RSC heindl
Berichte
 

6. VKB Linz Triathlon

Samstag 15. Mai, 12:00 Uhr Mittag, war es wieder einmal so weit, ca. 400 Starter bei 10°C Lufttemperatur und 18°C im Pleschinger See gingen auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke. Lt. dem Fernsehbericht auf LT1 noch die angenehmste Disziplin an diesem Tag. Mit einer Zeit von 41:39 verlies ich den See und ging auf die Radstrecke, die uns mit strömenden Regen und teilweise stürmischen Wind alles abverlangte. So ging es für mich mit einer Radsplitzeit auf die 90km (710 hm) 3:42,08 zur Abschlussdisziplin 21,1km Laufen. Leider hatte ich mich sträflicherweise nicht auf Regen vorbereitet, deshalb wurden die letzten 10 km sehr zur Qual. Das Haftwachs das normalerweise für bessere Haftung an den Treibreifen des Rennrollstuhls beiträgt, verwandelte sich mehr und mehr zur Schmierseife. Doch mit Hilfe der vielen Zuschauer und deren begeisterten Anfeuerungsrufe erreichte  ich mit einer Endzeit von 6Std 25 min das Ziel.
Abgesehen vom Wetter war es wieder eine sehr gelungene und Top organisierte Veranstaltung, auf diesem Weg möchte ich mich auch herzlich für die tolle Unterstützung bei allen meinen Helfern bedanken.
Mit sportlichen Grüßen
Gerhard Hochmayr

24 Stunden Schwimmen für einen guten Zweck

Bereits zum 5. Mal, wurde im 50m langen, beheizten Aussenbecken (26°C) der Parktherme Bad Radkersburg diese Charity – Veranstaltung durchgeführt. Für jede geschwommene Länge, werden 5 Cent an Licht ins Dunkel vom Veranstalter überwiesen.

Erstmals, war auch die fünfköpfige Rollstuhlfahrergruppe „Roll&Swimm“ mit Thomas Frühwirth aus Feldbach (Stmk), den beiden Wienern Georg Schrattenecker und Thomas Lieber und den beiden RSC heindl Athleten Gerhard Hochmayr aus Engerwitzdorf und Walter Ablinger aus Rainbach am Start. Auf Grund der optimalen Staffeleinteilung und dem 15 minütigen Wechsel, war permanent ein Schwimmer im Wasser. Trotz der kühlen Außentemperatur (in der Nacht gerade mal 3°C) und einem regen Betrieb in der Schwimmbahn, welche mit 12 anderen Teams zu teilen war, konnten die fünf Behindertensportler insgesamt 1376 Längen und 68,8km zurücklegen.

Hochmayr erschwamm dabei in 5 Stunden 258 Längen und 12,9km und Ablinger in einer Einsatzzeit von 4 Stunden 192 Längen und 9,6km. Von 68 gewerteten Teams, belegten die Rollstuhlfahrer den guten 22. Gesamtrang.

5. VKB Linz Triathlon

Samstag 13.Juni, 12:00 Uhr Mittag, war es wieder einmal so weit, gemeinsam mit ca. 400 anderen Athleten gingen Thomas Frühwirt und ich im 20°C warmen Pleschinger See auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke.
Die 90 km lange Radstrecke, es war ein Rundkurs a´45km mit jeweils einem saftigen Anstieg von ca. 2 km war gleich wie im Vorjahr, mit Ausnahme des Windes, der uns jeweils 15 km von Mauthausen bis Plesching das Leben ziemlich schwer machte. Schon nach der ersten Runde war für mich klar dass ich die Zeit vom Vorjahr nicht erreichen konnte.

Zum Abschluss die 21.1 km lange Laufstrecke mit dem Rennrollstuhl ging noch einmal die Hälfte gegen den Wind dafür die letzten km mit Rückenwind ins Ziel. Schlussendlich finishte ich mit 6Std 45min.
Mit sportlichen Grüßen
Gerhard Hochmayr

Schwimmlandesmeisterschaft 2009

Im Parkbad in Linz, wurde die diesjährige Schwimmlandesmeisterschaft für Behinderte ausgetragen.
Neben einer großen Anzahl an mental- und sehbehinderten Sportler/innen, starteten noch vier Rollstuhlfahrer des RSC heindl OÖ über die 400m Freistil.
Einen „Start – Zielsieg“ feierte Gerhard Hochmayr aus Engerwitzdorf. Er verbesserte seine Schwimmzeit auf 8:59,74.
Ich konnte das Tempo von Gerhard nur ca. 100m mitschwimmen, bekam dann aber leichte Atem- und Rhythmusprobleme. Mit langen Zügen, versuchte ich wieder Fahrt aufzunehmen. schlussendlich landete ich, mit persönlicher Bestzeit (9:11,21) und 11,47Sek. Rückstand, auf dem zweiten Rang. Dritter wurde der Langensteiner Josef Sederl in 10:11,50 Min. Ludwig Hackinger aus St. Georgen bei Obernberg, musste aufgrund seiner körperlichen Probleme vorzeitig aufgeben.
Als Abschluss, starteten wir vier Rollstuhlfahrer noch im 4x50m Staffelbewerb, konnten aber leider die davonziehenden Konkurrenzstaffeln nicht mehr einholen und belegten außer Wertung den vierten Rang.

Gratulation an Landesmeister Hochmayr und an die Veranstalter (OÖBSV und Schwimmverein) für die perfekte Abhaltung der Bewerbe.

Mit sportlichen Grüßen,

www.ablinger.eu Walter

 


Kärnten IRONMAN Austria
Bericht: Gerhard Hochmayr

In Klagenfurt am Wörthersee wurde am 13 Juli 2008 der 10. Ironman Austria ausgetragen. Unter den ca. 2.400 Startern waren auch 3 Rollstuhlfahrer: Der 3fach Hawaii Ironman Sieger, Marc Herremanns, Georg Schrattenecker aus Wien und ich, Gerhard Hochmayr vom RSC heindl OÖ.
3,8km schwimmen - 180km Handbike – 42,2km Rennrollstuhl


3:30 Uhr in der Früh läutete  mein Wecker und dann ging es los: aufstehen, waschen und ab zum Frühstück. Meine Frau Elke, gleichzeitig meine Betreuerin und ich waren mit einigen anderen Startern in einem schönen Hotel am Hafnersee untergebracht. Und so ging es um 4:00 schon ganz schön rund im Frühstücksraum. Danach ging es dann ab nach Klagenfurt, hinein in die Wechselzone, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, Luft im Handbike und Rennrollstuhl überprüfen, Trinken und Verpflegung für die Strecke vorzubereiten, um beim Wechsel so wenig Zeit wie möglich zu verlieren. Dann ging es hinüber zum Start. Dort konnte man die Anspannung der 2.400 Starter die in der Luft lag richtig spüren. Ich zog meinen Neoprenanzug an, verabschiedete mich von Elke und begab mich auf den mir zugewiesenen Startplatz, der direkt hinter den ca. 100 Profis war. Das hieß für mich: 100 Starter vor mir und 2.300 hinter mir. Die Anspannung war auf dem Höhepunkt.

7:00 Uhr: Mit einem Kanonenschuss startete der Bewerb und gleichzeitig fing das Wasser an zu kochen, innerhalb kürzester Zeit war ich mitten unter den anderen Athleten und es ging voll zur Sachen. Jetzt nur nicht von der allgemeinen Hektik anstecken lassen und meinen eigenen Rhythmus schwimmen. Nach ca. 500 m beruhigte sich das ganze Feld und so zog ich mein Tempo durch. Den Ausstieg nach 3,8km erreichte ich nach 1Std 25min. Meine beiden Mitstreiter Marc nach 1:05 Std - der einen neuen Weltrekord für Rollstuhlfahrer aufstellen wollte ( jedoch leider nach der zweiten Rund am Handbike aufgeben musste )und Georg nach 1:19 Std. In der Wechselzone lief alles perfekt und ging nach 1:35 Std. auf die Radstrecke. Das war 5min später als ich geplant hatte, war aber ok.


Die ersten 15 km, hatten ich mit Elke besprochen, ging ich ganz ruhig an. Mit max. 130-135 Hf (Herzfrequenz) und je nach dem wie ich mich dann fühle, steigere ich meine Geschwindigkeit. Wer mich kennt, weiß das mir das extrem schwer fällt, aber ich hielt eisern durch und ich fühlte mich wohl, und so konnte ich meine Geschwindigkeit steigern. Nach 35 km kam die erste größere Steigung - der Niklasberg hinauf zum Faakersee. Da kam bei mir das Gefühl von der „tour de france“ auf, die Straße war rechts und links mit begeisterten Zuschauer gesäumt und diese „peitschten“ uns den Berg hinauf. Bei km ca. 50 holte ich Georg Schrattenecker ein und nach einem kurzen Wortwechsel ging ich an ihm vorbei. Dasselbe Schauspiel wie am Niklasberg, dann auch bei 65km am gefürchteten Rupertiberg 2,5km lang max. Steigung 11,7%. Der Berg war hart, aber es ging mir gut, und als ich auf der anderen Seite hinunter fuhr wusste ich das ich es schaffe, ich hatte zwar noch nicht einmal die Hälfte der Strecke, aber ich wusste es. Gleich nach der Wende zur zweiten Runde wartete Elke auf mich mit meiner Verpflegung und nach einer kurzen Besprechung ging es auf die zweiten 90 km Niklasberg… Rupertiberg wo nur mehr ein paar wenige Zuschauer ausharrten da ein schweres Gewitter über uns hinweggezogen war. Noch 25 km bis nach Klagenfurt in die Wechselzone und es lief gut.
Nach 7:49 Std Radzeit stieg ich dann in den Rennrollstuhl 15 min schneller als geplant. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr ich dass Marc Herremanns leider auf der Radstrecke aufgeben musste.

Dann ging es hinaus auf die Laufstrecke, wo mir Gerald mit dem Fahrrad vorfuhr und mir den Weg zwischen den anderen Läufern freimachte. Eine Runde von 21 km war 2mal zu fahren vorbei am Lindwurm durch die Altstadt von Klagenfurt wo wieder eine sagenhafte Stimmung herrschte. Georg ging mit einem Rückstand von ca. 50min zu mir auf die Laufstrecke seine Aufholjagd (er ist ein extrem guter Rennrollstuhlfahrer Paralympics Teilnehmer) endete leider durch mehrere Reifendefekte und so konnte ich vor Georg mit einer Endzeit von 13:01:28 den Ironman finishen.

Die Glücksgefühle, und vor allem die Gewissheit es geschafft zu haben, bei der Zieleinfahrt, sind für mich nicht in Worten zu beschreiben. Nur so viel: ohne Unterstützung, vor allen von meiner Frau Elke, wäre der Ironman für  mich nicht zu schaffen gewesen.
Darum ein riesiges Dankenschön an alle die mich dort hinbegleitet und unterstützt haben.
 

4. VKB Linz Triathlon
Samstag 24. Mai, 12:00 Uhr Mittag, gingen Walter Ablinger, Schmoll Markus und ich gemeinsam mit ca. 500 Starter im 19°C warmen Pleschinger See auf die 1,9 km lange Schwimmstrecke. Nach ca. hundert Meter kam die erste Boje, wo es gleich einmal etwas enger wurde. Ich kam mir vor wie in einem spanischem Bullenrennen, jeder will so schnell wie möglich vorbei und von hinten drängen Alle nach. Da geht es schon ganz schön zur Sachen wenn man mitten drinnen ist. Doch schon nach kurzer Zeit zog sich das Feld in die Länge und jeder konnte seinen Rhythmus schwimmen. Nach gut 45min stiegen Walter und ich hintereinander aus dem Wasser.
Ab ging es in die Wechselzone wo wir mit der tollen Unterstützung von unseren beiden Frauen uns so schnell wie möglich von unseren Neopren Anzügen befreiten und uns auf die 90 km lange Radstrecke, es war ein Rundkurs a´45km mit jeweils einem saftigen Anstieg von ca. 2 km den es zweimal zu fahren galt. Walter setzte sich kurz nach dem Wechsel von mir ab und konnte den Vorsprung bis in die nächsten  Wechselzone halten.

Auf der 21.1 km langen Laufstrecke mit dem Rennrollstul schloss ich nach ein paar km wieder zu Walter auf, jedoch auf den letzten km gab Walter noch einmal Gas und konnte den Halbiron mit einer Zeit von 6Std 10min finishen, ich selbst, sehr zufrieden mit meiner Leistung, den für mich galt das Rennen als Vorbereitung auf den Ironman Klagenfurt am 13 Juli, finishte mit 6Std 14min. Hervorzuheben ist noch die Leistung von Schmoll Markus der mit 4Std 46min eine sagenhafte Endzeit hinlegte.
Mit sportlichen Grüßen
Gerhard Hochmayr

Landesmeisterschaften in Schwimmen:
Joe Sederl

Am 19.April 08 wurden in Gallneukirchen die Landesmeisterschaften im Schwimmen für Behindertensportler  abgehalten.
Auch für uns Querschnittgelähmten wurde ein Landesmeister ermittelt und das über 400m Freistil . Dabei waren auch drei Sportler des RSC–Heindl  Gerhard Hochmayr , Walter Ablinger , Sederl Josef, nach einigen längen Einschwimmen war der Start für uns um 13:30 .
Gleich nach dem Startsignal zogen Gerhard Hochmayr und Walter Ablinger mit einem hohen Tempo davon , ich konnte die Geschwindigkeit der beiden nicht halten , und fiel zurück.
Nach genau 09:30 min. schlug Gerhard Hochmayr mit einer perfekten Kraultechnik die 16 Längen an, mit nur 6,6 Sek. Rückstand und der Urkraft eines Sportlers kam Walter Ablinger als zweiter ins Ziel. Mit über zwei Minuten Rückstand und Atmungsproblemen kam ich als Dritter ins Ziel.
Hiermit möchte ich nochmals den Landesmeister Gerhard Hochmayr für die ausgezeichnete Leistung gratulieren.

 

Bewegungsmelder
Archiv

 weiter...

Kalender

2010

4.-5. September
Handbike EHC Fowlmead / UK

18./19. September
Handbike EHC Comar-Berg Lux

26. September
Handbike Marathon Berlin / Ger

9.-10. Oktober
TT ÖSTM Mannschaft St. Pölten

9.-10. Oktober
Deutschlandpokalturnier Bad Blankenburg

16.-17. Oktober
ÖSTM Rollstuhlrugby Horn / NÖ

25.10-02.11
TT Weltmeisterschaft Gangju / Korea

13.-14. November
TT Ranglistenturnier Bad Häring

19. November
Jahresabschlussfeier des RSC heindl OÖ