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Regelüberblick:
Gespielt wird auf einem Basketballfeld, auf dem unter dem Korb (der keine Rolle spielt) jeweils eine Endzone markiert ist. Eine Mannschaft hat jeweils vier Spieler am Feld und muss versuchen, dass einer der Spieler, mit dem Ball unter Kontrolle, über die hintere Linie der Endzone der Gegner kommt.

Körperkontakt ist verboten, Rollstuhlkontakt dagegen normal, und damit kommt es dann auch immer wieder zu spektakulären Crashes.

Entwicklung des Rollstuhlrugby:
Rollstuhlrugby wurde 1977 in Kanada entwickelt und beinhaltet Elemente des Basketball, Hockey und American Football. Seit 1993 wird es auch in Österreich gespielt.
Die Mannschaft des RSC heindl OÖ wurde bisher sechs Mal (davon die letzten fünf Jahre in Folge) österreichischer Meister.

Wer spielt Rollstuhlrugby?
Im Rollstuhlsport gibt es zwei Mannschaftssportarten.
Basketball wird von Paras gespielt, das sind Rollstuhlfahrer, die eine Behinderung in den Beinen und zum Teil im Oberkörper haben. Diese Behinderung kann eine Lähmung sein, aber auch eine Amputation oder vergleichbares.
Rollstuhlrugby wird von Tetras gespielt, die zusätzlich auch noch eine Behinderung (wieder Lähmung oder Amputation) in den Armen haben. Über ein Punktesystem für die Bewertung der Behinderung jedes einzelnen Spielers wird gewährleistet, dass auch sehr stark behinderte Rollstuhlfahrer zum Einsatz kommen.


Wie wird gespielt:
Ein Mannschaftsspiel für Rollstuhlfahrer (Tetraplegiker - Lähmungserscheinungen an allen vier Gliedmassen sowie Arm amputierte und Kleinwüchsige), welches auf einem Basketballfeld gespielt wird.

Die Spieler unterziehen sich einer medizinischen Klassifizierung und werden aufgrund der Restfunktionen von Rumpf, Schulter, Arm, Hand und Fingern in sieben Funktionsklassen eingeteilt.

Ein 0,5 Punkte Spieler hat die größten Funktionseinschränkungen in den Händen und Armen.
Der 3,5 Punkte Spieler hat die wenigsten Einschränkungen.

Auf dem Feld dürfen sich pro Mannschaft zusammengezählt nicht mehr als acht Punkte befinden.

Spielzeit 4 x 8 Minuten. Bei Unentschieden wird um drei Minuten verlängert.

Pro Mannschaft sind vier Feldspieler im Einsatz, bis zu acht Auswechselspieler kann eine Mannschaft aufbieten.

Im Rollstuhlrugby ist Rollstuhlkontakt nicht nur erlaubt, sondern Bestandteil der teilweisen aggressiven Spielzüge.

Ein Angreiferfoul wird mit Ballverlust geahndet. Ein Verteidigerfoul endet für den Spieler mit einer Strafminute in der Penalty-Box.

Ziel ist es, den Ball kontrolliert über die Torraumlinie der gegnerischen Mannschaft zu bringen.

Die gegnerische Mannschaft versucht dies zu verhindern, indem sie den Weg versperrt, den Ball erkämpft oder den Angreifer im Torraum einklemmt, so dass dieser eine Zeitstrafe (=Ballverlust) erhält.