Langlaufstaatsmeisterschaft 2010
Am letzten Februarwochenende, wurde in der wunderschönen Ramsau am Dachstein die ÖSTM der Nordischen Behindertensportler ausgetragen. Bei strahlendem Sonnenschein, recht angenehmen Temperaturen von 2°C und einer perfekt gespurten „Felix-Gottwald-Loipe“ sind die Bewerbe über die Kurzdistanz (5km im Klassischen Stil) und über die Mitteldistanz (10km Freistil) ausgetragen worden. Am Fuße des Dachsteinmassivs auf 1110 hm, hatten wir einen Rundkurs mit je 2,5km Länge und einer Gesamtsteigung pro Runde von 43hm mehrmals zu bewältigen.

Als einziger Starter des RSC heindl OÖ konnte ich mich recht gut in Szene setzen. Am Samstag über die kurze Strecke belegte ich, hinter dem Kärntner Klaus Dolleschal, der sich in einer ausgezeichneten Verfassung präsentierte und die gesamte Meisterschaft dominierte, und dem in Kürze an den X. Paralympischen Winterspielen in Vancouver teilnehmenden Salzburger Manfred Lehner, den ausgezeichneten dritten Rang. Auf Grund eines Sturzes und der daraus entstandenen Abschürfungen und Schwellungen an Händen und im Gesichtsbereich, und wegen eines uns nicht nachvollziehbaren Trainerentscheids, konnte der Paralympionike Lehner am Sonntag nicht mehr an den Start gehen. Ich wünsche ihm auf diesen Weg gute Genesung, mehr Glück und alles Gute in Vancouver. Mit „Respektabstand“ auf Dolleschal und einen hauchdünnen Vorsprung auf den Drittplatzierten, den Niederösterreicher Wilhelm Marek, belegte ich über die 10km und 170hm führende mittleren Streck, den ausgezeichneten zweiten Rang. Leider konnte der „Altmeister“ im Nordischen Behindertenskisport, Oliver Anthofer aus Vomp in Tirol, auf Grund seiner Bandscheibenprobleme nicht an den Meisterschaften teilnehmen. Laut Aussagen seinen Kollegen, wird er aber schon in näherer Zukunft einen weiteren Höhepunkt in seinem Leben beiwohnen. Ich wünsche ihm und seiner Claudia alles Gute für die anstehende Geburt der Zwillinge und aus eigener Erfahrung wünsche ich ihnen vor allem viel Zeit und gute Nerven.
Staatsmeisterschaft Ski Nordisch
Am letzten Februar- und am ersten Märztag, fanden in Lüsens/Tirol die Österreichischen Meisterschaften der Behindertensportler Nordisch statt. Trotz extremer Witterungsverhältnisse an den Vortagen, nahmen, von den 80 gemeldeten Teilnehmern, immerhin noch 65 aktive Athleten/Innen teil. Auch vor Ort, war die Situation durch Neuschnee nicht einfach, doch die Gemeinde St. Sigmund, allen voran Bürgermeister Karl Kapferer, das Organisationskomitee mit Angelika Knaus und Cheftrainer Wolfgang Egger, hat alles dafür getan, dass diese Titelkämpfe wie geplant durchgeführt werden konnten.

Über die Kurzdistanz (5km) am 28.02. und die Mitteldistanz (10km) am 01.03., war der „Altmeister“ Oliver Anthofer aus Vomp in Tirol, in der Klasse der sitzenden Sportler nicht zu biegen. Er sicherte sich beide Staatsmeistertitel mit großem Abstand und sehr schöner, aggressiver Langlauftechnik. Vizestaatsmeister am Samstag wurde der Salzburger, aus Feistenau stammende Manfred Lechner. Am Sonntag konnte sich Klaus Dolleschal aus Wernberg (Knt) den zweiten Rang sichern. Als einziger Starter des RSC heindl OÖ, war ich bei der Staatsmeisterschaft vertreten. Meine persönliche Bilanz ist etwas ernüchternd. Mit den Rängen 6 (über 5km) und 5 (über 10km) platzierte ich mich im hinteren Teil des Teilnehmerfeldes. Beide Bewerbe konnte ich leider wieder mal nicht sturzfrei beenden. Nicht desto Trotz, habe ich ein tolles Wochenende im wunderschönen Sellraintal, mit vielen angenehmen Personen und klasse Athleten erleben dürfen.
Mit sportlichen Grüßen, Walter Ablinger www.ablinger.eu
Koasalauf 2009 in St. Johann / Tir
Im Zuge des 37. Int. Tiroler Koasalauf, wurde auch heuer wieder am Vortag ein "Secial Koasa" für Menschen mit Handicap ausgetragen.

Bei super Wetter, waren ca. 70 Teilnehmer zu dem perfekt organisierten Rennen angetreten. Nach dem Massenstart, war eine 4km lange, sehr flache Runde zu laufen. Die Klasse der Körperbehinderten, konnte der unterschenkelamputierte Tiroler Martin Falch aus St. Anton am Arlberg, der zum "warmlaufen" schon den 20km Bewerb mitgelaufen ist vor Oliver Anthofer aus Vomp (Tir) und dem Deutschen Herbert Böhner gewinnen.
Mein Rennen verlief leider wieder mal nicht sturzfrei. Bereits nach der ersten 90° Kurve lag ich im Schnee. Nach dem zweiten Sturz, bei dem mir ein sehr schneller Streckenposten wieder auf die Ski half, lag ich schon weit abgeschlagen hinter meinen Konkurrenten. Schlussendlich, konnte ich noch den 7.Gesamtrang erlaufen. In der inoffiziellen Wertung der sitzenden Teilnehmer, waren Oliver Anthofer vor Klaus Dolleschal, ich und Alexander Rak gereiht.
Ein großes Kompliment an die Sieger und an die Veranstalter für ein sehr schönes Langlaufrennen. Mit sportlichen Grüßen, www.ablinger.eu Walter
Mein erster Biathlonbewerb
In der Altstadt von Hallein, wurde am 27.12.2008 der 8. Celtic City Biathlon ausgetragen. Für den 450 m langen Rundkurs, wurde von insgesamt 80 Mitarbeitern ca. 900m³ Schnee in die Straßen von Hallein gebracht. Der Veranstalter schaffte es, neben den Topathleten der österreichischen Biathlonszene wie Pinter, Sumann, Mesotitsch u.v.m. auch sehr viele Prominente wie Gottwald, Pfeifenberger, Hadschieff u.v.m. an den Start zu bekommen.

Neben den Top Athleten und den Prominenten, wurde erstmals ein Bewerb für körperbehinderte Wintersportler ausgetragen. Im so genannten „Paralympics Staffel – Bewerb“ kämpften 6 Behindertensportler, aus vier verschiedenen Bundesländern, in drei Teams um den Tagessieg. Jeder Athlet, hatte drei Runden zu laufen und dazwischen zwei Schussserien mit je 5 Schuss auf 10m abzugeben.
Meine persönliche Bilanz ist sehr ernüchternd. Mit der Schussleistung bin ich recht zufrieden, da ich von 10 abgegebenen Schüssen, neun versenkte. An der Laufleistung muss ich unbedingt was ändern. In der ersten Runde noch recht gut in Schub, hat mir schon auf der zweiten Steigung die Kraft (oder liegst es vielleicht an der Technik) gefehlt. In der Endabrechnung, reichte es für den Lokalmatador Berger und mich nur für den dritten Rang. Gewonnen hat das Gespann Anthofer/Rausch vor Scheiber/Rak.
Im VIP Zelt konnten wir gemeinsam auf den super organisierten Bewerb und die Sieger anstossen. Herzlichen Dank an den Veranstalter, an Patrick für die Organisation und an das tolle Publikum aus Hallein das die gesamte Strecke säumte und uns sehr lautstark anfeuerte.
Bewertung: TOP VERANSTALTUNG – nächstes Jahr wieder.
Walter Ablinger www.ablinger.eu
Ö. Staatsmeisterschaft Skilanglauf 2008

Sturmtief „Emma“ machte dem Veranstalter in der Ramsau am Dachstein gehörig Probleme. Am Samstag, konnten gerade noch die Kurzdistanzrennen über 5km der Sehbehinderten, der Sitzenden und einem Teil der Mentalbehinderten Wintersportler durchgeführt werden. Aus Sicherheitsgründen, wurden bei Windböen bis zu 130km/h alle weiteren Rennen abgesagt. Die Klasse „sitzend Herren“, wurde vom favorisierten Tiroler Oliver Anthofer (19:42) dominiert. Mit perfekter Technik, hoher Schubfrequenz und optimaler Schlittenbeherrschung, hatte der Vorzeigeathlet aus Vomp im Ziel einen Vorsprung von über 8 Minuten auf den Zweitplatzierten Elmar Sternath (27:50) aus Bayern. Auch seine Leistung ist sehr hoch anzurechnen, da er nur sehr wenig mit dem Langlaufschlitten unterwegs ist. Mit nur 2 Min. und 43 Sek. Rückstand auf Sternath, wurde Wilhelm Marek (30:33) aus Niederösterreich Dritter. Meine erste Teilnahme an den Langlaufstaatsmeisterschaften, beendete ich mit einem „Respektabstand“ von über 16 Minuten auf den Sieger, mit dem 4. Rang. Leider habe ich meinen neuen Langlaufschlitten noch nicht wirklich gut unter Kontrolle und musste zweimal in den Schnee greifen. Die fleißigen Streckenposten eilten aber zur Hilfe und halfen mir beide male wieder in die Loipe. Wegen strömenden Regenfällen am Sonntag, wurde der geplante Bewerb über die Mittlere Distanz (10km) auf die Hälfte gekürzt. Das Endergebnis in meiner Klasse war identisch mit dem vom Samstag. Die Loipe war durch den Regen etwas langsamer. Recht herzlich möchte ich mich beim Doppelstaatsmeister Anthofer für die guten Radschläge bedanken, die er auf Grund seiner langjährigen Rennerfahrung gesammelt, und uns weitergegeben hat. Mit sportlichen Grüßen,
Walter Ablinger www.ablinger.eu
Langlaufrennen in Tirol

Bei traumhaften Schnee- Wetter- und Loipenbedingungen, wurde der 6. Kosalauf mit dem Special Koasa am Samstag, in St. Ulrich am Pillersee gestartet. Neben ca. 60 Mentalbehinderten, waren 5 sitzende Wintersportler angetreten, die knapp 4 km lange, hügelige Strecke zu bewältigen. Leider, hatte ich schon auf der Startgeraden anfängliche Schwierigkeiten mit meinem neuen, höheren Langlaufschlitten. Ich stürzte nach ca. 200m und verlor den Anschluss zu den Spitzenläufern. Auch bergauf, konnte ich mit meinen noch ungewohnten Gerät, den Rhythmus nicht so recht finden. Nach dem zweiten "Umfaller", diesmal beim Bergabfahren und einigen schwer zu fahrenden Kurven, belegte ich schlussendlich, offiziell den 4 Rang. Es wird wohl immer ein Rätsel bleiben, wen der anscheinend verwirrte Streckenposten falsch eingewiesen hat. Gewonnen, hat der im Weltcup startende Salzburger Manfred Lehner vor dem Tiroler "Langlaufuhrgestein" Oliver Anthofer (10 facher Weltmeister und 3 facher Gesamtweltcupsieger) und dem Kärntner Alexander Rak. Positiver Abschluss: Siegerehrung mit Christian Hoffmann und Mikhail Botvinov
Mit sportlichen Grüssen, Walter Ablinger www.ablinger.eu
Skilanglauf „reaktiviert“
Nach einer längeren „Eiszeit“ im nordischen Bereich, war wieder ein Sportler des RSC heindl OÖ auf der Langlaufstrecke unterwegs. Die Teilnahme von Johann Mayrhofer bei den Winterspielen in Salt Lake City 2002, war der letzte Auftritt eines Wintersportlers aus unserem Verein im nordischen Bereich.
Nun wagte ich mich an die sehr schöne, aber körperlich anstrengende Sportart. Mit einem Leihgerät der Fa. Praschberger trainierte ich zwei Monate intensiv im Bömerwald.
 <>Den ersten Rennauftritt hatte ich bei der OÖ Landesmeisterschaft in Schöneben bei Ulrichsberg. Über die 5000m, auf einem sehr anspruchsvollen hügeligen Rundkurs, starteten seh- mental- und körperbehinderte Sportler. Unter den gesamt 45 Teilnehmern waren erstmals Drei sitzende Langlaufschlittenfahrer. Marek Wilhelm (Nö) und Berger Patrick (Sbg) sind meiner Einladung gefolgt. Mit einem Zeitabstand von 4 Minuten, wurden wir nacheinander auf die Strecke geschickt. Leider wurde die Loipe erst am frühen Morgen gespurt, so hatten wir schon nach der ersten steileren Abfahrt unsere größten Probleme. Ohne Bremsen in einer weichen, kurvigen Loipe die Spur zu halten, erwies sich als äußerst schwierig. Da wir aber, beim Rennen alle Drei zu Sturz kamen, war das sicherlich nicht rennentscheidend. Auch die nicht sehr leicht zu laufenden Anstiege verlangten uns alles ab. Marek brachte die meiste Langlauferfahrung mit. Er läuft seit fünf Jahren und verwies mich mit einer schon „gekreckten“ (- auf die Behinderung abgestimmt und mit einem Faktor umgerechneten Zeit) Laufzeit von 29:51,0 und einem Zeitabstand von 28 Sek. auf den zweiten Rang. Dritter wurde, der aus Hallein stammende Berger Patrick. Auch er hat erst diese Saison mit dem rennmässigen Langlauf begonnen. Als "Zeitvertreib und Draufgabe" liefen wir Drei noch als Staffel im 3x1000m Bewerb mit. Als Startläufer durfte ich im Damenfeld auf die Loipe. Leider ging unsere Taktik, ohne Sturz und Vollgas, wieder nicht auf. Schon nach der ersten hängenden, abfallenden Kurve lag ich im Schnee. Meine Staffelkollegen machten ihre Sache deutlich besser. Überhaupt der Schlussläufer Marek gab im Zielsprint noch mal alles. Wir beendeten den Staffelbewerb vor allen Damenteams und hätten bei der Herrenwertung mit unserer Endzeit von 13:28,3 sogar den 5 Rang erreicht. Auf alle Fälle, hat es sehr viel Spaß gemacht und ich kann allen aktiven Rollifahrern nur raten: "Probiert es einmal aus".
Mit sportlichen Wintergrüßen, Walter Ablinger www.ablinger.eu
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