfangs ausgeglichen zu gestalten, je länger die Partie andauerte, umso mehr schwanden aber die Kräfte. So gewann eine glänzend aufspielende oberösterreichische Mannschaft, dank einer ausgeschlossenen Mannschaftsleistung mehr und mehr die Oberhand und konnte schließlich einen 69 : 23-Sieg für sich verbuchen.

Im vorletzten Spiel des Tages kam es für OÖ 2 zum Showdown mit den Rugbybulls aus Salzburg. Erstmals lautete die ausgegebene Zielsetzung wie folgt: Zum Abschluss sollte ein Sieg gelingen, um ein wirklich sehr gutes Auftreten des zweiten Teams zu krönen. Von Beginn weg, ging das gesamte Team hochkonzentriert zu Werke, doch die Salzburger rochen ihrerseits Lunte und ließen nicht locker. Von Beginn weg entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüberstanden. Mitte des ersten Viertels gelang es uns, erstmals einen kleinen Vorsprung zu erzielen, denn wir dank einer soliden Defensive und einer äußerst effektiven Offensivleistung kontinuierlich ausbauten. So leuchtete nach dem ersten Spielabschnitt ein 12 : 4 von der Anzeigetafel. In der Folge ließen wir uns die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielten uns in einen kleinen Rausch. Die gesamte Equipe, kam wie das gesamte Turnier hindurch, viel zum Einsatz, und es machte große!
n Spaß, Teil dieser Mannschaft zu sein, da uns wirklich vieles glückte. Auf der gegnerischen Seite, die stets beherzt Gegenwehr leistete, schlich sich der eine oder andere Fehler ein, sodass wir nach 32 Minuten glücklich und mit einem 44 : 32 Erfolg auf der Habenseite den Platz verließen. Das vor dem Turnier ausgegebene Ziel, Platz 4 zu erringen wurde somit bravourös gemeistert und die gesamte Mannschaft blickte zufrieden auf eine erfolgreiche Meisterschaft zurück.

Nun stand, das von allen mit Spannung erwartete Finale auf dem Spielplan. Würden die steirischen Eichen es tatsächlich schaffen, Oberösterreich zu stoppen, und als Führender die Herbstrunde in Angriff nehmen zu können? Wie nicht anders erwartete entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe und auf einem wirklich gutem Niveau. Das Spiel wurde zu einem munteren Schlagabtausch, in dem beide Teams ihre Angriffe durchbrachten, und keiner sich einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts, gelang es Oberösterreich sich durch ein hervorragendes Pressing einen kleinen, aber feinen 3-Punkte Polster zu erarbeiten. Doch die steirischen Eichen witterten ihre Chance, und schlugen immer wieder beherzt zurück. Das flotte, spannungsgeladene Hin und Her hatte Fortbestand bis zu Beginn des dritten Viertels, ehe, den steirischen Eichen, wenige, kleine Fehler unterliefen, die OÖ1 in einfache Tore ummünzte. Gegen Ende des Spiels wuchs der Vorsp!
rung beständig immer weiter an, ehe er kurz vor der Schlusssirene erstmals 12 Tore betrug. Beide Teams zeigten Rugby auf höchstem Niveau, doch schließlich ging OÖ1 als verdienter 56 : 45-Sieger vom Feld.

Somit hat man sich eine glänzende Ausgangsposition für den Herbstdurchgang geschaffen!

Ein besonders herzlicher Dank ergeht an Richard Koller und Max Stroblmair, die mit der tollen Unterstützung von zahlreichen freiwilligen Helfern ein super Buffet auf die Beine gestellt hat, und natürlich an unsere Betreuer – allzeit bereit sich im Räderwechseln unter Zeitdruck zu profilieren.

Österr. Meisterschaft Rollstuhlrugby: Hintergrund

Die österreichische Meisterschaft Rollstuhlrugby war für den RSC heindl OÖ ein Erfolg, bevor sie noch begonnen hatte. Zum ersten Mal konnte unserer Verein zwei Mannschaften stellen. Die erste sollte stark genug sein, um den Titel zum sechsten Mal in Folge und zum siebten Mal insgesamt zu holen. Und in der zweiten konnten Neulinge unter der Führung von Mitgliedern der Meistermann¬schaft der letzten Jahre Erfahrung sammeln. Das Ergebnis, vier Siege für OÖ1, ein Sieg für OÖ2, gibt es in einem ausführlichen Bericht von David Kühas zu lesen.
Seit Ende 2002 wird in Linz Rollstuhlrugby gespielt. Davor hatten die Spieler aus OÖ zum Teil in Salzburg und gelegentlich an Wochenenden gespielt. In Linz im BRG Landwiedstraße konnte ich eine Halle fürs regelmässige Training bekommen, mit vier bis sechs Spielern begannen wir. Der spätere Umzug in die Landessportschule erleichterte das Training insofern, als wir dort unsere Rugbystühle deponieren konnten und damit auch für Neulinge eine Auswahl an gebrauchten Stühlen hatten.
Wenn man als Kind oder Jugendlicher Fussball, Handball oder andere Sportarten lernt, beginnt man zuerst mit spielen, erst später werden Taktik und Kondition trainiert. Und genauso legten wir das Rugbytraining an. Max Stroblmayr kann diese Trainingsform ideal leiten. Er hat die nötige Erfahrung durch viele Jahre als Spieler im Ausland, er kann erklären und findet meist auch den richtigen Ton. Wir spielen, er unterbricht das Spiel und erklärt, was man aus der Situation besser machen kann. Gelegentliche Massnahmen zur Bildung von Teamgeist ergänzten das Programm.
Für organisatorische Belange (Turniere usw.) waren lange Zeit Fritz Leitner und seit kurzem Andreas Füreder als Fachwarte zuständig. So entstand in diesen sieben Jahren ein Kader von 15 Spielern, der hoffentlich noch weiter anwachsen wird.

Rollstuhl-Rugby ÖSTM Linz

Am 20. und 21. Februar fand in Linz in der Landessportschule auf der Gugl die Fruehjahrsrunde der oesterr. Meisterschaft Rollstuhlrugby statt.

Zum ersten Mal konnte unser Verein zwei Mannschaften stellen. Die langjaehrige Aufbauarbeit hat dazu gefuehrt, dass unser Spielerkader auf mittlerweile 15 Spieler angewachsen ist. Ziel der Mannschaft OOe1 wird sein, die Meisterschaft zum sechsten Mal in Folge nach OOe zu holen. Und in der zweiten Mannschaft OOe2 werden neue Spieler unter der Fuehrung einiger Mitglieder der Meistermannschaft der letzten Jahre Erfahrungen sammeln.
Fuer diese neuerliche Titelverteidigung gibt es einen neuen Konkurrenten. Die steirischen Eichen aus der Steiermark haben sich durch einen auch nach internationalen Massstaeben sehr guten Spieler aus Belgien verstaerkt und wollen dieses Jahr erstmals den Titel in die Steiermark holen.
Fuer diese starke Mannschaft gibt es mehrere Gruende. Zum einen sind es die guten Trainingsbedingungen, die wir in der Landessportschule vorfinden. Zum anderen ist es auch das Coaching durch Spielertrainer Max Stroblmayr, der in Oesterreich der erfahrenste Spieler ist. Er hat mehrere Saisonen im Ausland (USA, Australien und Deutschland) gespielt

Ergebnisse:
Team OOe1 konnte alle vier Spiele gewinnen. Drei davon waren ganz eindeutige Spiele. Das vierte gegen die Steiermark mit dem belgischen Legionaer war lange Zeit offen. Zur Halbzeit lag OOe1 mit vier Punken in Fuehrung, in der zweiten Halbzeit konnte dieser Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden, was letztlich zu einem Sieg mit 56:45 fuehrte.
Team OOe2 war gegen OOe1 und die Steiermark klar unterlegen. Gegen NOe konnte das Spiel lange offen gehalten werden, ging aber schliesslich mit 47 zu 32 verloren. Das letzte Spiel gegen Salzburg konnte durch eine konzentrierte Teamleistung mit 44:32 gewonnen werden.
Tabelle nach der Fruehjahrsrunde:
1. OOe1
2. Steiermark
3. NOe
4 OOe2
5. Salzburg

Fotos wird Plohe zur Verfuegung stellen. www.plohe.com


Spieler OOe1: Fritz Leitner (Timelkam), Hannes Koerner (Waldenstein), Werner Gasperlmayr (Pettenbach), Andreas Fuereder Linz), Bruno Bosnjak (Linz), Max Stroblmayr (Wilhering) und ich.

Spieler OOe2: Christian Wagner (Reichenthal), Reinhold Felhofer (Aigen),  Hubert Pratscher (Oberweis), Ewald Hinterndorfer (Waldburg), David Kuehas (Perg), Christian Riegler (Linz) und Richard Koller (St. Pantaleon).

Dr. Christoph Etzlstorfer
Obmann RSC heindl OOe

Tel 0676 54 10 710
www.rollstuhlsport.at
www.etzlstorfer.com

http://picasaweb.google.com/WISA1977/OsterreichischeStaatsmeisterschaftRollstuhlRugbyFruhjahrsdurchgang#

Regelüberblick:
Gespielt wird auf einem Basketballfeld, auf dem unter dem Korb (der keine Rolle spielt) jeweils eine Endzone markiert ist. Eine Mannschaft hat jeweils vier Spieler am Feld und muss versuchen, dass einer der Spieler mit dem Ball unter Kontrolle über die hintere Linie der Endzone der Gegner kommt. Körperkontakt ist verboten, Rollstuhlkontakt dagegen normal, und damit kommt es dann auch immer wieder zu spektakulären Crashes.

Entwicklung des Rollstuhlrugby:
Rollstuhlrugby wurde 1977 in Kanada entwickelt und beinhaltet Elemente des Basketball, Hockey und American Football. Seit 1993 wird es auch in Österreich gespielt, die Mannschaft des RSC heindl OÖ wurde bisher sechs Mal (davon die letzten fuenf Jahre in Folge) oesterreichischer Meister.

Wer spielt Rollstuhlrugby?
Im Rollstuhlsport gibt es zwei Mannschaftssportarten. Basketball wird von Paras gespielt, das sind Rollstuhlfahrer, die eine Behinderung in den Beinen und zum Teil im Oberkörper haben. Diese Behinderung kann eine Lähmung sein, aber auch eine Amputation oder vergleichbares. Rollstuhlrugby wird von Tetras gespielt, die zusätzlich auch noch eine Behinderung (wieder Lähmung oder Amputation) in den Armen haben. Über ein Punktesystem für die Bewertung der Behinderung jedes einzelnen Spielers wird gewährleistet, dass auch sehr stark behinderte Rollstuhlfahrer zum Einsatz kommen.


Österreichische Staatsmeisterschaften im Rollstuhlrugby 2009 in Mittersill

Am 7. und 8. November 2009 verwandelte sich Mittersill bereits zum dritten Mal ins Mekka des österreichischen Rollstuhlrugby. Die von Sigi Buchner und seinem Team hervorragend organisierte und durchgeführte Herbstrunde bot interessante Begegnungen und jede Menge Action. Das Team „Upper Austria“ bildeten Max Stroblmaier, Bruno Bosnijak, Christoph Etzelsdorfer, Johannes Körner, Fritz Leitner, Christian „Mudi“ Wagner und David Kühhas.

Gegen zehn Uhr Samstagvormittag trudelten auch die letzten Akteure des Titelverteidigers „Upper Austia“ ein und nach der Eröffnung durch die Gastgeber, den Salzburger Rugbybulls, stand der Auftaktpartie Four Aces – Munich Rugbears nichts mehr im Wege. Die Münchner stellten ein stark besetztes Team, welches außer Konkurrenz an dieser Staatsmeisterschaft teilnahm. Nach ausgeglichenem Beginn nahmen die Niederösterreicher das Heft in die Hand und zwangen die wacker kämpfenden Rugbears zu Fehlern. Dank äußerst konsequentem Defensivverhalten, verbunden mit schnellen Torerfolgen vermochten sich die Four Aces etwas abzusetzen. Im weiteren Verlauf der Partie steckten die Gäste aus Deutschland nie auf, den Niederösterreicher gelang es jedoch ihren Vorsprung kontinuierlich auszubauen, und nach 32 gespielten Nettominuten trugen sie mit 44 :37 den Sieg davon.

Unmittelbar nach diesem unterhaltsamen Auftaktmatch stand uns mit den Rugbybulls der Hausherr gegenüber. Trotz aller guten Vorsätze starteten wir schlecht in die Begegnung und fanden in den Anfangsminuten überhaupt nicht zu unserem Spiel. Durch viele unerzwungene Fehler gerieten wir ins Hintertreffen und nach wenigen gespielten Minuten leuchtete ein 4 : 1 zugunsten der Salzburger von der Anzeigetafel  Nach und nach fanden wir aber zu unserem Spielrhythmus und es glückte uns die Unsicherheitren weitgehend auszumerzen. Mit Fortdauer des ersten Viertels egalisierten wir den Rückstand und gingen schließlich mit einer knappen 12 : 10-Führung in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt dominierten wir das Geschehen und erzielten Tor um Tor. Die Gastgeber setzten sich nach Kräften zur Wehr, konnten allerdings unsere 30 : 13 Führung nicht abwenden. Den Beginn der Begegnung hatte unsere A-Garnitur in Angriff genommen, doch nach und nach schenkte man auch den Wechselspielern das Vertrauen, wodurch die Einsatzzeiten gerecht verteilt wurden. In Drittel 3 und 4 gelang es die Führung immer weiter auszubauen und man behielt schließlich mit 60 :29 die Oberhand.

Im dritten Spiel des Tages trafen die „Steirischen Eichen“ auf die „Four Aces“, die bereits ihr Spiel gegen die Munich Rugbears siegreich bestritten hatten. Zu Beginn wurden die Mannen aus Niederösterreich ihrer Favoritenrolle gerecht, und dominierten bis zum Ende des zweiten Viertels die Begegnung, ohne sich aber endgültig abzusetzen und den Sack zuzumachen. Der große Kampfgeist der Steirer sollte in Viertel drei auch belohnt werden: Immer wieder stellten sie den Kontakt her, ließen nicht abreißen, ehe den Niederösterreicher in ihren Angriffsbemühungen leichte Fehler unterliefen. Dies nützten die Steirer, die sich in einen kleinen Rausch spielten, eiskalt aus und drehten die Partie. Mit einem kleinen Polster von drei Toren Vorsprung gingen sie, die Überraschung im Hinterkopf, ins Schlussviertel. Doch unmittelbar nach Anpfiff unterlierfen den Steirern ihrerseits leichte Fehler. Dies gab dem Spiel eine erneute Wendung und nachdem sich die Niederösterreicher eine 4-Tore-Führung erkämpft hatten, war die Partie entschieden. Die Four Aces erhöhten ihren Vorsprung um weitere 3 Treffer, eine tolle kämpferische Leistung der „Steirischen Eichen“ blieb unbelohnt. Endstand: 49 : 42

Danach bestritten wir unsere zweite Partie des Tages gegen die Munich Rugbears. Wieder verschliefen wir den Start und so rochen die Gäste aus Deutschland Lunte. Nach wenigen Spielminuten stand es ausgeglichen 3 : 3. Doch wie auch schon gegen die Rugbybulls bewerkstelligten wir es, aus unserem Anfangstief hinauszufinden, und gingen mit einer komfortablen Führung in die erste Pause. Wieder war es möglich, die Mannschaft so durchzuwürfeln, dass jeder Akteur genügend Spielpraxis bekam. Wir kontrollierten aus einer geordneten Defensive heraus die Partie, München steckte nie auf, musste sich schlussendlich aber doch klar mit 29: 53 geschlagen geben. Den Sieg hatten wir zweifelsohne unserer guten Mannschaftsleistung zu verdanken.

Im abschließenden Spiel des Tages forderten die Rugbybulls die Steirischen Eichen. Nach ausgeglichenem Beginn mussten die Gastgeber allerdings abreißen lassen, und zogen mit 36 : 47 den Kürzeren.

Tag 2:

Am zweiten Spieltag bestritten wir unsere erste Begegnung erst zur Mittagszeit gegen die Steirischen Eichen. In diesem Spiel gelang es uns unserer Vorhaben, einen explosiven Start zu fabrizieren, in die Tat umzusetzen. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts lagen die Steirer bereits mit einigen Toren zurück. Die Führung konnte konsequent ausgebaut werden, alle Spieler kamen wieder ausgiebig auf dem Feld zum Einsatz. Es lief wie am Schnürchen, und uns glückte vieles. Jeder rackerte für jeden, gab sein Bestes und trotz kleiner Fehler im letzten Spielabschnitt errangen wir einen 51: 31-Sieg.

Im Anschluss an diese Begegnung forderten die Rugbears die Rugbybulls. Nach einem sehr ausgeglichenen Beginn kamen die Rugbears immer besser in Fahrt und bei den Gastgeber schlich sich der eine oder andere Fehler ein. Die Müncher erspielten sich eine komfortable Führung und bauten diese konsequent aus. Die Salzburger kämpften wacker, doch es sollte nicht sein. Die Rugbears behielten mit 51 :34 die Oberhand.

Im abschließenden Match des Turniers Upper Austria – Four Aces trafen wir auf den schärfsten Konkurrenten um den Staatsmeistertitel. Da Markus Wallner jedoch krankheitsbedingt w. o. geben musste, stand den Niederösterreichern kein High-Pointer zur Verfügung. Die Niederösterreich zapften ihre letzten Kraftreseven an, um diesen Ausfall zu kompensieren und bejubelten jedes ihrer Tore euphorisch. Doch wir fanden von Anfang an zu unserem Spiel und ließen anfangs keinen Gegentreffer zu. So kamen wir mit einem 5-Tore-Vorsprung immer besser in Fahrt und erhöhten diesen zwischenzeitlich auf 15 Treffer. Auch in diesem Match konnte die B-Linie erfreulicherweise viel Spielzeit verbuchen, wodurch alle unsere Spieler ihre guten Leistungen über das gesamte Turnier hinweg nochmals bestätigen konnten. Auch durch kurze zwischenzeitliche Probleme, in punkto Zeitnehmung ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Dank einer geschlossen guten Mannschaftsleistung gingen wir als 27: 49-Sieger vom Feld und krönten uns zum Staatsmeister 2009.

Ich persönlich genoss die letzten Momente des Spieles besonders, der Gewinn der österreichischen Staatsmeisterschaft stellte einen krönenden Abschluss für mein erstes Rugbyturnier dar. Ganz besonders natürlich, weil mir durch unsere Highpointer zum Abschluss nochmals zwei Tore ermöglichten.

Ich denke, die gesamte Mannschaft blickt auf ein sehr spannendes, aufregendes und erfolgreiches Turnier zurück!!

Besonderen Dank möchten wir den Rugbybulls für die hervorragende Organisation der Staatsmeisterschaft aussprechen, natürlich auch unseren Betreuern, die uns wann immer nötig, tatkräftig und hilfsbereit zur Seite standen.

David Kühhas


Hier nochmals die Ergebnisse im Überblick:

München - 37 : 44
- SLZB 60 : 29
NÖ  - STMK 49 : 42
München  - 29 : 53
SLZB - STMK 36 : 47
STMK - München  42 : 39
SLZB - NÖ  37 : 45
STMK - 31 : 51
München  - SLZB 51 : 34
NÖ  - 27 : 49

 

 

 

 

 

 

Endstand der ÖSTM im Rollstuhlrugby 2009

1. UPPER AUSTRIA
2. FOUR ACES
3. STEIRISCHE EICHEN
4. MUNICH RUGBEARS
5. RUGBYBULLS SALZBURG


Viele honorarfreie Bilder von Sandra Winzer gibt es auf
http://picasaweb.google.at/WISA1977/OsterreichischeStaatsmeisterschaftROLLSTUHLRugbyHerbstdurchgang

Die Ergebnisse im Detail finden sich auf
http://www.rollstuhlrugby.at/Statistik/oestm_herbst.html

 

Bernd Best Turnier in Köln 2009

Auch dieses Jahr hat wieder eine Mannschaft aus Oberösterreich beim größten Rollstuhlrugbyturnier der Welt bei schönstem Frühlingswetter teilgenommen. Vom 3. bis 5. April 2009 spielten wir in der Advanced League gegen 15 andere Teams.
Das erste Spiel am Freitag gegen Full Pull gewannen wir überlegen und ungefährdet mit 24:38. Das zweite Spiel an diesem Tag gegen Toulouse war über die gesamte Spielzeit knapp und hart umkämpft. Die junge Mannschaft der Franzosen setzten besonders auf die Geschwindigkeit einzelner Spieler, die uns oft überraschten und einige Ballverluste mit sich brachten. Aber durch eine konsequente Taktik und einige Fouls mit Doppelausschlüssen der Gegner konnten wir einen Vorsprung herausspielen und bis zum Spielende halten. (22:26).
Am zweiten Tag war Sand im Getriebe: Das Spiel gegen die Hausherren aus Köln haben wir leider unerwartet 25:35 verloren, wodurch wir trotz zwei Siegen auf den dritten Platz in unserem Pool zurückfielen. Beim zweiten Spiel an diesem Samstag ging es leider in der gleichen Tonart weiter und wir fanden einfach zu keinem guten Spiel und verloren gegen die Black Warriors leider deutlich mit 39:28.
Neuer Tag, neue Halle, neue Motivation. Im Spiel gegen die Amsterdam Terminators lagen wir lange Zeit zurück, aber ohne aufzugeben, haben wir uns zu einem Ausgleich zurückgespielt, was den Gegner entnervte und uns motivierte und zu einem knappen Sieg mit 41:39 führte.
Somit erreichten wir den 11. Rang in einer sehr ausgeglichenen Gruppe.
Insgesamt war es ein lehrreiches Turnierwochenende mit Teams aus ganz Europa und einer sehr gut zusammenspielenden Mannschaft bestehend aus Hannes Körner, Fritz Leitner, Stefan Mehr, Hubert Pratscher, Christian Wagner und Andreas Füreder.
Besonderer Dank an den tollen Einsatz unsere beiden Betreuerinnen Ursula und Gabi, die ein sonniges Wochenende opferten, um sich im Räderwechseln unter Stress zu profiliern.

Weiteres waren unsere A Kader und EM Teilnehmer, Bruno Bosnjak und Max Stroblmair im der Professional Lieg im Einsatz. Das Team Flying Wheels konnte Ihre 5 Spiele alle gewinnen und somit als Turniersieger nach Hause fahren.
Andreas Füreder

Frühjahrsmeisterschaft Rollstuhlrugby

Am 21. und 22.2.2009 fand in Frohnleiten (bei Graz) die Hinrunde der Staatsmeisterschaft 2009 im Rollstuhlrugby statt. Die teilnehmenden Mannschaften waren Steirischen Eichen (Stmk), Rugby Bulls (Sbg), Four Aces (Nö), Upper Austria (Oö) und die Munich Rugbears war als  geladene 5. Mannschaft dabei.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit einer Gedenkminute für einen plötzlich Verstorbenen Rugbyspieler aus Polen.

Erst nachmittags hatten wir (Upper Austria) unser erstes Spiel: gegen die Gastgeber Steirische Eichen. Entgegen unseren eigenen Vorsätzen: „Wir machen keine Fehler, machen unsere Tore und warten auf die Fehler des Gegners, die wir dann nützen.“ taten wir uns zu Beginn des Spiels schwerer als erwartet. Michi Ornig machte ein gutes Spiel, da er nicht gestoppt werden konnte und oft durchbrach durch unsere Verteidigung. Und wir machten Eigenfehler. Mit Fortdauer des Spiels konnten wir dann doch unser Spiel spielen. Letztlich wurde das Spiel mit einer Differenz von 10 Toren für uns gewonnen.
Unser zweites Spiel ging gegen die Munich Rugbears. Es war für das Turnier schade, dass zwei der gemeldeten Münchner Spieler erkrankt waren und somit die Mannschaft geschwächt antreten musste. Somit war es ein ungleiches Spiel. Wir wechselten häufig unsere Spieler aus, sodass jeder genug Spielzeit hatte. Das Spiel endete 58:26 für uns.
Der zweite Spieltag begann mit dem Spiel Rugby Bulls gegen Munich Rugbears. Der mit geringer Punkteanzahl angetretene Münchner Gegner spielte gut mit. Die Rugby Bulls verloren dann sogar die Führung und mussten auch dieses Spiel mit einer Niederlage beenden (29:33).
Unser wichtigstes Spiel – gegen die Four Aces – war gar nicht so knapp (wie schon manchmal in den letzten Jahren) und wurde mit 14 Toren Vorsprung gewonnen.
Beim letzten Spiel – gegen die Rugby Bulls – begann unsere 2-erlinie. Das 1. Viertel wurde mit ein paar Toren Rückstand verloren. Wir wechselten die Spieler. Und es kam Veränderung ins Spiel. Wir gingen in Führung und letztlich gewannen wir doch klar mit 55:33. Wir haben alle Spiele gewonnen und treten somit als Führender die Rückrunde im Herbst an.

Die Spieler waren Max Stroblmair, Hannes Körner, Christoph Etzlstorfer, Bruno Bosnjak, Andreas Füreder, Christian Wagner, Fritz Leitner, Reinhold Felhofer.

Ein Dankeschön ergeht an unsere Betreuer Nina und Ursula.

 

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Kalender

2010

4.-5. September
Handbike EHC Fowlmead / UK

18./19. September
Handbike EHC Comar-Berg Lux

26. September
Handbike Marathon Berlin / Ger

9.-10. Oktober
TT ÖSTM Mannschaft St. Pölten

9.-10. Oktober
Deutschlandpokalturnier Bad Blankenburg

16.-17. Oktober
ÖSTM Rollstuhlrugby Horn / NÖ

25.10-02.11
TT Weltmeisterschaft Gangju / Korea

13.-14. November
TT Ranglistenturnier Bad Häring

19. November
Jahresabschlussfeier des RSC heindl OÖ